Die deutschen Exporte von Verpackungsmaschinen blieben im ersten Halbjahr 2026 auf hohem Niveau stabil. Wie der VDMA auf Basis der Daten der Statistikdatenbank Deutscher Außenhandel berichtet, erreichten sie ein Ausfuhrvolumen von 3,5 Milliarden Euro und lagen damit geringfügig über dem Vorjahreswert. Das entspricht einem Plus von 0,3 Prozent.
Positive Impulse kamen insbesondere aus Europa. Die Exporte in die EU-27 legten deutlich zu, ebenso entwickelten sich die Lieferungen in das übrige Europa positiv. Auch aus Zentral- und Südasien kamen starke Wachstumsimpulse, getragen vor allem von der hohen Nachfrage aus Indien. Die Exportregion Ostasien bewegte sich insgesamt auf Vorjahresniveau. Rückläufige Lieferungen nach China konnten dabei teilweise durch Zuwächse in Japan und der Republik Korea ausgeglichen werden.
Dagegen entwickelte sich das Geschäft in einigen Überseeregionen schwächer. Die Exporte nach Nordamerika gingen zurück, ebenso die Ausfuhren nach Afrika, Mittel- und Südamerika, den Nahen und Mittleren Osten sowie nach Südostasien. Besonders deutlich fielen die Rückgänge in Mittelamerika, Südamerika und Südostasien aus.
Insgesamt zeigt sich die Verpackungsmaschinenindustrie trotz regional unterschiedlicher Entwicklungen robust. Die Branche konnte ihr Exportniveau im ersten Halbjahr 2026 nahezu vollständig behaupten und profitiert insbesondere von einer stabilen Nachfrage in Europa sowie dynamischen Märkten in Teilen Asiens.