L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH

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Telefon +49 2524 9323-0
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Hallenplan

interpack 2017 Hallenplan (Halle 17): Stand B43

Geländeplan

interpack 2017 Geländeplan: Halle 17

Ansprechpartner

Tobias Borgers

Telefon
+49 2524 - 93 23 0

E-Mail
t.borgers@lbbohle.de

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 06  Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Pharmazeutika und Kosmetika
  • 06.01  Komplettanagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte
  • 06  Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Pharmazeutika und Kosmetika
  • 06.02  Einzelmaschinen/-anlagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte
  • 06.02.03  Dragiersysteme für pharmazeutische und kosmetische Produkte
  • 06  Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Pharmazeutika und Kosmetika
  • 06.02  Einzelmaschinen/-anlagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte
  • 06.02.10  Wirbelschichtanlagen für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Wirbelschichtanlagen für pharmazeutische und kosmetische Produkte

  • 06  Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Pharmazeutika und Kosmetika
  • 06.02  Einzelmaschinen/-anlagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte
  • 06.02.11  Granuliermaschinen für pharmazeutische und kosmetische Produkte
  • 06  Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Pharmazeutika und Kosmetika
  • 06.02  Einzelmaschinen/-anlagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte
  • 06.02.19  Mischer für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Mischer für pharmazeutische und kosmetische Produkte

  • 06  Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Pharmazeutika und Kosmetika
  • 06.02  Einzelmaschinen/-anlagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte
  • 06.02.20  Pharmaextruder für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Pharmaextruder für pharmazeutische und kosmetische Produkte

  • 06  Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Pharmazeutika und Kosmetika
  • 06.03  Betriebs- und Hilfseinrichtungen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte
  • 06.03.09  Laborgeräte - Pharmazie u. Kosmetik

Laborgeräte - Pharmazie u. Kosmetik

Unsere Produkte

Produktkategorie: Komplettanagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte

Bohle Film Coater BFC - High-End Filmcoater für pharmazeutische Anwendungen

L.B. Bohle ist führend in der Entwicklung und Produktion von Filmcoating-Anlagen. Der Bohle Film Coater BFC ist die High-End-Version der Bohle Coater und besticht durch hohe Effizienz, optimale Leistung und niedrigste Suspensionsverluste.

Erstklassige Prozessführung

Bohle Coater garantieren eine erstklassige Produktverarbeitung bei hoher Rentabilität. Ein optimaler Lauf der Kerne wird durch ein flaches Tablettenbett in langer Trommelgeometrie sowie durch die stufenlose Einstellung des Neigungswinkels gesichert. Die systematische Zwangsführung in der Trommel bewirkt eine ständige Bewegung des Füllgutes. Es bilden sich keine Zwillinge, Feststoff- und Lackverlust sind gering.

Niedrigste Suspensionsverluste

Neuartige Konzepte sowohl auf Seiten des Prozesses als auch bei der Reinigung verbessern die Funktionalität des Coaters und liefern hervorragende Ergebnisse. Die Art der Luftführung erschließt deutliche prozesstechnische Vorteile. Die Gefahr der Sprühtrocknung der Suspension besteht nicht mehr. Damit werden die Sprühverluste verringert und die Struktur des Überzugs verbessert. Die Trommelgeometrie in Verbindung mit den Misch- und Förderelementen gewährleistet eine schonende Behandlung der Tabletten. Durch Änderung der Trommeldrehrichtung erfolgt die Entleerung der Tabletten restlos und ohne Einbauten.

Der Technologieführer besticht durch:

  • patentierte Mischspiralen
  • mischen im Gegenlauf in zwei Ebenen
  • größte Sprühfläche, Länge : Durchmesser >1
  • vermeiden von Sprühtrocknung, Erwärmung nur im Tablettenbett
  • CIP Reinigung mit Hochdruckanlage
  • gesichertes Scale-up
Die Vorteile auf einen Blick:

  • Leistung bis 40% höher!
  • beste Uniformity RSD < 2% !
  • niedrigste Suspensionsverluste < 5% !
 

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Produktkategorie: Wirbelschichtanlagen für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Bohle Uni Cone BUC® optimiert die Wirbelschicht-Technologie

Mit dem Bohle Uni Cone BUC® Verfahren optimiert L.B. Bohle die Technologie der Wirbelschichtverfahren. Der patentierte Bohle Uni Cone BUC® ist ein speziell geschlitzter Anströmboden mit einem konisch geformten Verdrängungskonus. Diese Konstruktion ermöglicht eine vollständige Fluidisierung der Partikel. Diese tangentiale Partikelbewegung gewährleistet somit ein gleichmäßiges Befilmen , z.B. von Pellets, ohne Zwillingsbildung.

Mindestens sechs Filterelemente des BFS, die getrennt voneinander gereinigt werden können, stellen sicher, dass der Luftstrom durch das Produktbett nicht unterbrochen wird.

Trocknen, Granulation und Coating ohne Umbauten möglich

Für den Trocknungsprozess kann das Wirbelschicht-System BFS mit einem Online-Feuchtigkeitsmesssystem in NIR-Technologie (ähnlich der Infrarot-Analyse) ausgestattet werden. Diese Innovation erlaubt eine präzise und reproduzierbare Bestimmung der aktuellen Feuchtigkeit während des Granulations- und Trocknungsprozesses.

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Produktkategorie: Granuliermaschinen für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Eintopfgranulierer VMA für pharmazeutische Anwendungen

Der Eintopfgranulierer VMA ist eine speziell für pharmazeutische Anwendungen optimierte Granulieranlage.

In diesem Verfahren werden drei Prozessschritte in einem Behälter realisiert:
1.    Mischen,
2.    High­-Shear­-Feuchtgranulation und
3.    Trocknen (Vakuumtrocknung, Schleppgas­-Trocknung oder auch Trocknung durch Mikrowellenhitze).

Der Rührer mit hoher Scher- und Verdichtungswirkung garantiert eine effektive Granulierung. Der Zerhacker verhindert ein übermäßiges Granulatwachstum und verteilt die Granulierflüssigkeit im Produkt.

Der Vagumator® bietet ideale Bedingungen für die Feucht-Granulation von hochwertigen, pharmazeutischen Produkten.

Mischen, Granulation und Trocknen in einer Maschine - Bohle Vagumator® VMA

Bei der Konstruktion der Maschine legten die Entwickler großen Wert auf leichte Handhabung und Reinigung. Großflächige Oberflächen erleichtern das Reinigen der Maschine. Die Top Drive Antriebe stellen sicher, dass sich die Dichtungen von Rühr- und Zerhackerwelle nicht im Produkt befinden und somit eine lange Lebensdauer erreichen. Über den zentrumsnahen Bodenauslass lässt sich das Produkt dosiert entleeren. Gleichzeitig wird die vollständige Wasserentleerung nach der Reinigung gewährleistet.

Diese flexible Maschine markiert dem neuesten Stand der Technik und übertrifft in Konstruktion, Handhabung und Steuerung die aktuellen GMP Anforderungen.

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Produktkategorie: Mischer für pharmazeutische und kosmetische Produkte

L.B. Bohle Mischsysteme - Erfolgsmix von Idee und Konstruktion

Im Feld der Mischtechnik gehört die L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH zu den führenden Unternehmen am Weltmarkt.

Die Vorteile
  • Effektives Mischvolumen von 20-85 % des Nennvolumens
  • Sehr langsame Rotationsmischgeschwindigkeiten für schonendes Mischen (Granulate bleiben erhalten) 
  • Reduzierter Verschleiß und verringerter Stromverbrauch
  • Höhenverstellbar bis zu 8000 mm für ein schnelles und staubfreies Befüllen, Mischen und Entleeren
  • Alle Pharmamischer aus dem Hause L.B. Bohle können in allen erdenklichen Produktionsszenarien in der Pharmaproduktion eingesetzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie runde oder eckige Container in Ihrem Unternehmen einsetzen, da zahlreiche Aufnahmesysteme für Bohle-Mischer vorhanden sind. Wir bieten Ihnen die Lösung, die Sie in Ihrem Fertigungsprozess benötigen.

 

Flexibilität durch Vielzahl von unterschiedlichen Behälteradaptionen
  • Standard-Lastarm mit Spanner für MCG-System
  • Runddornaufnahme für Passrohrsystem
  • Lastaufnahme mit Exzenterklemmen (Runddorne)
  • Lastarm mit Kraftspanner
  • Lastarm mit hydraulischen Klemmen
Alle Misch-Systeme von L.B. Bohle ermöglichen mit den patentierten Misch-Elementen, die an der Innenseite des Behälterdeckels montiert sind, eine homogene Mischung des Pulver-Ansatzes.  (Mischung von Granulaten und/oder Pulver)

Die Skalierung kann je Prozess von 14 - 12 000 Liter erfolgen. Standardmäßig sind Mischbehälter bis zu einem Volumen von 2400 Liter als Wechselbehälter ausgeführt.

Durch das patentierte Bohle-Mischverfahren kann eine effektive Mischung bei einer Mischerbeladung zwischen 20-85 % mit einer Dichte von 0,2-1,2 kg/dm³ ermöglicht werden.

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Produktkategorie: Komplettanagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte

Kompakte Granulationsanlage - Wenig Platzbedarf bei hoher Qualität

Geringer Platz, flexibler Einsatz und reibungslose Produktionsabläufe sind entscheidende Kriterien bei Investitionen der pharmazeutischen Industrie in Granulieranlagen. L.B. Bohle setzt auf diesem Gebiet Maßstäbe mit ihren Kompaktanlagen.

