20.01.2026
Die Digitale Transformation ist unbestritten der Schlüssel für eine effiziente und wettbewerbsfähige Produktion. Doch der Begriff umfasst eine breite Palette möglicher Vorhaben, von denen viele nicht ad hoc umsetzbar sind, da sie erhebliche Ressourcen an Mensch und Kapital binden. Hinzu kommt das Risiko, dass ein fehlerhafter Umstieg nicht nur zu Verzögerungen in der Fertigung führen, sondern auch Qualitätsprobleme und Ausschuss verursachen. Ferner werden durch ineffiziente Ressourcennutzung die Betriebskosten erheblich gesteigert. Umstände, die in der Hochgeschwindigkeitsproduktion der Verpackungstechnik unbedingt zu vermeiden sind. Das Beispiel des digitalen Leitstands LEIBINGER Connect zeigt, wie einfache aber zugleich präzise und zielgerichtete Schritte eine große Wirkung erzielen können.
Verpackungsmaschinen zählen zu den schnellsten Anlagen der industriellen Fertigung. Um Taktzeiten von wenigen hundert Millisekunden wird hart gerungen. Doch so leistungsfähig eine Maschine auch ist – sie bleibt Teil einer fein abgestimmten Prozesskette: Verpacken, Kennzeichnen, Dokumentieren, Rückverfolgen. Erst wenn all diese Abläufe reibungslos ineinandergreifen, erreicht die Linie die Produktivität, die heute erwartet wird.