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Ernährungssicherheit „Made in Germany“
Ernährungssicherheit „Made in Germany“
Auf ihrem vierten Außenwirtschaftstag Mitte Juni präsentierte sich die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft exportstark: Sieben von zehn Unternehmen der Branche exportieren bereits heute in Länder außerhalb der EU. Gleichzeitig sind technisches Know-how und Innovationspotenzial der deutschen Agrar- und Ernährungsindustrie weltweit führend.
Weniger Ressourceneinsatz, mehr Ertrag
Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, soll dieses Potenzial helfen, die Ernährungssituation weltweit zu verbessern – gerade angesichts begrenzter Ressourcen und wachsender Weltbevölkerung. „Es geht nicht nur darum, Lebensmittel zu exportieren. Wir wollen auch Wissen vermitteln“, erklärte der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller, auf dem Außenwirtschaftstag. Die deutsche Agrarwirtschaft habe das nötige Know-how und müsse damit auch werben: „Wir verkaufen die Lösungen: weniger Wasser, weniger Boden, weniger Pflanzenschutz, mehr Ertrag.“ Das sei der richtige Weg, so Müller.
Fördermittel verdoppelt
Um das internationale Engagement Deutschlands in dieser Frage zu fördern, habe das Landwirtschaftsministerium die Mittel für bilaterale Kooperationen mit ausländischen Partnern in den vergangenen drei Jahren verdoppelt, sagte Müller. Sein Ministerium fördert unter anderem Projekte zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion in Partnerländern. Vor allem dort, wo die Ernährungssituation kritisch ist: In Äthiopien wird zum Beispiel mit deutscher Hilfe auf Ausbildungsfarmen Farmern und ihren Beschäftigten der Einsatz moderner Landwirtschaftstechnik nähergebracht.
Um auch international das verantwortungsbewusste unternehmerische Handeln deutscher Firmen zu stärken, will die Bundesregierung eine Studie fördern, die Möglichkeiten und Chancen von Corporate Social Responsibility (CSR) in der Land- und Ernährungswirtschaft untersucht. Die Studie soll unter anderem Best-Practice-Beispiele sammeln. So wolle man mehr Unternehmen für ein CSR-Engagement gewinnen, erklärte Müller.
Quelle und weitere Infos:
Pressemitteilung SAVE FOOD
