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Nachhaltige Promotion am PoS
Nachhaltige Promotion am PoS
Wie stellen sich die Hersteller von Promotion-Displays auf den zunehmend nachhaltig konsumierenden Verbraucher ein? Denn Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur ein Trend, sondern eine Frage der ökologischen und sozialen Verantwortung.
Dass Promotion am PoS richtig und wichtig ist, darüber ist man sich einig. Wie aber stellen sich die Hersteller von Promotion-Displays auf den zunehmend nachhaltig konsumierenden Verbraucher ein? Denn Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur ein Trend, sondern eine Frage der ökologischen und sozialen Verantwortung.
Promotion-Maßnahmen am Point of Sale sind für Handel und Konsumgüterindustrie von großer Bedeutung. Artikel, Anlass und Konzept müssen stimmig sein, passend sind auch saisonale oder thematische Anlässe wie Ostern, Weihnachten, das Thema "Grillen" oder eine Fußball-Weltmeisterschaft. Konstruktion, Gestaltung und Material müssen ansprechend sein und sich in das jeweilige Store-Konzept integrieren lassen. Das sind die Basics für die Entwicklung von Promotion-Displays. Hinzu kommen Aspekte wie die abverkaufsgerechte Bestückung, stabile Bauweise und unkomplizierte Platzierungsmöglichkeiten. Welche Rolle aber spielt der an Bedeutung wachsende Aspekt der Nachhaltigkeit für den Handel und damit für die Hersteller von Displays und Displayverpackungen?
Wenn der Shopper am PoS seine Kaufentscheidung trifft, dann sind es vielfältige Überlegungen, die innerhalb von Millisekunden in seinem Kopf ablaufen. Neben Fragen der Optik, der Produktqualität und des Preis-Leistungs-Verhältnisses gewinnt ein weiteres Kriterium an Bedeutung: Wie verantwortlich geht der Hersteller meines Wunsch-Produktes mit Ressourcen um? Corporate Social Responsibility ist zu einem festen Bewertungskriterium für Verbraucher geworden. Dabei spielt das soziale Image des Unternehmens ebenso eine Rolle wie der Einsatz nachwachsender Rohstoffe oder eine energiesparende und damit emissionsarme Produktion, Verpackung und Logistik.
Kritische Verbraucher
Der kritische Verbraucher erwartet heute nachhaltig angebaute, hergestellte, verpackte und vertriebene Produkte. Im Fokus stehen umweltfreundliche Materialien, Aspekte wie Verpackungsrücknahme, Abfallreduzierung und Recycling. Das Angebot regionaler Waren, die Optimierung der Warenlogistik, der Ausbau des Sortiments in Richtung ökologischer Standards sowie eine Reduktion des Verpackungsaufkommens sind weitere wichtige Konsum-Kriterien. Wenn es also um die Umsetzung des Prinzips Nachhaltigkeit geht, stehen nicht nur Industrie und privater Konsum, sondern auch Vertrieb, Logistik und Verpackung im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.
Verkaufsdiplays aus Wellpappe haben den großen Vorteil, dass der Packstoff per se auf den ersten Blick von vielen mit Wiederverwertbarkeit und Umweltschutz assoziiert wird. Mit ihrem geschlossenen Stoffkreislauf auf der Basis nachwachsender Rohstoffe entspricht Wellpappe diesen Anforderungen ja auch ganz hervorragend: Die natürliche Rohstoffbasis ist mit entsprechend positiven CO²-Effekten verbunden, denn das Holz und die Herstellung des Wellpappenrohpapiers sind leistungsfähige Speicher des Gases. Im Licht der aktuellen Klimadiskussion rücken diese Umweltvorteile natürlich in den Blickpunkt.
Siegel und Zertifizierungen
Eine Möglichkeit, dieses Engagement auf den ersten Blick deutlich zu machen, ist der Einsatz zertifizierter Verpackungs- und Displaymaterialien. Internationale Zertifikate stellen den lückenlosen Nachweis von umweltgerechtem Holzanbau und der Weiterverarbeitung zu Papier und Pappe bis zur Verpackungsproduktion sicher. Das FSC (Forest Stewardship Council) setzt sich für nachhaltige Entwicklung von Wäldern ein und bezieht neben den Umweltaspekten auch soziale und wirtschaftliche Aspekte mit in die Zertifizierung ein. Bei Produkten mit dem FSC-Siegel wird jeder einzelne Arbeitsschritt der gesamten Produktkette nach festgelegten Kriterien zertifiziert und lückenlos nachgewiesen. Dazu hat das FSC zehn verbindliche Prinzipien und 56 Kriterien festgelegt. Unterstützt wird das FSC in 42 Ländern von namhaften Organisationen wie Greenpeace, WWF, NABU und Robin Wood.
Das Zertifizierungssystem des PEFC ist die größte unabhängige Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldwirtschaft. Der definierte und dokumentierte Ansatz soll sorgenfreien Konsum sicherstellen und basiert auf den Beschlüssen der Folgekonferenzen der Umweltkonferenz von Rio de Janeiro im Jahr 1992.
Nachhaltige Displayverpackungen
Auch für die Displayverpackungen gilt: Je ökologisch wertvoller Produkt und Verpackung anmuten, desto höher die Chance, dass der Konsument zugreift. Viele Produkte, die an Displays präsentiert werden, sind heute noch mit Skinfolie oder Blisterhauben auf den Displaykarten befestigt. Produkte aus Asien sind häufig noch mit Kabelbindern oder Wickeldraht fixiert. Um den Kunststoffbedarf für diese Verpackungen zu reduzieren, hat das Unternehmen ViriPack jetzt eine neue Technologie entwickelt, mit der die Produkte mit nur einem oder zwei dünnen Polyurethan-Fäden auf den Karten befestigt werden können. So kann der Kunde das Produkt bereits am PoS anfassen und haptisch wahrnehmen. Die Verpackung kann problemlos mit dem Altpapier entsorgt werden.
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