Granulation in einer neuen Dimension
Beim Kompaktmodul werden die einzelnen Komponenten High-Shear-Granulierer GMA, Nass-Sieb-BTS, Wirbelschicht Bohle Fluid Bed System BFS - Bohle Uni Cone BUC®, Zyklonabscheider und Trockensieb BTS in bestmöglicher Weise zu einer Einheit integriert. Prozess, Reinigung, Steuerung, Explosionsschutz und Zonenkonzept sowie Qualifizierung werden dabei eng aufeinander abgestimmt.

Die Anlagen können sehr platzsparend aufgestellt werden, weil die Komponenten so nah wie möglich zusammen stehen. Ergänzend dazu wird ein direkter Produkttransfer von dem Auslassventil des GMA über eine Edelstahlrohrleitung zum Einsaugventil des Wirbelschichttrockners BFS gewährleistet.

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Produktkategorie: Dragiersysteme für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Bohle Tablet Coater BTC - Erstklassige Produktverarbeitung bei hoher Rentabilität

Der Bohle Tablet-Coater BTC steht für wirtschaftliches Coating. Flaches Tablettenbett, patentierte Luftführung und hohe Sprühmengen sichern die Qualität und verkürzen die Prozesszeiten um bis zu 35 Prozent. Der BTC setzt mit der besten Durchmischung Maßstäbe und gewährleistet so eine hohe Gleichmäßigkeit des Filmauftrages.

Erfolgreiche Filmcoating-Prozesse beruhen auf drei Basisoperationen: Sprühen, Trocknen und Mischen. Jeder einzelne Produktionsabschnitt muss sorgfältig geplant und in Abstimmung mit den anderen optimiert werden. Der wirtschaftliche Tablet Coater setzt hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit Maßstäbe.

Erstklassige Produktverarbeitung bei hoher Rentabilität
Im Tablet Coater BTC ist der optimaler Lauf der Kerne durch ein flaches Tablettenbett in langer Trommelgeometrie gesichert. Die systematische Zwangsführung in der Trommel bewirkt eine ständige Bewegung des Füllgutes. Es bilden sich keine Zwillinge. Feststoff- und Lackverlust sind gering. Neuartige Konzepte, sowohl auf Seiten des Prozesses als auch bei der Reinigung, verbessern die Funktionalität des Tablet Coaters und liefern hervorragende Ergebnisse. Die geschützte Luftführung erschließt deutliche prozesstechnische Vorteile. Die Gefahr der Sprühtrocknung der Suspension besteht nicht mehr. Damit werden die Sprühverluste verringert und die Struktur des Überzugs verbessert. Die Trommelgeometrie in Verbindung mit den patentierten Mischelementen in zwei Richtungen gewährleistet eine schonende Behandlung der Tabletten. Durch Änderung der Trommeldrehrichtung erfolgt die Entleerung der Tabletten restlos und ohne zusätzliche Einbauten.

Wesentliche Vorteile des BTC sind der einfache Aufbau für eine „Durch-die-Wand-Montage“, der integrierte Schaltschrank sowie ein einfaches und funktionales Gehäuse. Außerdem werden beim Bohle Tablet Coater alle Düsen mittels eines Pumpenkopfes mit Suspension versorgt. Die Maschine lässt sich leicht steuern und überwachen, denn die Multipanel-Visualisierung mit der Touchpanel-Bedieneinheit ist am Coater befestigt.

Vorzüge des Bohle Tablet Coater BTC:
  • Bis zu 35 Prozent kürzere Prozesszeit im Vergleich zu herkömmlichen Coating-Systemen
  • Gleichmäßiger Filmauftrag
  • Flaches Tablettenbett
  • Keine Zwillingsbildung
  • Geringer Suspensionsverlust, maximal 5 Prozent
  • Einfache Reinigung – guter Zugang zu allen Teilen
  • Einfache, schnelle und vollständige Entleerung

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Produktkategorie: Granuliermaschinen für pharmazeutische und kosmetische Produkte

BRC - Kontinuierliche Prozesse mit Trockengranulierung

Trockengranulierung ist für großvolumige oder feuchtigkeitssensitive Produkte oft der Prozess der Wahl. Die BRC-Granulierer von Bohle sind für die kontinuierliche Produktion geeignet und Process Analytical Technology (PAT) kann integriert werden. Hinzu können die Granulierer der BRC-Serie in die verschiedensten Produktionsszenarien integriert werden.

Die Vorteile der Trockengranulierer BRC 25 und BRC 100
  •     Minimaler Materialverlust aufgrund präziser Presskraftregelung mittels elektromechanischem Walzenantrieb
  •     Konstante Schülpeneigenschaften  durch effiziente Spaltregelung bei hohem Materialdurchsatz
  •     Einfaches Handling und kurze Rüstzeiten
  •     Hygienisches Design mit integrierten Waschdüsen für WIP (Washing in Place) Prozesse
  •     Flexible und schonende Granulierung mit dem eingebauten Bohle Turbo Sieb (BTS)
  •     PAT-Integration optional
  •    Fließfähige Granulate mit homogener Verteilung der Wirkstoffe in der erprobten Bohle-Qualität

Die Vorteile im Detail
Im Walzenkompaktierer wird Pulver zu fließfähigem Granulat verarbeitet. Im Vergleich mit klassischen Feuchtgranulationsverfahren werden hier keine energieintensiven Trocknungsprozesse benötigt; dies erspart hohe Investitionen in Anlagen und Produktionsräumen und führt zu niedrigeren Kosten pro Charge. In der pharmazeutischen Produktion ist das Ziel eine homogene Verteilung aller Pulverbestandteile, die keine Entmischung der einzelnen Komponenten mehr ermöglicht. Gleichzeitig sollen die Granulate eine definierte Dichte beziehungsweise Porosität erhalten. Wichtige Eigenschaften, die die Dosiergenauigkeit der Granulate entscheidend beeinflussen. Dazu wird das Pulver zwischen zwei Walzen auf Spaltbreiten zwischen 1 und 6 mm kompaktiert und als Schülpen ausgeworfen. Die Kraft, die auf die Walzen wirkt, sowie die Spaltbreite werden sensorisch überwacht und sind in einem Regelkreis eingebunden, um immer die optimalen Prozessparameter zu gewährleisten. Unterhalb der Kompaktierwalzen befindet sich die Granuliereinheit. Dort werden die Schülpen zu kleineren Granulatteilchen zerkleinert. Das integrierte Schnellsieb (Bohle Turbo Sieb BTS 200) granuliert die Schülpen schonend auch bei hohen Durchsätzen und kann aufgrund unterschiedlicher Siebeinsätze für unterschiedliche Partikelgrößen variabel gestaltet werden. Neben des Bohle Turbo Siebes ist auch die Integration des Bohle Rotations Siebes (BRS) möglich.

Elektromechanische Trockengranulierer mit variablem Spalt
Vor allem die Presskraftsteuerung ist bei herkömmlichen hydraulischen Systemen oft problematisch, besonders dann wenn der Prozess dem „hygienic design“ entsprechen soll. Der innovative elektromechanische Ansatz von L.B. Bohle löst dieses Problem. Häufiges Verstellen der Achsen, wie bei herkömmlichen Rollenkompaktierern, ist beim Bohle BRC nicht notwendig. Die Achsen sind mechanisch so stabil gewählt, dass keine elastische Verformungen auftreten. Damit entfällt die komplette Achsensteuerung! Zudem ist der BRC  wartungsarm konstruiert. Für eine Reinigung müssen nur vier Schrauben gelöst werden. Mit dem Kompaktierern der BRC-Serie bietet L. B. Bohle seinen Kunden Maschinen und Verfahren für alle Stufen des Granulationsprozesses an – und das durchgängig in der erprobten Bohle-Qualität

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Produktkategorie: Pharmaextruder für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Bohle Continuous Granulator BCG

Der Doppelschneckengranulator BCG kann alleine oder vollintegriert in der kontinuierlichen Fertigungslinie von L.B. Bohle betrieben werden. Pulver wird über gravimetrische Dosierer zugeführt, befeuchtet und entstehende Granulate werden im BCG weiter verdichtet und durchmischt. Die flexible Gestaltung der Schnecken ermöglicht die Herstellung von Granulaten unterschiedlicher Porosität, die allen Ansprüchen einer nachgeschalteten Trocknung und Tablettierung entsprechen. Durch intelligente Steuerungskonzepte in Verbindung mit PAT, wie NIR zur in-line Gehaltsbestimmung oder kontinuierliche Partikelgrößenanalyse, werden Granulate in konsistent hoher Qualität erzeugt. Die Kommunikation der Maschine mit der PAT erlaubt in diesem Zusammenhang die Steuerung der Qualität, da ein vordefinierter Design-Space, in dem eine konstant hohe Produktqualität erreicht wird, durch automatische Regelung kritischer Prozessparameter eingehalten wird. Im Vergleich zur Batch-Granulierung sind neben Produktivitätssteigerung, die Reduktion an Ausschussmaterial, GMP-Flächeneinsparungen und niedrige Betriebskosten als Vorzüge hervorzuheben.

