Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)

Hofplatz 1, 18276 Gülzow
Deutschland

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Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe"

Das Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe" gibt die Rahmenbedingungen zur Förderung von Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben zu nachwachsenden Rohstoffen durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor. Es orientiert sich an den Zielen und Leitgedanken der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und der Politikstrategie Bioökonomie sowie an weiteren Strategien und Programmen wie dem Energieforschungsprogramm, der Waldstrategie 2020 und der Forschungsstrategie Bioökonomie 2030 sowie dem Deutschen Ressourceneffizienzprogramm.

Das Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe" soll die Weiterentwicklung der nachhaltigen Bioökonomie unterstützen und neue Chancen und Perspektiven für den Industriestandort Deutschland und für die Entwicklung der ländlichen Räume eröffnen. Es unterstützt zum einen die Entwicklung innovativer, international wettbewerbsfähiger biobasierter Produkte sowie Verfahren und Technologien zu deren Herstellung und zum anderen die Entwicklung von Konzepten, die auf die Verbesserung der Nachhaltigkeit der biobasierten Wirtschaft ausgerichtet sind und die gesellschaftlichen Erwartungen berücksichtigen.

Die Nachfrage nach nachhaltig erzeugter Biomasse wird weiter wachsen. Das Förderprogramm berücksichtigt das und fördert  vorrangig Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben in folgenden Bereichen:

  • Nachhaltige Erzeugung und Bereitstellung nachwachsender Ressourcen
  • Rohstoff- und Reststoffaufbereitung und –verarbeitung
  • Biobasierte Produkte und Bioenergieträger
  • Übergreifende Themen
  • Gesellschaftlicher Dialog.
Zusätzliche Mittel für Forschung und Entwicklung im Bioenergie-Bereich stehen aus dem Sondervermögen  "Energie- und Klimafonds" (EKF) zur Verfügung. EKF-Projekte zum Thema Bioenergie betreut die FNR im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Sie setzt die Förderung auf der Basis des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe" und des hierfür geltenden Antragsverfahrens um. 

Aktuelle Förderschwerpunkte und Bekanntmachungen untersetzen das Förderprogramm und werben Projektvorschläge zu konkreten Themenstellungen ein.

 

Ziele im Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe" 

Folgende Ziele sollen mit dem Förderprogramm unmittelbar oder mittelbar im Zusammenhang mit nachwachsenden Rohstoffen und biobasierten Erzeugnissen erreicht werden:

  • die nachhaltige Erzeugung und Bereitstellung,
  • die effiziente und umweltschonende Ressourcennutzung, einschließlich der Vermeidung von Treibhausgasen bzw. deren Bindung sowie der Erhalt der natürlichen Ressourcen (Biodiversität),
  • die nachhaltige Produktion von Industrie- und Konsumgütern sowie von Energie und Energieträgern,
  • das Recycling und die Kaskadennutzung,
  • die Entwicklung neuer Technologien und integrierter Nutzungskonzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette, z. B. im Rahmen von Bioraffineriekonzepten,
  • die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft insbesondere im ländlichen Raum durch neue und/oder verbesserte Prozesse und Produkte,
  • die Entwicklung von umsetzbaren Nachhaltigkeitskonzepten sowie möglichst Sektor übergreifenden Nachhaltigkeitsstandards im internationalen Kontext,
  • die bessere Wahrnehmung globaler Verantwortung für eine umwelt- und sozialverträgliche Gestaltung der biobasierten Wirtschaft,
  • die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit,
  • der Ausbau von internationaler Forschungs-, Technologie- und Rohstoffkooperationen,
  • die Verbesserung des gesamtgesellschaftlichen Dialogs zu den Potenzialen einer nachhaltigen Bioökonomie und
  • die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, insbesondere im ländlichen Raum.
Es können nur Vorhaben gefördert werden, die diese Ziele anstreben und im Einklang mit den Leitgedanken der Politikstrategie Bioökonomie des BMEL stehen. Der Bund muss an der Förderung ein erhebliches Interesse haben und es müssen die dafür erforderlichen Haushaltsmittel verfügbar sein.

Für die Umsetzung des Förderprogramms gibt das BMEL verschiedene Förderschwerpunkte heraus. Zudem sind jedoch auch Initiativvorschläge zugelassen. Mit einzelnen Bekanntmachungen untersetzt das BMEL seine im Rahmen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“veröffentlichten Förderschwerpunkte.

Konkreten Forschungsbedarf in streng umrissenen Themenfeldern greift das BMEL mit i. d. R. zeitlich befristeten Bekanntmachungen auf.

Erläuterungen zum Antragsverfahren und der „Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen“ dienen als Unterstützung bei der Beantragung von entsprechenden Forschungsprojekten.

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Über uns

Firmenporträt

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) ist Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sie wurde 1993 auf Initiative der Bundesregierung mit der Maßgabe ins Leben gerufen, Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte im Bereich nachwachsender Rohstoffe zu koordinieren.

Satzungsgemäßer Zweck der FNR ist es, einen wirksamen und kontinuierlichen Beitrag für die Entwicklung und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe insbesondere unter Berücksichtigung von Nutzungskonkurrenzen, direkten und indirekten Flächeneffekten, Biomassekonversionen sowie von partiellen und übergreifenden Nachhaltigkeitskonzepten zu leisten.

Das Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe" des BMEL gibt dafür die Regeln vor. Die Fördermittel für die Umsetzung des Programms stehen aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung. Zusätzlich verfügt die FNR über Gelder aus dem Energie- und Klimafonds für Forschung und Entwicklung im Bioenergie-Bereich.

Hauptaufgabe der FNR ist die fachliche und administrative Betreuung von Forschungsvorhaben zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Aktuelles Fachwissen zum Thema wird gesammelt und steht über Veröffentlichungen interessierten Wissenschaftlern, Privatpersonen, Politikern, Wirtschafts- und Medienvertretern zur Verfügung. Auch über Messen und Ausstellungen macht die FNR auf das Potenzial nachwachsender Rohstoffe aufmerksam. Die Koordinierung von EU-Projekten rundet ihre Tätigkeit auf europäischer Ebene ab.

Die Projektträgertätigkeit der FNR ist zertifiziert nach ISO 9001.

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Unternehmensdaten

Zielgruppen
  • Industriegüter
  • Konsumgüter (Non-Food)