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Man isst, wo man ist

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Man isst, wo man ist


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In einer Zeit, in der sich Menschen weltweit immer weniger Zeit für das Essen nehmen und Fast Food zum täglichen Leben gehört, entstehen immer neue Märkte und Konzepte. Ein Trend zurück zu frischen Nahrungsmitteln, die zwar schmecken, als hätte man selbst gekocht, aber trotzdem dem Convenience-Bedürfnis der modernen Gesellschaft voll entsprechen, setzt sich durch: Home Meal Replacement - Gerichte, die man isst, wo man ist.

Die Zeiten, in denen Mütter zu Hause täglich frisches Essen für die Familie zubereiteten, scheinen in den modernen Konsumgesellschaften endgültig vorbei zu sein: Immer mehr Frauen weltweit sind berufstätig, die Kinder essen in Ganztagsschulen und überhaupt nehmen sich die mobilen Konsumenten immer weniger Zeit für ihre Mahlzeiten. Moderne Snack- und Take-Out-Konzepte sind aus einem flexiblen Verpflegungsalltag nicht mehr wegzudenken.

Parallel dazu wächst der Wunsch nach einer gesunden Ernährung und frischen Nahrungsmitteln - aber es muss schnell gehen und "on the go" funktionieren.

Ein Widerspruch? Keineswegs. Wohl eher ein neuer Markt mit riesigem Wachstumspotenzial. Home Meal Replacement (HMR) heißt das Konzept, das längst aus den USA nach Europa und die übrigen Industriestaaten der Welt geschwappt ist. Handgemachte Snacks, appetitliche Sandwiches, frisch geschnittene Wraps, köstliche Delis oder trendige Bagels runden heute jedes gut sortierte Sortiment im Handel ab.

Attraktive Verpackungen für attraktive Produkte

Am POS benötigen attraktive Produkte auch attraktive Verpackungen, wobei die traditionellen Anforderungen wie die simple Schutzfunktion eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die der jüngsten Entwicklungen. So steigt beispielsweise das Umweltbewusstsein der Konsumenten seit Jahren. PLA-Schalen, die inklusive ihrer Siegelfolie vollständig kompostierbar sind, geben hier die passende Antwort. Sie eignen sich für kalte und frische Speisen wie Salate, Obst, Desserts oder Feinkost. Auch mikrowellenfeste Kartonverpackungen - für Sandwiches, Wraps, Baguettes, Salate und ganze Menüs - sind gefragt. Kartonschalen sind zudem gut bedruckbar und geben dem Hersteller Raum für Individualität. Klassische PP-Schalen erfüllen ebenso ihren Zweck.

Innovative Spezial-Beutel mit aufklappbarem Kartonboden können heute durchaus die Funktion einer stabilen Schale ersetzen und bieten dabei noch viele Vorteile: Sie lassen sich leicht befüllen, ermöglichen ein einfaches Entnehmen des Snacks und lassen sich problemlos wieder verschließen. Außerdem machen große Öffnungen eine Unterlage beim Essen im Stehen oftmals überflüssig.

Social Catering

Auf der anderen Seite steht das Stichwort "Social Catering": Die demografische Entwicklung führt zum einen zu einer schnellen, eiligen Gesellschaft und zum anderen dazu, dass es in Zukunft immer mehr alte Menschen geben wird. Auch diese Zielgruppe möchte versorgt werden - und lässt sich das Essen gerne liefern. Was früher gemeinhin als "Essen auf Rädern" galt, ist heute zunehmend eine gesunde, ausgewogene und leckere Kost, die täglich nach Hause geliefert wird. Auch wenn die Kunden der Menübringdienste ihre Lieferung in der Regel an der Haustür annehmen - ohne Front Cooking, verkaufsfördernde Präsentation und kommunikatives Ambiente -, so handelt es sich doch um ein Milliardengeschäft mit hohen Anforderungen an moderne und funktionale Verpackungslösungen.

Praktische Lösungen für jeden Bedarf

Speziell für Fertigmenüs, Tiefkühlgerichte und Portionspackungen gibt es heute eine Vielzahl an Deckelfolien und tiefziehbaren flexiblen Verbund- und Barrierefolien - mit oder ohne Sperrschicht. Sterilisier- und temperaturfeste Varianten für Fertiggerichte, verschiedene Dicken als Deckel- und Unterfolie für Vakuumbeutel im Tiefkühlbereich sind lieferbar. Entsprechende Lösungen hat beispielsweise die Wipak GmbH & Co. KG. So bieten die Verbundfolien des Unternehmens mit "Walofilm XXL" die Voraussetzung dafür, dass Schutzgase nicht entweichen können und gekühlte Produkte deutlich länger geschützt sind. Die "Bialon XX" eignet sich für die Verpackung von frischen Nudeln und Saucen, bietet eine gute Optik und ist bis 90 Grad Celsius pasteurisierbar. Die transparente und widerstandsfähige Folie besteht aus Polyamid mit einer eingebetteten Sperrschicht aus EVOH. Sie dient als Trägerfolie für hochwertige Verbunde. Durch diese Kombination bildet "Walofilm XXL" nach Unternehmensangaben eine effektive Sauerstoff-Barriere, die bis zu zehnmal höher ist als bei lackierten Folien. Die Art der Folie richtet sich nach dem jeweiligen Anforderungsprofil. Nach Bedarf können zum Beispiel auch Öffnungshilfen oder Ventile mittels Lasergravur in die Deckelfolien integriert werden. Über feine Sollbruchstellen kann der Überdruck aus der Packung entweichen. Die "Ventile" sorgen so für eine gleichmäßige Erwärmung und für ein schonendes Dampfgaren in der Mikrowelle.

Das Auge isst mit

Auch Duni - eigentlich bekannt als schwedischer Anbieter von Produkten für Tischdekorationen - hat den Schritt in den Food-Verpackungsmarkt gewagt. "Good food deserves good packaging" lautet der Slogan von Duni FoodSolutions und meint eigentlich nur: "Das Auge isst mit." Im Angebot sind Boxen-Lösungen für Salate und andere kalte oder warme Köstlichkeiten. Eine doppelwandige Hotbowl eignet sich für Suppen, Pasta, Curry & Co. Außerdem gibt es passende Siegelgeräte, die den Inhalt der Verpackungen unter einer Anti-fog-Folie verkaufsfördernd zur Geltung bringen und gleichzeitig die Haltbarkeit der Lebensmittel verlängern sollen. Auch dem Umweltgedanken tragen die Unternehmen Rechnung: Duni zum Beispiel startete in diesem Jahr mit einer ganz neuen Serie von Verpackungslösungen aus FSC-zertifiziertem Karton.

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