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Produktkategorie: Komplettanagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte

Kontinuierliche Produktionsanlage

Die kontinuierliche Anlage von L.B. Bohle besticht als modular aufgebaute Lösung. Die kontinuierliche Produktionslinie erzielt eine Leistung von ca. 5-25 kg/h. Sie besticht durch ein flexibles Konzept, welches das Wechseln oder das Entfernen von einzelnen Unit Operations (Verfahrensoperationen) erlaubt. Damit erlaubt diese Anlage die Realisierung der drei wichtigsten Produktionsverfahren Direktverpressung, Feuchtgranulation und Trockenkompaktierung.
Im Gegensatz zu bislang am Markt existenten Anlagen ist diese Produktionsanlage direkt auf die  Kundenanforderungen konzipiert. Die Einbindung der Trockenkompaktierung, welche ökonomischer und weniger energieintensiv ist, in den kontinuierlichen Prozess ist ein Alleinstellungsmerkmal der Anlage. Durch integrierte Analytiksysteme reduzieren sich signifikant die (Zwischen-)Lager- und Produktlagerkosten, sowie die Kosten für Laboranalytik. Die Herstellungszeiten können ebenso verkürzt werden, dadurch werden die Kapazitäten gesteigert. Des Weiteren steigt die Flexibilität in Bezug auf kurzfristige Nachfragen.

Im Vergleich zur Batchproduktion erfolgt das Upscaling über die Zeit, anstelle über die Größe des Equipments.

     

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Produktkategorie: Komplettanagen zur Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte

ROB 50 optimiert Prozesse in kontinuierlicher und batch-orientierter Produktion

Der ROB 50 von L.B. Bohle ist eine innovative Lösung zur Optimierung der Produktionszeit beschichteter Tabletten und trägt gleichzeitig zur Kostensenkung im Produkt-Handling und zur Vermeidung von Risiken im Produktionsablauf. Dabei schließt der ROB 50, der sowohl in der batch-orientierten als auch kontinuierlichen Produktion eingesetzt werden kann, die Lücke zwischen Tablettenpresse und Coater.

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Produktkategorie: Laborgeräte - Pharmazie u. Kosmetik

BFC 5 - Laborcoater

Der Bohle Film Coater BFC 5 ist als Stand-Alone-Gerät ausgeführt. Die gesamte Lufttechnik sowie die Elektro- und Steuertechnik ist im Gerät untergebracht.

Der Coater verfügt über eine Multipanel-Visualisierung mit Touchpanel. Die Bedieneinheit ist am Coater befestigt. Zum Betrieb werden nur ein elektrischer Anschluss und eine Druckluft-Versorgung benötigt.

Ausbaufähige Coating-Trommel
Die Coatertrommel kann ausgebaut werden. Der Ausbau erleichtert die manuelle Reinigung. Außerdem kann so optional eine größere Trommel eingebaut werden.

Der BFC 5 kann mit zwei Trommeln betrieben werden, wobei die kleinere Trommel nochmals mit einer Trennscheibe unterteilt werden kann.

Zudem ist der Bohle Film Coater BFC 5 für den Batch-Größenbereich von 2 bis 13 Liter ausgelegt. Zur einfachen Entnahme und zum Transport der Trommel wird ein Transportwagen mitgeliefert.

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Produktkategorie: Dragiersysteme für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Bohle Film Coater TriPan - Coater mit drei Trommeln

Der BFC TriPan Film Coater wurde für ein problemfreies Coating mit höchster Uniformität and Effizient entwickelt. Dabei ist der BFC TriPan ein Bohle Film Coater bei dem die Suspensionsversorgung über einen einzelnen Pumpenkopf erfolgt.

Drei Coating-Trommeln
TriPan kann mit drei Trommeln betrieben werden und ist für Batch-Größen von 7 bis 75 Liter ausgelegt. Die Coater-Trommeln werden mit einer Hebevorrichtung gewechselt.

Die computerbasierte Visualisierung InTouch umfasst umfangreiche Batch-Management-Funktionen und eine große Funktionsvielfalt bei der Erstellung von Rezepten. Zudem bietet der Bohle Film Coater BFC TriPan beste Reinigungsvorraussetzungen durch Hochdruckreinigung des Trommelinneren.

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Produktkategorie: Mischer für pharmazeutische und kosmetische Produkte

Labormischer LM 40

Als Spezialmaschinenbauer für die Pharmaindustrie bietet L.B. Bohle seinen Kunden ein umfangreiches Angebot an Systemlösungen für die verschiedensten Verfahren in der Feststoffproduktion. Neben großen Prozessmaschinen gehört auch ein umfangreiches Portfolio an Maschinen im Labormaßstab zum Produktprogramm.

 

Der Labormischer LM 40 ist ein Mischer für Entwicklungsaufgaben, der auf einem mobilen Fahrgestell geliefert wird. Der Mischer wird mit einem Wechselstrommotor angetrieben, der  in einem edelstahlverkleideten Gehäuse untergebracht ist. In diesem Gehäuse befindet sich auch die Gerätesteuerung. Der Mischprozess erfolgt im sogenannten geschlossenen Mischsystem d.h. der Container wird durch eine Beschickungsöffnung beschickt und kann bis zur Entleerung auf der Tablettenpresse staubarm gehandelt werden

Die Container sind leicht demontierbar auf Passrohren fixiert. Während des Mischbetriebes erfolgt eine exzentrische Rotation um nur eine Drehachse. Durch das patentierte Gegenlauf-Mischsystem kann auf eine aufwendigere Bewegung um mehrere Achsen verzichtet werden. Die Drehrichtung der Container wechselt minütlich. Durch die raumsparende Rotation um nur eine Achse und eine kleine Aufstellfläche wurde der Platzbedarf des Labormischers minimiert. Durch seine Vollverkleidung ist eine simple manuelle Reinigung gewährleistet.

Diese universell einsetzbare Maschine entspricht dem neuesten Stand der Technik und erfüllt bezüglich Konstruktion, Handhabung und Steuerung die aktuellen GMP Anforderungen.

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Firmennews

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28.04.2017

Kooperation L.B. Bohle und Korsch AG

L.B. Bohle und KORSCH – zwei Spezialisten gemeinsam auf der Interpack 2017

Zahlreiche Maschinen-Highlights auf der Leitmesse

Ennigerloh/Düsseldorf, Mai 2017 –  Die L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH als globaler Technologie- und Marktführer für Prozessmaschinen der Pharmaindustrie und die KORSCH AG, weltweit agierender Spezialist für Tablettenpressen, präsentieren erstmals ihre Produkte auf der Interpack 2017 in Düsseldorf gemeinsam auf einem Stand. Beide Unternehmen bieten hochinnovative Technologien, die sich komplementär ergänzen. Dies haben die Partner bereits in zahlreichen Projekten, welche integrierte Lösungen und Prozesse erforderten, eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Angebot ergänzt sich perfekt

„Die Entwicklung der kontinuierlichen Produktionsanlage bei uns im Technology Center hat unsere Zusammenarbeit noch einmal intensiviert. Dabei haben wir festgestellt, dass wir uns auf vielen Ebenen unterstützen können“, so Firmengründer Lorenz Bohle. Stephan Mies, Vorstandsvorsitzender der KORSCH AG fügt an: „Unser Angebot ergänzt sich perfekt. Gemeinsam können wir den kompletten Produktionsprozess unserer Kunden planen, projektieren und realisieren. Da lag es nahe, die Interpack 2017 als eine gemeinsame Plattform zu nutzen“.

Beide Unternehmen, die großen Wert auf technische Innovationen und Serviceleistungen legen, arbeiten projektbezogen auf Augenhöhe partnerschaftlich zusammen, ohne dabei die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit ihrer Unternehmen in Frage zu stellen.

Durch den gemeinsamen Messeauftritt ermöglichen L.B. Bohle und KORSCH es ihren Kunden, sich sowohl speziell über einzelne Technologien, als auch über Strategien und Projekte zur Umsetzung kompletter Herstellungslinien und Prozesse zu informieren – und dies für Lösungen für die Batch- und Kontinuierliche Produktion.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Halle 17 - Stand B 43

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28.04.2017

Tablettenchecker KA 280 - Update für den weltweit gefragten Bestseller

Ennigerloh/Düsseldorf, Mai 2017 – Seit mehr als 30 Jahren setzen Pharmaproduzenten weltweit den Kontrollautomaten KA von L.B. Bohle ein. Auf der Interpack 2017 zeigt der Spezialmaschinenbauer aus Ennigerloh mit dem KA 280 die neueste Generation der effektiven Tablettensortiermaschine.

Die Dicke von Zuckerdragees und Filmtabletten ist eines der wichtigsten Kriterien in der pharmazeutischen Feststoffproduktion: Nuancen entscheiden darüber, ob eine Tablette mit den korrekten Maßen produziert wurde und damit weiterverarbeitet werden kann – oder ob sie entsorgt werden muss. Die Kontrolle von so feinen Unterschieden ist für die Produzenten zugleich eine organisatorische und wirtschaftliche Herausforderung; schließlich muss jede Tablette untersucht werden. Seit mehr als drei Jahrzehnten bietet L.B. Bohle daher den Tablettenchecker KA an. Dessen neueste Variante KA 280 wurde in Sachen Präzision und Durchsatzleistung weiter verfeinert: Bis zu eine Million Tabletten kontrolliert das Gerät pro Stunde.

