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Unilever mit nachhaltigen Papierverpackungen

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Unilever mit nachhaltigen Papierverpackungen


Das international agierende Konsumgüter-Unternehmen wird Papier- und Kartonverpackungen zukünftig nur noch aus nachhaltig angebauten Holzbeständen verwenden. Auch sonst setzt Unilever in allen Kerndimensionen auf Nachhaltigkeit und führt bereits zum zwölften Mal den Dow Jones Sustainability Index an.

Als nach eigener Aussage weltweit erstes Konsumgüterunternehmen legt Unilever ein Bekenntnis für eine nachhaltige Verpackungskonzeption mit einem verbindlichen Zeitrahmen fest: In den kommenden fünf Jahren sollen 75 Prozent aller Verpackungen des internationalen Konzerns aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern oder rezykliertem Material stammen. Bis 2020 soll die Umstellung vollständig abgeschlossen sein.

Teil der Unternehmensstrategie

Diese neue Richtlinie zur Beschaffung von Papier- und Kartonverpackungen ist Teil der Unternehmensstrategie, den Umsatz weltweit zu verdoppeln und die Umweltbelastungen gleichzeitig zu reduzieren. Lieferanten, die nach den Zertifizierungsvorgaben des „Forest Stewardship Council“ arbeiten, werden bevorzugt. Auch Partner, die sich an die internationalen Forest Management-Zertifizierungsstandards halten und sämtliche Bedingungen der neuen Unternehmensrichtlinie erfüllen, werden akzeptiert.

In den nächsten Jahren sollen dann auch die Papierverpackungen aller Marken und Produkte von Unilever mit den Logos der Forest-Management Zertifizierung versehen werden. So soll zum einen das Bewusstsein auch bei Verbrauchern gestärkt und zum anderen der Ausbau nachhaltiger Waldbestände gefördert werden.

Gegen planlose Abholzung

Marc Engel, Chief Procurement Officer bei Unilever, erklärt: „Als führendes Unternehmen für Konsumgüter verarbeiten wir bedeutende Papier- und Kartonmengen, um unsere Produkte sicher und geschützt zu transportieren. Indem wir uns für eine nachhaltige Forstwirtschaft und den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Rohstoffen einsetzen, leisten wir einen aktiven Beitrag gegen die planlose Abholzung und den Klimawandel.“ Man sei fest entschlossen, gemeinsam mit den Lieferanten den Anteil an Papier- und Kartonverpackungen aus Recyclingmaterial oder nachhaltig bewirtschafteten Wäldern zügig auszubauen.

Unilever ist auch Gründungsmitglied der Koalition für nachhaltige Verpackungen. Hier haben sich mehr als 160 Händler, Produzenten und Verbraucher von Verpackungen zusammengeschlossen. Zudem gehört das Unternehmen zur European Organisation for Packaging and the Environment (EUROPEN) sowie zum Global Packaging Project des Consumer Goods Forum.

Recycling leicht gemacht

Als oberstes Gebot der Verpackungsentwicklung gilt nach Aussage des Unternehmens die Entfernung bzw. die Reduzierung von Packstoffen, soweit das möglich ist. Alle Materialien sind gekennzeichnet, um dem Verbraucher das Recyceln so gut es geht zu vereinfachen. Jeden Tag verwenden nach Unternehmensangaben zwei Milliarden Menschen Produkte von Unilever. Als multinationales Unternehmen stehen das internationale und regionale Engagement in Sachen Umweltschutz, gesellschaftlichen Themen – gemeinsam mit lokalen Behörden und Organisationen – im Fokus. In Deutschland deckt die Verpackungsverordnung alle von Unilever verkauften Verpackungen ab, und in den anderen Ländern der Erde, in denen es keine gesetzlichen Vorgaben gibt, setzt sich das Unternehmen für industrieübergreifende Initiativen ein, so zum Beispiel für die nordamerikanische „Sustainable Packaging Coalition“ (SPC) und die EUROPEN in Europa.

Sustainable Living Plan

Eingebettet sind diese Aktivitäten in den großen „Sustainable Living Plan“ von Unilever. Bis 2020 hat sich das Unternehmen die drei großen Ziele gesetzt, die Umweltauswirkungen der Produkte zu halbieren, mehr als eine Milliarde Menschen dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern sowie eine 100-prozentige Gewinnung der landwirtschaftlichen Rohstoffe zu erreichen. Das Unternehmen will in allen Bereichen Nachhaltigkeit leben: ökologisch, ökonomisch und sozial. Durch den Einsatz umweltschonender Produktionsverfahren entlang der gesamten Wertschöpfungskette sei der CO2-Ausstoß der eigenen Produktionsstätten bereits in den vergangenen 15 Jahren um 41 Prozent reduziert worden, heißt es. Als Partner des World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen engagiert sich das Unternehmen darüber hinaus für bessere Lebens- und Ausbildungsbedingungen von Kindern in benachteiligten Regionen und um mehr Gesundheit durch bessere Ernährung und Hygiene.

Seit nunmehr 12 Jahren hält Unilever die Führungsposition im Dow Jones Sustainability Index im Bereich der Lebensmittelindustrie. Hier werden nur die besten zehn Prozent einer Branche aufgenommen und nachhaltig orientierten Investoren und Fondsmanagern als Top-Investments empfohlen. In Deutschland wurde Unilever Ende letzten Jahres mit dem „Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010“ geehrt. Gemeinsam mit Puma und SAP hat es Unilever in der Kategorie „Deutschlands Nachhaltigste Zukunftsstrategie“ auf die drei vorderen Plätze geschafft.

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