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Verbraucherschutzminister fordern bessere Preisangaben
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Verbraucherschutzminister fordern bessere Preisangaben
23.09.2011
In einem Beschluss forderten sie das federführende Bundeswirtschaftsministerium auf, entsprechende Änderungen der Preisangabe-Verordnung in die Wege zu leiten. Insbesondere sollten die Regelungen zur Schriftgröße der Preisauszeichnung auf den Verpackungen konkretisiert werden. Für die Verbraucher sollte eine lesbare Mindestgröße erreicht werden. Zur Vergleichbarkeit der Waren sollte die Grundpreisangabe deutlich lesbarer sein, mahnten die Minister.
„Wir brauchen mehr Preisklarheit und mehr Preiswahrheit, damit dem Verbraucher beim Einkauf ein aussagefähiger Preisvergleich möglich ist“, forderte Schleswig-Holsteins Agrarministerin Juliane Rumpf, die auch für den Verbraucherschutz zuständig ist. Sie verlangte außerdem einheitliche Bezugsgrößen für Füllmengen von Packungen.
Eine repräsentative Untersuchung der Verbraucherzentralen habe im Oktober 2010 ergeben, dass bei 90% der Preisschilder von insgesamt 3.225 Produkten die Schriftgröße des Grundpreises weniger als die Hälfte der Größe des Endpreises betragen habe. Bei 60% der untersuchten Produkte sei zudem eine fehlende oder fehlerhafte Grundpreisangabe bemängelt worden.
Quelle: Fruchthandel Newsnet
www.fruchthandel.de
( Quelle: FRUCHTHANDEL NEWSNET )