Präzise und wartungsarm

Diese Tabletten werden zunächst in den Einfülltrichter gefüllt. Ein Vibrationssystem transportiert die Dragees zu den paarweise angeordneten, rotierenden Sortierscheiben. Hier werden die Tabletten in drei verschiedene Gruppen aufgeteilt: Zu dicke Tabletten gelangen in eine Ablage oberhalb der Ausgabeplatte. Zu dünne Tabletten landen wiederum in einer Ablage unterhalb der mittleren Ausgabeplatte. Tabletten mit der korrekten Größe werden dem Produktionsbereich zugeführt. Mitarbeiter können den gesamten Prozess über ein Touchpanel (HMI) steuern und etwa die Einstellung der Dickenmessung verändern. Die kleinste messbare Abweichung beträgt ± 0,1 mm.
Bei der Konstruktion des neuen KA 280 haben die Bohle-Entwickler auf eine ergonomische und einfache Bedienbarkeit geachtet, zudem sind die Wartungsanforderungen gering.


 

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28.04.2017

BRC 25 - Trockengranulierer rundet Programm ab

Ennigerloh/Düsseldorf, Mai 2017 – Mit dem Trockengranulierer Bohle BRC 25 präsentiert L. B. Bohle auf der Interpack 2017 eine kompakte Variante des BRC 100, der seit 2012 im Einsatz ist. Beim BRC 25 wird konsequent auf einfaches Handling, kontinuierliche Produktion und geringen Platzbedarf gesetzt.

In Walzenkompaktierern wie dem BRC 25 wird Pulver zu fließfähigem Granulat verarbeitet. Für pharmazeutische Produzenten ist es entscheidend, ein Granulat mit genau definierter Dichte und Porosität zu erhalten, damit es anschließend direkt tablettiert werden kann. Dazu wird das Pulver über eine Dosiereinheit zugeführt, zwischen zwei Walzen auf vorgegebenen Spaltbreiten zwischen einem und sechs Millimetern kompaktiert und als sogenannte Schülpen ausgeworfen. Dabei handelt es sich um einen gepressten, bandförmigen Stoff. Wie dick die Schülpen sind, hängt von der Presskraft der Walzen und der Spaltbreite ab. Diese Parameter werden im Vorfeld definiert und sensorisch überwacht. Alle Daten sind in einem Regelkreis eingebunden, um immer die optimalen Prozessparameter zu gewährleisten.

Unterhalb der Kompaktierwalzen befindet sich die Zerkleinerungseinheit, die die Schülpen zu Granulat verarbeitet. Die Einheit besteht aus einer konischen Siebvorrichtung mit auswechselbaren Siebeinsätzen, um unterschiedliche Teilchengrößen zu erhalten.

Innovative Walzensteuerung

Insbesondere die Presskraftsteuerung der Walzen ist bei herkömmlichen hydraulischen Systemen problematisch, wenn der Prozess dem hygienic design entsprechen soll, also der reinigungsgerechten Gestaltung von Bauteilen. So funktioniert eine Hydraulik nur mit entsprechenden Schmierstoffen, welche die Umwelt belasten und ein Verschmutzungsrisiko darstellen. Der BRC 25 basiert daher auf der gleichen elektro-mechanische Konstruktionsweise, die sich schon beim BRC 100 bewährt hat, denn sie ist besonders leicht zu konfigurieren und zu reinigen.

Auch das bei herkömmlichen Rollenkompaktierern häufig nötige Verstellen der Achsen entfällt beim Bohle BRC 25. Die Achsen sind mechanisch so stabil gewählt, dass eine elastische Verformung vermieden wird. Neben einer hohen Zuverlässigkeit sorgt dies für eine unkomplizierte Wartung: Selbst wenn eine Reinigung ansteht, müssen nur vier Schrauben gelöst werden. Darüber hinaus haben die Bohle-Ingenieure den Platzbedarf um rund 20 Prozent reduziert. Trotzdem besteht für die Nutzer des BRC 25 jederzeit die Möglichkeit, auf das größere Modell umzusteigen: Walzengeometrie und Steuerung sind in beiden Maschinen identisch.

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28.04.2017

Technologischer Vorsprung für das pharmazeutische Wirkstoff-Coating

Ennigerloh/Düsseldorf, Mai 2017 – Der Tablettenüberzug als Träger von Wirkstoffen wird in der Pharmaindustrie immer beliebter. Dies ist eine logische Folge der immer besseren Produktionsverfahren, die spezialisierte Maschinenbauer wie L.B. Bohle seit Jahren entwickeln. Auf der Interpack 2017 steht mit dem Bohle Film Coater BFC ein Bestseller im Mittelpunkt. Der BFC ermöglicht ein Wirkstoff-Coating mit höchster Präzision. Besonders flexibel wird der Coater auch durch eine alternative Trommel. Somit  können auch  besonders kleine Tabletten beschichtet werden.

Die Bedeutung der Coatingtechnologie ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Am häufigsten werden Tabletten überzogen, um die Wirkstoff-Freisetzung zu steuern, den Wirkstoff vor Licht oder Feuchtigkeit zu schützen oder den oft bitteren Geschmack zu überdecken. Aber auch das sogenannte Wirkstoff-Coating – also die Verarbeitung von Wirkstoffen im Tablettenüberzug – gewinnt zunehmend an Relevanz. Beiden Varianten können auch in einem Produkt zur Anwendung kommen: Moderne Formulierungsansätze bestehen oft aus mehreren Filmauftragsarten. Das führt zu langen Prozesszeiten und einem erhöhten Bedarf an Maschinen, welche die komplexen Aufgaben möglichst automatisiert erledigen. In diesem Bereich hat sich die L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH aus dem westfälischen Ennigerloh mit ihren Film-Coatern als Technologieführerin am Markt etabliert.

Um die Überzüge erfolgreich produzieren zu können, ist ein einheitlicher Tablettenauftrag – die sogenannte Coatinguniformity – eine zwingende Voraussetzung. Das bedeutet, dass möglichst alle Tabletten exakt gleich überzogen werden. Bohle-Coater wie der BFC oder der BTC erreichen eine Standardabweichung von weniger als zwei Prozent. Dieses Resultat ist am Markt unerreicht.

BFC als Technologieführer

Ihre hohe Zuverlässigkeit verdanken die Coater ihrer Bauweise: Ein optimaler Lauf der Kerne wird durch ein flaches Tablettenbett in langer Trommelgeometrie sowie durch einen stufenlos einstellbaren Neigungswinkel sichergestellt. Dank der systematischen Zwangsführung in der Trommel des BFC bleibt das Füllgut ständig in Bewegung. So entstehen keine Twins, sprich zusammenhängende Tabletten, die unbrauchbar sind.

Des Weiteren ist das Gehäuse in der Neigung verstellbar, kann mit Hochdruck gereinigt werden und eignet sich dank aufblasbarer Dichtungen an den Inspektionstüren für sogenannte High-Containment-Applikationen. Jede Düse ist zudem mit einem Pumpenkopf ausgestattet, der jederzeit den Druck misst – blockierte Düsen können also sofort identifiziert werden. Die Bohle-Coater der aktuellen Generation lassen sich über die visualisierte Nutzeroberfläche „InTouch" bedienen. Diese bietet umfangreiche Batch-Management-Funktionen und eine große Funktionsvielfalt bei der Rezepterstellung.

Größere Flexibilität auf Kundenwunsch

Bereits im Jahr 2009 wurde im Rahmen eines Kundenprojekts eine geschlitzte Coatertrommel entwickelt. Ein Kunde benötigte einen Coater, um Minitabletten und Pellets mit einem Durchmesser von weniger als drei Millimetern befilmen zu können – eine Anforderung, die eine Anlage mit Standardperforation nicht erfüllen kann. Minitabletten sind als Arzneiform bereits seit einigen Jahren etabliert. Sie sind besonders geeignet, um als multipartikuläre Arzneiformen eingesetzt zu werden, da sie individuell und flexibel dosiert werden können. Dies kann sowohl über die Abfüllung in Kapseln oder Sachets als auch über die Applikation mit Minitabletten-Spendern erfolgen. Dazu müssen die kleinen Kerne jedoch eine ausreichende Stabilität aufweisen, weshalb sie oft gecoatet werden. Neben der Funktionalität werden auch die Schluckbarkeit sowie Geschmack und Geruch durch die Filmüberzüge positiv beeinflusst.

Doch Minitabletten sind oft sehr fragil und können durch die starke Fluidisierung, die in der Wirbelschicht nötig ist, abreiben und schnell zerbrechen. Also konzipierte L.B. Bohle 2009 eine geschlitzte Coatertrommel, die schonender mit den kleinen Kernen verfährt. Diese Trommel wurde mit einer entsprechender Perforation, in der nicht nur normal große, sondern auch extrem kleine Kerne mit einem Durchmesser von 1,5 Millimetern befilmt werden können, konzipiert. Dadurch bietet die Anlage maximale Flexibilität und kann zur Bearbeitung unterschiedlicher Partikel eingesetzt werden.

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28.04.2017

Kontinuierlicher Granulierer BCG 25 Doppelschneckengranulierer: Flexibilität ist Trumpf

Kontinuierlicher Granulierer BCG 25
Doppelschneckgranulierer: Flexibilität ist Trumpf

Ennigerloh/Düsseldorf, Mai 2017 – Bei der Herstellung von Granulaten sind Vielseitigkeit und Präzision gefragt: Kleinste Abweichungen bei produktrelevanten Qualitätsmerkmalen entscheiden über den Produktionserfolg. Mit dem BCG zeigt L.B. Bohle zur Interpack einen flexiblen Doppelschneckengranulierer, der separat oder als Teil einer Fertigungslinie eingesetzt wird.

