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Nestlé Professional: Neue Verpackung für neues Konzept

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Nestlé Professional: Neue Verpackung für neues Konzept


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Im Herbst dieses Jahres stellte Nestlé Professional sein komplettes Dessertkonzept für Großverbraucher aus der Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung um. Der internationale Relaunch betrifft nicht nur die Rezepturen, sondern vor allem das Verpackungskonzept wurde den speziellen Bedürfnissen dieser Zielgruppen angepasst.

Als weltweit größtes Nahrungsmittelunternehmen ist Nestlé in über 80 Ländern der Erde vertreten. Nestlé Professional ist die auf weltweiter Ebene geführte Geschäftseinheit des Lebensmittelkonzerns für den Außer-Haus-Markt (Food Services) mit Nahrungsmitteln und Getränken. Großverbraucher haben andere Ansprüche an die Produkte, Rezepturen, Verpackungen und den Convenience-Grad als Endverbraucher. Und gerade Desserts spielen eine wichtige Rolle: Es muss schnell gehen, die Verpackungen sollen leicht zu handlen sein, das Resultat muss optimalerweise „wie selbst gemacht“ schmecken und auch in großen Mengen in möglichst kurzer Zeit auch von angelernten Kräften zur Verfügung gestellt werden können.

Um dem Bereich Desserts eine noch größere Priorität für die weltweiten Kunden dieser Branche einzuräumen, stellte Nestlé Professional das komplette Sortiment mit Mousses, Cremes, Geleespeisen und Pudding sukzessive auf ein neues Konzept um. Kern dieser Umstellung ist ein neuer Verpackungsauftritt und eine umfassende Umstellung der Kartonagen.

Bedarfsgerecht für Großverbraucher

Die Umkartons enthalten ab sofort in erster Linie erweiterte bedarfsgerechte Informationen und Hinweise. Vor allem die Zubereitungshinweise wurden überarbeitet und optimiert. So sind jetzt alle Schritte und Dosierungsangaben mit Symbolen illustriert. Das vereinfacht die Zubereitung, ist international verständlich und vermeidet Missverständnisse. Gerade in Großküchen arbeiten überall auf der Welt die verschiedensten Nationalitäten zusammen, und mit Sprachbarrieren durch nicht verständliche Hinweise auf den Verpackungen soll damit Schluss sein.

Darüber hinaus wurden alle Faltschachteln in Sachen Stabilität und Verschluss optimiert. Sie werden jetzt in den besonders handlichen Größen von 1 kg und 2 kg angeboten. Es wird ein dickerer Karton verwendet, der nicht so schnell knickt oder reißt, und der verbesserte Verschluss soll für ein leichteres Handling beim Öffnen und Wiederverschließen der Verpackungen helfen.

Hygiene-Sicherheit an oberster Stelle

Ein weiterer zentraler Punkt, der im Außer-Haus-Markt oberste Priorität hat, ist die Hygiene. Gerade in den Großküchen dürfen diesbezüglich keinerlei Kompromisse gemacht werden. Auch hier gilt es für die Markenartikler, die die Branche bedienen, ihren Kunden die größtmögliche Sicherheit zu bieten - auch, um rechtliche Konsequenzen zu verhindern.

Für einen HACCP-gerechten Umgang (Hazard Analysis and Critical Control Points) sind die herausnehmbaren Innenbeutel jetzt zusätzlich mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum bedruckt, so dass kein Versandkarton mehr umgefüllt werden muss. Hierbei handelt es sich nach Angaben des Herstellers um eine absolute Neuheit auf dem Markt und vereinfacht die Handhabung natürlich enorm, denn Kartonagen dürfen gemäß der HACCP-Verordnung nicht mehr in den Küchen gelagert werden. Aufgrund der Nachverfolgbarkeit ist der Innenbeutel jedoch nicht nur mit der Mindesthaltbarkeit und Chargennummer bedruckt, sondern auch mit der Produktbezeichnung. Das hilft, im hektischen Küchenalltag auch ohne Umverpackung schnell und einfach zwischen den einzelnen Produkten differenzieren zu können.

Wolfgang Schönfeld ist Küchenleiter im deutschen Porsche-Stammwerk Zuffenhausen. Er bestätigt aus seiner Erfahrung als Profi-Koch die Wichtigkeit einer solchen hoch-convenienten Verpackungslösung: "Je einfacher und gelingsicherer die Herstellung der Desserts ist, um so besser. Gerade weil wir auch Hilfskräfte in der Küche haben. Dabei hat unsere Desserttheke mit täglich 15 Sorten, gemessen am Gesamtumsatz, eine beachtliche Bedeutung. Das gilt auch für unsere internen und externen Events. Verständlich also, dass hier alles reibungslos funktionieren muss."

Harmonisierung auf den internationalen Märkten

Ein weiteres wichtiges Argument für die Verpackungsumstellung war eine Harmonisierung für das internationale Geschäft des Lebensmittelherstellers. So sollen die authentischen Rezepturen aus den einzelnen Märkten auch in anderen Ländern verfügbar sein. So gibt es in Deutschland die "Bayerische Creme", die in Frankreich oder Italien als "Mousse Blanche Decor" zur Verfügung steht. Und die "Panna Cotta" nach italienischem Rezept ist auch in Deutschland und anderen Ländern zu haben. Ziel des Verpackungsrelaunch war also auch eine Reduktion der Komplexität: Einheitliche Verpackungen in den verschiedenen Ländern vereinfachen natürlich die Verpackungsherstellung und bieten damit ein enormes Einsparpotenzial.

Gleichzeitig sollte das Verpackungsdesign der Nestlé Desserts einheitlicher werden, um auch die Wiedererkennung zu erhöhen. Außerdem wurden die Einwaagen angeglichen und auf ein bzw. zwei Kilogramm vereinheitlicht.

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