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Bionade setzt auf Recycling-Etiketten

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Bionade setzt auf Recycling-Etiketten


Dem Papier- und Verpackungshersteller Stora Enso ist es gelungen, erstmals Etikettenpapier auf Recyclingbasis für den Mehrwegbereich herzustellen. Seit Ende letzten Jahres setzt der erfolgreiche Hersteller alkoholfreier Erfrischungsgetränke Bionade auf die Recycling-Etiketten und signalisiert damit einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit.

Mehr denn je achten Unternehmen in aller Welt heute darauf, ihre Verpackungen so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. In dem neuen Etikettenpapier „NeoSet“ von Stora Enso werden Frischfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft mit Fasern aus dem Altpapier-Recycling (PCW post consumer waste) verarbeitet. Der Recyclinganteil beträgt 30 Prozent. Das Ergebnis ist nach Angaben des Herstellers ein bislang einzigartiges nass- und laugenfestes Etikettenpapier, das auch für den Mehrwegbereich einsetzbar ist. Zudem sollen die einseitig gestrichenen Etiketten alle Anforderungen an ein modernes, nassfestes Papier erfüllen und sich so für den Offsetdruck von Etiketten für Mineralwasser und alkoholfreie Getränke optimal eignen.

Technische und optische Eigenschaften bleiben erhalten

Das neue Etikettenpapier wird mit einem Flächengewicht von 70 Gramm pro Quadratmeter im deutschen Stora Enso Werk in Uetersen produziert und wurde für den Einsatz in Hochgeschwindigkeits-Druck- und -Etikettiermaschinen optimiert. Eckhard Kallies, Head of Speciality Papers, erklärt: „Mit NeoSet reagieren wir auf die global gestiegene Nachfrage von Markenartiklern nach Verpackungslösungen mit verbesserten ökologischen Eigenschaften. Bei NeoSet wird ein hoher Frischfaser-Anteil durch Altpapierfasern ersetzt. Die Kombination aus Frischfasern aus nachhaltiger Forstwirtschaft mit Fasern aus dem Altpapier-Recycling trägt diesem Wunsch der Industrie Rechnung.“ Gleichzeitig sei es gelungen, die Qualität des Papiers in Bezug auf die Eigenschaften bei Druck und Etikettierung sowie im Erscheinungsbild und in der Haptik im Vergleich zu einem Papier aus 100 Prozent Frischfaser zu erhalten, versichert Kallies.

Bionade setzt auf Nachhaltigkeit

Ein Beispiel für die große Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungslösungen bietet der Erfrischungsgetränke-Hersteller Bionade: „Wir wollen mit Anstand gegenüber Mensch und Umwelt wirtschaften“, sagt Peter Kowalsky, geschäftsführender Gesellschafter der Bionade GmbH. „Es ist uns daher sehr wichtig, auch in puncto Verpackung konsequent in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen. Mit dem neuen ‚NeoSet’ des Papierherstellers Stora Enso sind wir hier auf dem richtigen Weg.“ Die neuen Etiketten unterstützen den Nachhaltigkeits-Kurs des Unternehmens: Das selbst gesteckte Ziel lautet, bis 2013 in allen Unternehmensteilen CO2-neutral zu werden. Und die neuen Etiketten sollen zehn Prozent weniger CO2-Emissionen verursachen als herkömmliche Etiketten.

Rein biologische Herstellung

Bionade ist nach Aussage des Herstellers, der deutschen Bionade GmbH, ein weltweit einzigartiges alkoholfreies Erfrischungsgetränk, das rein biologisch hergestellt wird – durch Fermentation natürlicher Rohstoffe nach dem Brauprinzip. Mit der Einführung des Getränks in den 1990-er Jahren schuf Bionade einen neuen Markt für das Segment biologischer Erfrischungsgetränke. Gemäß des hauseigenen Reinheitsgebots werden ausschließlich natürliche Aromen, Extrakte und Säfte verwendet, die zu 100 Prozent aus ökologisch zertifiziertem Anbau stammen. Demnach entstand mit Bionade nicht nur ein neues Getränk, sondern auch eine völlig neue Technologie für die Produktion, die es zum ersten Mal ermöglichte, alkoholfreie Getränke auf brautechnischem Wege rein biologisch herzustellen.

Diese Technologie basiert auf einem biologischen Verfahren, mit dem auf natürliche Weise erreicht wird, dass der an der Fermentation von Braugerste und Wasser beteiligte Zucker nicht in Alkohol umgewandelt wird, was unter natürlichen Bedingungen in aller Regel der Fall ist. Stattdessen entsteht Gluconsäure als Basis für das Getränk. Zudem ist sie eine sehr milde Säure, dank derer Bionade 30 Prozent weniger Zucker als herkömmliche Limonaden enthält. Die Innovation ist durch ein Patent geschützt.

Im Oktober 2009 ordnete Bionade seine Strukturen neu, gründete eine Partnerschaft mit der Oetker-Gruppe und ist seitdem auf einem erfolgreichen Weg der Internationalisierung: Die Nachfrage der Verbraucher steigt derzeit besonders kräftig in Österreich, Skandinavien, Finnland und den Benelux-Staaten sowie in den USA.

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