Der Ausgangsstoff wird in Pulverform über gravimetrische Dosierer, die die Masse des Pulvers analysieren, zugeführt und befeuchtet. Auf diese Weise entstehende grobe Granulate, die im BCG durch eine Doppelschnecke weiter verdichtet und durchmischt werden. Die Schnecken lassen sich flexibel gestalten. So können Granulate unterschiedlicher Porosität hergestellt werden, die allen Ansprüchen an eine nachgeschaltete Trocknung und Tablettierung entsprechen.

Das Steuerungskonzept ist mit integrierter Process Analytical Technology (PAT) verbunden. Standardisierte Kontrollen von Prozessen und Materialien sind also möglich. Auf diese Weise wird eine konstant hohe Produktqualität bei sehr niedrigen Abweichungen erreicht, weil der Prozess mittels PAT in exakt vordefinierten Parametergrenzen automatisch geregelt wird. Zudem ist die NIR-Spektroskopie zur molekularen Analyse des Granulats in das System integriert. Der BCG ermöglicht so im Vergleich zu herkömmlichen Granulationsanlagen eine höhere Produktionsleistung und gleichzeitig weniger Ausschussmaterial. Davon profitieren die Kunden, denn die Betriebskosten sinken signifikant.

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28.04.2017

Solides Wachstum auch 2017: Messe-Auftritt und Kooperation liefern zusätzlichen Schub

Ennigerloh/Düsseldorf, Mai 2017 – Auf etwa 50 Mio. Euro hat L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH den Umsatz im Jahr 2016 gesteigert. „Wir hatten auch ein sehr gutes Jahr mit nachhaltig hoher Nachfrage in Deutschland“, berichtet Geschäftsführer Tim Remmert zum Auftakt der Messe Interpack in Düsseldorf. Zudem hätten Großprojekte in der Schweiz, in Russland und in Lateinamerika sowie die stabile Entwicklung in den USA zum Erfolg beigetragen. „Für 2017 rechnen wir mit einem soliden weiteren Wachstum“, so Remmert. „Vom Messeauftritt und von der Kooperation mit der Korsch AG erhoffen wir uns zusätzliche Impulse.“

Gleich acht Coating-Maschinen hat L.B. Bohle im Jahr 2016 allein in Deutschland installiert. „Die meisten Kunden arbeiten bereits mit Bohle-Coatern und haben jetzt bei Erweiterungen bzw. Ersatzbeschaffung auf unsere bewährte Technik gesetzt“, berichtet Geschäftsführer Remmert. Darüber hinaus seien immer öfter seien von internationalen Kunden auch Containment-Lösungen gefragt, bei denen in geschlossenen Systemen hochaktive Substanzen sicher verarbeitet werden. Remmert: „Weiterhin hohes Wachstumspotential sehen wir beispielsweise im russischen Markt, weil die Regierung dort weiter massiv den Aufbau einer eigenen Pharmaindustrie forciert.“ In den USA konnte 2016 mit einer Anlage zur Wirbelschicht-Granulation ein Schlüsselprojekt für einen der größten Pharmakonzerne realisiert werden. Diese Referenz habe Potenzial, weil dabei „hohe Anforderungen an die Automation“ erfüllt werden mussten.

Mehr als 20 Maschinen der BRC-Reihe verkauft

Zum Erfolgsgaranten hat sich mittlerweile auch der Trockengranulierer BRC entwickelt. „Der erste BRC feierte bereits auf der ACHEMA 2012 Premiere“, erinnert sich Technik-Geschäftsführer Thorsten Wesselmann. Nach einiger Überzeugungsarbeit und positiven Kundenerfahrungen mit Referenzmaschinen wurden allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren 20 Maschinen der BRC-Reihe verkauft.

Referenzen in Indien geschaffen

Im Vertrieb setzt das Bohle-Management Hoffnungen nicht nur auf die etablierten westeuropäischen Länder, sondern auch auf Asien und Lateinamerika. „In Indien haben wir erste Großanlagen mit Coatern und Mischtechnik installiert“, berichtet Tim Remmert. Folgeaufträge in diesem wachstumsstarken Pharmamarkt stehen im Fokus. Schwieriger gestaltet sich der chinesische Markt. Dort kommt L.B. Bohle vor allem beim Aufbau neuer Produktionsanlagen für bekannte westliche Hersteller zum Zuge. In Südamerika profitiert das verstärkte Vertriebsteam vom wirtschaftlichen Aufschwung in Chile und Argentinien. „In Brasilien hingegen schlägt sich die Wirtschaftskrise auch in der Pharmaindustrie nieder“, bilanziert Remmert.

Großauftrag in Algerien gewonnen

Positive Impulse kommen aktuell aus Nordafrika. In den Maghreb-Staaten konnten schon in früheren Jahren Vertriebserfolge verbucht werden. Vertriebsgeschäftsführer Remmert: „2016 haben wir einen Großauftrag in Algerien gewonnen, der uns auch 2017 noch mit der Abwicklung beschäftigen wird.“

Immer mehr Kunden nutzen das Technology Center

Mit Blick auf die Messe Interpack rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2017 mit weiterhin „solidem Wachstum“. Ziel ist es, das starke Niveau von 2016 nochmals zu übertreffen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der kontinuierlichen Fertigung zu. „Uns besuchen derzeit laufend Kunden, die im Technology Center gemeinsam mit unseren Experten individuelle Lösungen für kontinuierliche Verfahren entwickeln“, erklärt Thorsten Wesselmann. Die Kunden sind von den Möglichkeiten im Technology Center und dem Engineering Know-how „begeistert“. Diese Projekte gestalten sich „aber in jeder Hinsicht komplex“. Daher sei schwer einzuschätzen, wann entsprechende Investitionsentscheidungen fallen. „Wenn es schließlich soweit ist, rechnen wir mit größerem Umsatzwachstum. Allein eine kontinuierliche Anlage lässt sich mit einem Auftragsvolumen zwischen sechs und 20 Mio. € beziffern“, rechnet der Geschäftsführer vor.

Flexibilität als Wettbewerbsvorteil

Firmengründer Lorenz Bohle unterstützt als Beiratsvorsitzender die ambitionierten Ziele. Er sieht zudem Potenzial in der noch engeren Kooperation mit der Korsch AG. „Wir sind zwei der wenigen eigenständigen Mittelständler, die sich technologisch mit den Großkonzernen messen können“, erläutert Bohle. Gleichzeitig agieren beide Unternehmen extrem kundenorientiert. Bohle: „Durch kurze Entscheidungswege und finanzielle Unabhängigkeit können wir schneller und flexibler als unsere Wettbewerber neue Entwicklungen umsetzen.“

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28.04.2017

L.B. Bohle setzt zur Interpack klare Akzente

Neue Geschäftsführer Tim Remmert und
Thorsten Wesselmann stehen für Kontinuität

Ennigerloh/Düsseldorf, Mai 2017 – In ihrer Funktion als neue Geschäftsführer der L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH präsentieren sich Tim Remmert und Thorsten Wesselmann zur Messe Interpack erstmals als neues Spitzenduo. Als langjähriger Vertriebsleiter bzw. Leiter Technik sind sie bereits bekannte Köpfe an der Spitze des westfälischen Spezialmaschinenbauers. „Wir stehen für Kontinuität“, sagt Tim Remmert. Die gemeinsame Messepräsenz mit dem Spezialisten für Tablettenpressen – der Berliner Korsch AG –, weitere Entwicklungsprojekte und ein Workshop zur kontinuierlichen Fertigung im Herbst 2017 setzen klare Akzente für die Zukunft von L.B. Bohle.

Auf den ersten Blick hat sich bei L.B. Bohle Maschinen + Verfahren im zurückliegenden Halbjahr vieles verändert: Zwei neue Geschäftsführer haben die operative Verantwortung von Gründer Lorenz Bohle übernommen. Dieser unterstützt das Unternehmen weiter als Beiratsvorsitzender. Eine noch engere Kooperation mit der Korsch AG wird zur Messe Interpack mit einem gemeinsamen Messestand als Zeichen der umfassenden Lösungskompetenz verkündet. Gleichzeitig wird die kontinuierliche Fertigung mit zahlreichen Kundenversuchen im Technology Center in Ennigerloh vorangetrieben. So soll die Feststoffproduktion in der Pharmaindustrie in neue Dimensionen vorstoßen.

„Alle jetzt sichtbaren Veränderungen sind Folge einer konsequenten, jahrelangen Entwicklung und nicht etwa die Abkehr von der bisherigen Strategie“, zeigen sich Geschäftsführer Tim Remmert und Inhaber Lorenz Bohle einig. „Wir gehen jetzt die nächsten wichtigen Schritte“, so Lorenz Bohle. Er sieht sowohl im erfolgreichen Generationswechsel als auch in der stetigen Weiterentwicklung der kontinuierlichen Verfahren eine gesunde Basis, um technologisch auch in Zukunft als mittelständischer Maschinenbauer im Wettbewerb mit globalen Konzernen bestehen zu können.

