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Coca-Cola: weltweit regional produziert und verpackt

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Coca-Cola: weltweit regional produziert und verpackt


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Kaum ein Getränkekonzern ist auf der ganzen Welt so bekannt wie Coca-Cola. Die Grundlage für diese Markenbekanntheit bildet ein dezentrales System, mit dem das weltweit agierende Unternehmen in den lokalen Märkten sehr erfolgreich agiert.

Im Jahr 2011 wird Coca-Cola 125 Jahre alt. Das schaffen nicht viele Marken und sicher bildet ein nachhaltiges, verantwortungsvolles Handeln die Basis für einen solchen Erfolg. Im Falle von Coca-Cola spielt der Nachhaltigkeitsgedanke für morgen eine zentrale Rolle, doch offensichtlich nicht erst seit gestern.

Coca-Cola aus den USA schmeckt genauso wie Coca-Cola aus Italien oder Frankreich - und doch ist das internationale Kultgetränk immer auch ein Schluck Heimat: Coca-Cola wird nicht zentral hergestellt und dann um die ganze Welt transportiert, sondern weltweit wird immer im jeweils eigenen Land für den heimischen Markt produziert, verpackt und vertrieben.

Regionalitätsprinzip

Es gehört seit jeher zu den Prinzipien des Unternehmens, die Produkte immer regional zu produzieren, d.h. auch als globales Unternehmen werden die Geschäfte in jedem der rund 200 Länder lokal geführt. Dieses Regionalitätsprinzip bringt viele Vorteile mit sich: Kurze Wege bei Herstellung und Vertrieb sparen Energie und reduzieren den CO2-Ausstoß. Außerdem stärkt die enge Zusammenarbeit mit regionalen Rohstoffhändlern und lokalen Produktionspartnern die Wirtschaftskraft in der jeweiligen Region. Auch die Inhaltsstoffe der Getränke stammen nach Angaben des Unternehmens zum größten Teil und so weit wie möglich aus der Umgebung. So bezieht Coca-Cola das benötigte Wasser entweder aus eigenen Brunnen oder von kommunalen Versorgern und bereitet es - weltweit einheitlich - nach strengen Kriterien auf. Auch der Zucker wird überwiegend aus Zuckerrüben gewonnen, die auf heimischen Feldern angebaut werden.

Nachhaltiges Verpackungskonzept

Ein wichtiger Faktor im Herstellungsprozess ist die Verpackung. Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit sind gerade im Bereich der Produktverpackungen überall ein maßgebliches Thema. Bei Coca-Cola werden vor allem Flaschen, Kästen und Kartons eingesetzt. Die Kunststoff-Mehrwegflaschen werden wie die Glasflaschen durchschnittlich 15 Mal befüllt und sind vollständig recycelbar. Auch im Bereich der Einwegverpackungen wurden in den letzten Jahren große Fortschritte bei der Gewichtsreduzierung erzielt: Das Gewicht der 0,33-Liter-Getränkedosen konnte von noch rund 80 Gramm in den 1960-er Jahren bis heute auf 23 Gramm reduziert werden. Das Gewicht der PET-Einwegflaschen konnte beispielsweise im Jahr 2009 durch eine Veränderung des Flaschenkörpers und -halses um etwa 1,5 bis 2,5 Gramm pro Flasche reduziert werden. Allein dadurch lassen sich nach Angaben von Coca-Cola pro Jahr 1.000 Tonnen PET sparen, was einem CO2-Äquivalent von rund 3.300 Tonnen entsprechen soll. Zusätzlich wurden durch Verbesserungen bei Material und Technologie – wie beispielsweise durch dünnere Folien und sparsameres Einwickeln der Transportpaletten - zwischen zehn und 15 Prozent Verpackungsfolie pro Palette eingespart.

Auch beim Verpackungskonzept setzt Coca-Cola auf eine möglichst regionale Produktion: Mehrwegkästen und Etiketten stammen zumeist von Lieferanten aus der näheren Umgebung, und PET-Einwegflaschen aus Preforms stellt das Unternehmen an mehreren Standorten selbst her, um unnötig weite Transporte zu vermeiden.

Um die Flaschen in Zukunft noch umweltfreundlicher herstellen zu können, soll der Anteil von Recyclingmaterial weiter erhöht werden. Derzeit enthielten die PET-Einwegflaschen für die Erfrischungsgetränke etwa 23 Prozent Recyclingmaterial, heißt es aus dem Unternehmen. Ziel sei, diesen Wert auf 50 Prozent zu steigern, denn die CO2-Emissionen seien bei recyceltem PET um mehr als zwei Drittel geringer als bei Neumaterial. Auch Getränkekisten, Papier und Pappmaterial für Coca-Cola-Getränke enthalten hohe Recyclinganteile. Die Mehrwegkästen für die klassischen Erfrischungsgetränke wurden 2009 bereits zu 100 Prozent aus Recyclingmaterial hergestellt.

Global Compact

Zum Beweis eines vorbildlichen Agierens im Markt hat "The Coca-Cola Company" den Global Compact der UNO unterzeichnet. Er definiert gesellschaftliche Normen weltweit . Darüber hinaus besteht noch eine eigene, weltweit geltende Arbeitsplatzrichtlinie, mit der sich das Unternehmen verpflichtet, in allen Ländern der Welt, in denen Geschäfte betrieben werden, die gleichen Mindeststandards am Arbeitsplatz einzuhalten.

Damit bildet Coca-Cola international einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. An jedem Produktionsschritt - von der Zuckergewinnung über die Wasseraufbereitung bis hin zu den Abfüll- und Recyclingwerken - hängen weltweit unzählige direkte und indirekte Arbeitsplätze.

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