Workshop im September im Technology Center

„L.B. Bohle hat sich durch die Kooperation mit Korsch und Gericke sowie mit den Universitäten HHU Düsseldorf, RWTH Aachen und der Rutgers University in New Jersey für die hohen Anforderungen der Automatisierung gerüstet“, erklärt Tim Remmert. Die modulare Kombination der einzelnen Maschinen und die Integration modernster Mess- und Analyseverfahren bieten für die individuellen Anforderungen der Pharmaindustrie optimierte Lösungen.

Über den aktuellen Stand der kontinuierlichen Verfahren und deren Vorteile können sich Kunden nicht nur auf der Interpack in Halle 17 am Stand B 43 und B 51informieren. Vom 19. bis zum 21. September 2017 veranstaltet L.B. Bohle im Technology Center in Ennigerloh einen internationalen Workshop zur Entwicklung kontinuierlicher Verfahren in der pharmazeutischen Feststoffproduktion.

Anmeldung und mehr Informationen unter
www.continuous-production.com

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20.04.2017

Drei in eins: Eintopfgranulierer VMA 600 Ex CIP

Bereits seit Jahrzehnten wird die High­Shear­Eintopfgranulierung in der Pharma­Industrie mit großem Erfolg praktiziert.

In diesem Verfahren werden drei Prozessschritte in einem Behälter realisiert:

1.         Mischen,
2.         High­Shear­Feuchtgranulation und
3.         Trocknen (Vakuumtrocknung, Schleppgas­Trocknung oder auch Trocknung durch Mikrowellenhitze).

Die Vorteile des Eintopfgranulierers überzeugen viele Pharma­Produzenten:
-   Sichere Fertigung in einem geschlossenen Behälter im Vakuum
-   Hohe Misch­ und Granulationseffizienz, selbst bei niedriger Wirkstoff­Dosierung (<1 %)
-  Trocknen bei niedrigen Temperaturen im Vakuum, besonders geeignet für temperaturempfindliche Produkte
-  Kleine Produktkontaktfläche für schnelle und einfache Reinigung und schnelle Produktwechsel
-  Effektive Lösungsmittelrückgewinnung durch Kühlwasser
-  Geringer Platzbedarf

Die Produktreihe VMA von Bohle umfasst typische Eintopfgranulierer mit Rühr­ und Zerhacker­Einheit und einem Top­Drive­Antrieb für pharmazeutische Anwendungen.

Zwei Rührer sorgen für die erforderliche Scherwirkung und Produktauflockerung und erzeugen so hochwertige Granulate.Das Herzstück der Maschine ist der GMP­konforme Prozessbehälter mit doppelter Ummantelung.
Die Hauptaggregate sind in den Deckel des Granuliertopfes („Top Drive“) integriert. Dort befinden sich die Rührwelle und ­dichtung, sowie die Zerhackerwelle und ­dichtung, der Produktfilter, das Mikrowellenfenster, Temperatur­ und Drucksensoren sowie einklappbare Reinigungsdüsen.

 Die Granulation verläuft automatisch/SPS­gesteuert. Sämtliche Produktrezepte werden einfach vom PC aus geladen und die gewünschten Funktionen via Schnittstelle eingestellt:

1.         die reine Vakuumtrocknung,
2.         die Schleppgas­Vakuumtrocknung (VAGAS®) oder
3.         eine Vakuumtrocknung durch Mikrowellen. Der organische Lösungsmitteldampf wird kondensiert und kann so zurückgewonnen oder besonders effektiv und umweltschonend entsorgt werden.

ENTLEERUNG:
Über den zentrumsnahen Bodenauslass kann der Prozessbehälter durch ein konisches Turbo­Sieb (Bohle Turbo Sieb BTS 200) in einen IBC­Behälter entleert werden.

REINIGUNG:
Zwischen der Verarbeitung unterschiedlicher Produkte sollte die Anlage gereinigt werden.
Der VMA verfügt über eine automatische rezeptgesteuerte und besonders schnelle Reinigung. Im Technikbereich befindet sich ein CIP­Behälter mit der erforderlichen Menge an vortemperiertem Reinigungswasser und der benötigten

Reinigungsmittelkonzentration.
Während der Trocknung werden die Lösungsmitteldämpfe aus dem Prozessturm in das Vakuumsystem geleitet. Die organischen Lösungsmitteldämpfe enthalten z.B. Aceton oder Ethanol und werden aus Gründen des Umweltschutzes in einem einfachen und effektiven Verfahren mittels Rohrkondensatoren verdichtet.
Das erforderliche Kühlwasser wird in einer Kühleinheit bei ­30 °C bzw. ­20 °C oder +5 °C bereitgehalten.
Die Emissionsrate von Aceton, Ethanol o.ä. kann unter 20 % UEG (untere Explosionsgrenze) gesetzt werden.

 Der „kompakte Alleskönner“ wird in Größen zwischen VMA 70 bis VMA 1200 angeboten, was Batchgrößen von 20 – 960 Litern entspricht.

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20.04.2017

BRC - Kompaktor für die Pharmaproduktion

Kontinuierliche Prozesse mit Trockengranulierung

Trockengranulierung ist für großvolumige oder feuchtigkeitssensitive Produkte oft der Prozess der Wahl. Die BRC-Granulierer von Bohle sind für die kontinuierliche Produktion geeignet und Process Analytical Technology (PAT) kann integriert werden.

Die Vorteile der Trockengranulierer BRC 25 und BRC 100:

  • Minimaler Materialverlust aufgrund präziser Presskraftregelung mittels elektromechanischem Walzenantrieb
  • Konstante Schülpeneigenschaften  durch effiziente Spaltregelung bei hohem Materialdurchsatz
  • Einfaches Handling und kurze Rüstzeiten
  • Hygienisches Design mit integrierten Waschdüsen für WIP (Washing in Place) Prozesse
  • Flexible und schonende Granulierung mit dem eingebauten Bohle Turbo Sieb (BTS)
  • PAT-Integration optional
  • Fließfähige Granulate mit homogener Verteilung der Wirkstoffe
Die Vorteile im Detail:
Im Walzenkompaktierer wird Pulver zu fließfähigem Granulat verarbeitet. Im Vergleich mit klassischen Feuchtgranulationsverfahren werden hier keine energieintensiven Trocknungsprozesse benötigt; dies erspart hohe Investitionen in Anlagen und Produktionsräumen und führt zu niedrigeren Kosten pro Charge.

In der pharmazeutischen Produktion ist das Ziel eine homogene Verteilung aller Pulverbestandteile, die keine Entmischung der einzelnen Komponenten mehr ermöglicht. Gleichzeitig sollen die Granulate eine definierte Dichte beziehungsweise Porosität erhalten. Wichtige Eigenschaften, die die Dosiergenauigkeit der Granulate entscheidend beeinflussen.

Dazu wird das Pulver zwischen zwei Walzen auf Spaltbreiten zwischen 1 und 6 mm kompaktiert und als Schülpen ausgeworfen. Die Kraft, die auf die Walzen wirkt, sowie die Spaltbreite werden sensorisch überwacht und sind in einem Regelkreis eingebunden, um immer die optimalen Prozessparameter zu gewährleisten.

Unterhalb der Kompaktierwalzen befindet sich die Granuliereinheit. Dort werden die Schülpen zu kleineren Granulatteilchen zerkleinert. Das integrierte Schnellsieb (Bohle Turbo Sieb BTS 200) granuliert die Schülpen schonend auch bei hohen Durchsätzen und kann aufgrund unterschiedlicher Siebeinsätze für unterschiedliche Partikelgrößen variabel gestaltet werden. Neben des Bohle Turbo Siebes ist auch die Integration des Bohle Rotations Siebes (BRS) möglich.

Elektromechanische Trockengranulierer mit variablem Spalt

Vor allem die Presskraftsteuerung ist bei herkömmlichen hydraulischen Systemen oft problematisch, besonders dann wenn der Prozess dem „hygienic design“ entsprechen soll. Der innovative elektromechanische Ansatz von L.B. Bohle löst dieses Problem. Häufiges Verstellen der Achsen, wie bei herkömmlichen Rollenkompaktierern, ist beim Bohle BRC nicht notwendig. Die Achsen sind mechanisch so stabil gewählt, dass keine elastische Verformungen auftreten. Damit entfällt die komplette Achsensteuerung! Zudem ist der BRC  wartungsarm konstruiert. Für eine Reinigung müssen nur vier Schrauben gelöst werden. Mit dem Kompaktierern der BRC-Serie bietet L. B. Bohle seinen Kunden Maschinen und Verfahren für alle Stufen des Granulationsprozesses an – und das durchgängig in der erprobten Bohle-Qualität.

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20.04.2017

Bohle Coating Technology

Filmcoating ist mittlerweile ein wichtiger Prozess in der pharmazeutischen Industrie. Ursprünglich aus den klassischen Dragierverfahren abgeleitet, ist diese Technologie in den zurückliegenden Jahrzehnten kontinuierlich weiter entwickelt worden. Am häufigsten werden dabei Tabletten gecoatet, um eine Modifikation der Wirkstofffreisetzung zu erzielen, den Wirkstoff vor Licht oder Feuchte zu schützen oder aber um einen bitteren Geschmack in der Tablettenformulierung zu überdecken.

Ferner spielt auch die Verträglichkeit der Arzneiform eine Rolle, also dass sich überzogene

Tabletten leichter schlucken lassen und auch mit Hilfe verschiedener Farben besser voneinander unterschieden werden können.

Die Verarbeitung von Wirkstoffen im Tablettenüberzug, das Wirkstoffcoaten gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Sowohl Kombinationspräparate als auch die Kombination zweier nichtkompatibler Wirkstoffe in einer Arzneiform sind so einfach machbar. Darüber hinaus lassen sich auch verschiedene Freisetzungsprofile desselben Wirkstoffs miteinander kombinieren. Der Kern enthält dabei die langsam freisetzende Komponente und der Tablettenüberzug die schnell freisetzende Initialdosis.

Diese modernen Formulierungsansätze bestehen mitunter aus bis zu vier unterschiedlichen Filmauftragsarten, was zu langen Prozesszeiten führt. Um solche Formulierungen erfolgreich entwickeln und produzieren zu können, ist die Einheitlichkeit des Tablettenauftrags, die Coating-Uniformity, eine zwingende Voraussetzung. Sie ist auch Qualitätskriterium der finalen Arzneiform, die als Gehaltseinheitlichkeit der Arzneiform vor der Zulassung eines Arzneimittels geprüft wird [1, 2].

Das Überziehen oder Coaten der Tabletten lässt sich als ein Zusammenspiel aus Versprühen, Mischen und Trocknen darstellen. Alle drei Prozesse müssen mit den richtigen

Einstellungen simultan ablaufen, um eine gute Coating-Uniformity zu erzielen. L.B. Bohle entwickelte und verbesserte seine Coatinganlagen in den letzten Jahren kontinuierlich, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

Die Bohle Coating Technologie basiert dabei auf drei wesentlichen und einmaligen Anlagenmerkmalen:

Die Bohle Trommelgeometrie mit einem Verhältnis der Länge zum Durchmesser (L/D) >1 erzeugt eine große Ansprühfläche im bewegten Tablettenbett. Dies ermöglicht den Einsatz einer hohen Anzahl an Sprühdüsen. Im Vergleich mit konventionellen Coatern mit L/D Verhältnissen <1 können Bohle Coater aufgrund höherer Sprühraten bis zu 40 % kürzere Prozesszeiten erzielen. Ferner erweist sich das flachere Tablettenbett als besonders schonend, da hier deutlich weniger mechanische Belastungen auftreten als bei einem tiefen Tablettenbett in einer relativ gesehen kurzen Trommel.
Die patentierten Bohle Doppelspiralen bestehen aus zwei aufeinanderliegenden und gegenläufigen Mischspiralen (Abb. 2). Sie sind verantwortlich für eine kontinuierliche Axialdurchmischung des Tablettenbettes. Durch die Drehbewegung der Coatertrommel wird eine radiale Durchmischung
erzeugt, die zu einem totzonenfreien Tablettenbett führt. Eine homogene Durchmischung ist bereits nach wenigen Minuten erreicht und wird über die gesamte Prozesszeit beibehalten. Durch die kontinuierliche Führung mit Hilfe der Doppelspiralen erfahren die Tabletten keine starken Beschleunigungen, so dass Tablettenbruch oder gar Zwillingsbildung der Vergangenheit angehören.

 Die Luftführung in Bohle Coatern ist das dritte Alleinstellungsmerkmal. Diese nutzt die Trocknungskapazität der Prozessluft dort, wo sie gebraucht wird, nämlich nur im Tablettenbett (Abb. 3). Die Zuluft wird dabei unterhalb des Tablettenbettes eingesogen und durch Kerne direkt in den Abluftschuh abgesogen. Höchst effizient wird dabei nur das Tablettenbett erwärmt und getrocknet und nicht die Peripherie im Coater oder im Coatergehäuse. Dabei werden die Sprühdüsen nicht dem Zuluftstrom ausgesetzt, so dass sie während des Sprühvorganges kühl bleiben. Dadurch werden Sprühtrocknungseffekte auf ein Minimum reduziert und Coating Effizienzen von >95 % erreicht. Dieser Vorteil kommt insbesondere auch beim Wirkstoffcoating zum Tragen, da hier weniger Sprühverluste und damit gleichmäßigere Tablettenüberzüge entstehen.

 Neben diesen Alleinstellungsmerkmalen verhelfen auch CleanInPlace (CIP) Systeme zum Erfolg der Bohle Coating Technologie.
Bei hohen Drücken rotiert eine Reinigungslanze in der Coatertrommel und wäscht das Coaterinnere rückstandsfrei.

Die Bohle Coater sind vom Labormaßstab bis hin zum Produktionsmaßstab erhältlich. Sie werden in verschiedenen Ausstattungslinien angeboten, so dass sie dem Kundenwunsch entsprechend schon auf allen Kontinenten im Einsatz sind. Die klassischen Chargenanlagen werden zudem durch
eine weitere semi-kontinuierliche Variante ergänzt, die ebenfalls in verschiedenen Durchsatzgrößen erhältlich ist.





[1] European Pharmacopoeia, Monograph 2.9.40. Uniformity of dosage units, 7th ed., Directorate for the Quality of Medicines of the Council of Europe, Strasbourg,2011.

[2] United States Pharmacopoeia, Monograph <905> Uniformity of Dosage Units, 35th ed., U. S. Pharmacopoeial Convention, Rockville, 2011

[3] Optimization of inter-tablet coating uniformity in an active coating process, Just S. et al., Poster presentation  AAPS Annual Meeting, Chicago 2012

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20.04.2017

Mischtechnik - Seit fast 30 Jahren fester Bestandteil der L.B. Bohle-Erfolgsstory

Mit einem Mischer im Jahre 1987 fing alles an – inzwischen hat der Ennigerloher Maschinenbauer L.B. Bohle mehr als 3.000 Mischer gefertigt. Täglich werden weltweit die unterschiedlichsten Mischsysteme in den Produktionslinien der Pharmazeuten und Lohnhersteller  eingesetzt.

Durch innovative Konstruktionen, Flexibilität und eine hohe Langlebigkeit der Maschinen hat sich L.B. Bohle als Weltmarktführer im Bereich der Mischer positioniert.

Fünf verschiedene Aufnahmesysteme
Das Produktportfolio ist dank einer großen Flexibilität in den Bereichen Konstruktion und Fertigung sehr vielfältig ausgelegt. So können die Mischer den individuellen Produktionsanforderungen des Kunden und den täglichen Spezifizierungen angepasst werden. Die Mischer von L.B. Bohle werden in allen erdenklichen Produktionsszenarien der Arzneimittelherstellung eingesetzt.

Alle Mischsysteme ermöglichen mit den patentierten Mischelementen, die an der Innenseite des Behälterdeckels montiert sind, eine sehr homogene Mischung des Pulver-Ansatzes. Die Skalierung kann je nach Prozess von 14 bis 12.000 Liter erfolgen. Standardmäßig sind Mischbehälter bis zu einem Volumen von 2.400 Litern als Wechselbehälter ausgeführt. Durch das patentierte Bohle-Misch- verfahren kann eine effektive Mischung bei einer Mischerbeladung zwischen 20 und 85 Prozent mit einer Dichte von 0,2 – 1,2 kg/dm3 ermöglicht  werden.

Ein weiteres entscheidendes Konstruktionsmerkmal sind verschiedene Aufnahmesysteme. L.B. Bohle bietet seinen Kunden fünf unterschiedliche  Aufnahmesysteme  an.

Elektrisch überwachte Schnellspanner
Am häufigsten nachgefragt wird eine Ausführung mit Standardlastarm und Spannern. Das Andocken der Behälter erfolgt über vier elektrisch überwachte Schnellspanner. Container mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1.200 Litern auf einem eigenen Fahrgestell lassen sich ohne zusätzliche Hubgeräte an den Mischer adaptieren. Optional kann auch ein im Deckel des Containers angeordneter Zerhacker eingesetzt werden. Dabei ist der Antrieb in den Lastarm des Mischers integriert.

Die enorme Flexibilität ermöglicht außerdem eine Ausführung, bei der sich das System um die senkrechte Achse schwenken lässt. Die besonderen Gegebenheiten des Kunden lassen sich so optimal berücksichtigen. Weitere Vorteile der Konstruktion sind ihre lange Lebensdauer und ihre extreme Wartungsarmut.

Bei einer weiteren, oft gefertigten Variante des Pharma-Mischers wird der Container mit seinen Passrohren auf zwei Aufnahmedorne geschoben. Zwei an der Stirnseite befestigte Schrauben spannen den Behälter ein und verhindern ein Abrutschen. Dieser Behälter wird, wie bei den anderen Bohle-Mischsystemen üblich, durch die Mischanlage angehoben und in Drehung versetzt.

Ideal für die automatische Behälteraufnahme
In der dritten Variante unserer Mischsysteme ist der Lastarm mit Exzenterspannern ausgestattet. Die mit Zinken aufgenommenen Behälter werden in den Aufnahmerohren, den sogenannten Passrohren, automatisch und durch Exzenterbewegung verspannt. Hier- bei handelt es sich um eine sehr sichere Aufnahmemethode, die sich ideal für eine automatisierte Behälteraufnahme eignet – zum Beispiel per Rollbahn. Wenn die Container mit einem umlaufenden Rahmen ausgestattet sind, können sie auch invertiert aufgenommen und abgesetzt werden. Dieses Modell lässt sich ebenfalls um die senkrechte Achse schwenkbar ausführen.

Eine weitere Version verfügt über eine Lastaufnahme mit Kraftspannern. Diese sorgen durch Druck auf den unteren Rahmen des Standgestells für eine feste Verspannung der Behälter mit der Lastaufnahme. Sie können entweder über das Standgestell oder über Halteschienen am Korpus adaptiert werden. Die Lastaufnahme kann gerade oder in einem Winkel bis zu 30 Grad erfolgen, um bestehende Mischprozesse abzubilden. Dieses System hat sich durch seinen langjährigen Einsatz an den Bohle-Mischern des Typs SFM besonders  bewährt.

Als fünfte Variante bietet L.B. Bohle ein System, dessen Lastarm über eine hydraulische Einspannung verfügt. Die Behälter werden dabei zwischen einem feststehenden und einem beweglichen Teil der Lastaufnahme hydraulisch eingespannt. Verschiedene Sensoren mit entsprechender Steuerung gewährleisten den sicheren Betrieb des Systems. Die Lastaufnahme kann verschiedenen Containertypen angepasst werden. Auch hierbei ist die Aufnahme in einem Winkel von bis zu 30 Grad möglich. In Verbindung mit einer Hubeinrichtung erweist sich diese Konstruktion als besonders flexibel und vor allem raumsparend.

Diese fünf verschiedenen Versionen von Mischsystemen  von L.B. Bohle beweisen, wie variabel die Konstruktionen sind. Dabei spielt es keine Rolle, welche Containertypen in der Produktion zum Einsatz kommen. Bohle-Mischer können problemlos runde oder eckige Behälter aufnehmen. Stets wird ein exzellentes Mischergebnis gewährleistet.

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20.04.2017

ROB 50 optimiert Prozesse in kontinuierlicher und batch-orientierter Produktion

Tablettenpresse und Coater rücken näher zusammen

Bereits 2015 präsentierte L.B. Bohle eine innovative Lösung zur Automatisierung und Optimierung der Produktionsprozesse in der kontinuierlichen und batchorientierten Herstellung von pharmazeutischen Feststoffen, den ROB 50. Der ROB 50 ist ein Robotersystem zum Handling von Tablettenbehältern und schließt damit die verfahrenstechnische Lücke zwischen Tablettenpresse und Film-Coating.

Dieser  Roboter  wurde  von  L.B.  Bohle  ursprünglich für den Einsatz in der kontinuierlichen Produktion entwickelt. Der ROB 50 kann aber ebenso den Produkttransfer in der Chargenproduktion automatisieren und damit die Lücke zwischen Tablettenpresse und Film Coater schließen. Hierfür bietet Bohle Produktvarianten des ROB 50 für größere Behälter an. Sind beim Film-Coating lange Verarbeitungszeiten vorgesehen, kann der ROB 50 ebenfalls zwei nebeneinander platzierte Coater abwechselnd beschicken. Auch kundenspezifisch angepasste Varianten mit einem zusätzlichen Freiheitsgrad sowie Produktversionen für höhere Durchsatzraten oder längere Ausdehnungszeiten sind verfügbar.

 
Der ROB 50 von L.B. Bohle ist eine innovative Lösung zur Optimierung der Produktionszeit beschichteter Tabletten und trägt gleichzeitig zur Kostensenkung im Produkt-Handling und zur Vermeidung von Risiken im Produktionsablauf bei.

 

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20.04.2017

Tablettenchecker KA 280 begeistert in Mumbai

Bereits seit den 1980er Jahren wird der Kontrollautomat KA von L.B. Bohle weltweit in der pharmazeutischen Produktion eigesetzt. Im
November 2016 hat der Spezialmaschinenbauer aus Ennigerloh nun die neueste Generation der effektiven Tabletten-Sortiermaschine auf der
indischen Fachmesse PMEC vorgestellt.

Die wirtschaftliche Kontrolle der Dicke von Zuckerdragees oder Filmtabletten ist meist ein entscheidendes Kriterium in der pharmazeutischen
Feststoffproduktion. Der Kontrollautomat KA von L.B. Bohle setzt hierbei über Jahrzehnte  Maßstäbe: Mechanisch wird dabei die Dicke von
zucker- oder filmgecoateten Pillen, Kapseln oder Tabletten kontrolliert.

Mit der Serie von Kontrollautomaten ist L.B. Bohle bereits seit mehr als 30 Jahren im Marktsegment der Tablettensortierung erfolgreich. Genau wie die Vorgängermodelle besticht der neue KA 280 durch hohe Präzision und eine große Durchsatzleistung. So können bis zu 1.000.000
Tabletten pro Stunde kontrolliert werden.

Zum Ablauf der Tablettenkontrolle:
Der Einfülltrichter wird zunächst mit den zu testenden Tabletten befüllt. Von dort werden diese über ein Vibrationssystem zu den paarweise
angeordneten, rotierenden Sortierscheiben transportiert. Dabei lassen sich drei verschiedene Gruppen von Tabletten durch
die Scheibenpaare unterscheiden:
• Zu dicke Tabletten werden in eine Ablage oberhalb der Ausgabeplatte geführt.
• Zu dünne Tabletten werden unterhalb der mittleren Ausgabeplatte in eine Ablage geführt.
• Akzeptierte Tabletten, die sich zwischen der oberen und mittleren Ausgabeplatte befinden, werden dem Produktionsbereich zugeführt.

Der gesamte Prozess wird ebenso über ein Touchpanel (HMI) kontrolliert wie die Einstellung der Dickenmessung. Diese kann dabei mit einer
Abweichung von ± 0,1 mm eingestellt werden. Bei der Konstruktion des neuen KA 280 achteten die Bohle-Entwickler auf eine ergonomische und einfache Bedienbarkeit. Zudem wurde der KA wartungsarm konzipiert.

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20.04.2017

L.B. Bohle erhält Ex-Zertifizierung

Anerkennung des Qualitätssicherungs- und Produktionsprozesses

Die Europäische Union veröffentlichte die die sogenannte ATEX-Leitlinie erstmals im Jahr 1994. 2014 erschien dann eine Neufassung
der Richtlinie. Die Richtlinie 2014/34/ EU deckt Geräte und Schutzsysteme ab, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt
werden. Bei den Maschinen des Ennigerloher Maschinenbauers L.B. Bohle trifft dies unter anderem auf die Siebmaschinen der Baureihen
BTS 100 und BTS 200 zu.

„Um unseren Kunden auch das Höchstmaß an Sicherheit bieten zu können, ist es für L.B. Bohle eine Verpflichtung, sich dem
Zertifizierungsprozess zu unterziehen, um den präventiven Schutz in explosionsgefährdeten Bereichen zu gewährleisten“, so Thorsten
Wesselmann, Geschäftsführer Technik.

Gemeinsam mit dem Leiter des Qualtitätsmanagements, Martin Schembecker, besuchte der ATEX-Beauftragte Volker Bähr Schulungen,
damit alle Prozesse richtlinienkonform ablaufen können.
Im Februar 2017 erhielt die L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH vom Zertifizierer dann die erfreuliche Mitteilung über
die Anerkennung der Qualitätssicherung im Produktionsprozess.

„Das Zertifikat ist bis Ende 2019 gültig. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass bei L.B. Bohle die Sicherheit und Zufriedenheit des Kunden an
oberster Stelle steht“, so Wesselmann weiter.

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Über uns

Firmenporträt

Die L.B. Bohle Maschinen + Verfahren GmbH ist ein weltweit agierender Maschinen- und Anlagenbauer für die Pharmaindustrie. Die Produktpalette umfasst Prozess- und Handling-Technologie für die pharmazeutische Feststoffproduktion. Beispielsweise werden Film-Coater, Mischsysteme, Fluid Bed Systeme, Rollenkompaktierer, Eintopfgranulierer, High Containment Systeme, Handling Systeme und kontinuierliche Produktionsanlagen von LBB erfolgreich konzipiert und produziert. Darüber hinaus entwickelt das Team von Bohle Laborgeräte für die Forschungs- und Entwicklungsbereiche seiner Auftraggeber, zu denen eine große Anzahl namhafter globaler Konzerne gehören.

Im Jahre 2005 wurde das L.B. Bohle Service Center eröffnet. Dort besteht die Möglichkeit, die verschiedenen Bohle Anlagen unter realistischen Bedingungen und unter Berücksichtigung der GMP Standards zu testen.

2015 wurde am Stammsitz das Technology Center eröffnet, in dem man sich komplett der kontinuierlichen Produktion von Feststoffen widmet.  

Die L.B. Bohle GmbH wurde im Jahre 1981 von Lorenz B. Bohle gegründet. Seit mehr als 35 Jahren arbeitet das Team von Bohle gemäß der Philosophie: „Immer besser zu sein als der Markt.“

Der Hauptsitz des Unternehmens liegt im westfälischen Ennigerloh. Der Maschinenbauer betreibt darüber hinaus noch zwei weitere Werke in Sassenberg (Handlingproduktion) und in Ennigerloh (Prozessmaschinenproduktion). Hinzu besitzt er  Tochterfirmen  in Warminster, PA, USA, und Mumbai, Indien sowie eine eigene Vertriebsniederlassungen in Singapur. Des Weiteren wird das Unternehmen in über 40 Ländern durch unabhängige Vertreter repräsentiert.

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Unternehmensdaten

Exportanteil

> 75%

Anzahl der Beschäftigten

100-499

Gründungsjahr

1981

Zielgruppen
  • Industriegüter
  • Pharma
  • Konsumgüter (Non-Food)