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Wer packt die schönsten Brötchen?

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Wer packt die schönsten Brötchen?


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Die Brötchentüte ist weit mehr als einfach eine knisternde Tüte, die duftende Brötchen verpackt und Brot frisch und knusprig hält. Hochwertig bedruckt und in gutem Design ist sie darüber hinaus schön anzusehen und ein ideales Werbe-Medium. Riechen, Fühlen, Sehen und die Vorfreude auf’s Schmecken: Diese Verpackung spricht alle Sinne an.

Mit ihr beginnt die Freude auf das Frühstück, die Lust auf einen Snack oder die Pause zwischendurch. Sie knistert so schön, in ihr bleiben die duftenden Brötchen knackig und frisch, ihre Maße passen exakt und dem Brötchengewicht hält sie auch noch locker stand. Farbig bedruckt verbreitet sie gute Laune und kann auch noch als hervorragender Werbeträger nützlich sein. Bei der Brötchentüte handelt es sich um eine Verpackung mit hoher Auflage, die häufig durch viele Hände geht, bevor sie – oft erst nach Tagen – in den Mülleimer wandert: Im Gegensatz zu den Printmedien liegt ihre Kontakthäufigkeit mit fünf bis acht Kontakten deutlich höher. In der Regel geht die Tüte nach dem Einkauf in den Privathaushalt oder ins Büro, wo die wertvollen Mehrfachkontakte entstehen. Die Brötchentüte kann also Werbung an Orte bringen, an denen damit niemand rechnet und so hohe Wirkungsmargen erreichen.

Kaum ein Konsument macht sich Gedanken, dass es dem Einsatz modernster Technologien zu verdanken ist, dass die Brötchentüte so tadellos im Alltag funktioniert. In jeder Brötchentüte steckt das Know-how der Papierhersteller, der Druckfarbenindustrie, Maschinenhersteller bis hin zu den Leistungen von Logistik und Design. Die richtige Auswahl der Papierqualität spielt eine immer wichtigere Rolle, und Qualitätsaspekte wie Helligkeit, Oberflächenglätte, Reißfestigkeit, Undurchsichtigkeit, etc. sind enorm wichtig. Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Sicherheit für die verpackten Lebensmittel sind natürlich ebenfalls von zentraler Bedeutung.

Für die Umwelt

Inzwischen sind auch die ersten „CO2-neutralen“ Brötchentüten auf dem Markt. Meyer/Stemmle zum Beispiel gibt Bäckereien, Gastronomiebetrieben oder Take-Aways die Möglichkeit, ihren Kunden gegenüber zu dokumentieren, dass der Betrieb sich freiwillig für den Klimaschutz engagiert und verantwortungsbewusst agiert. Die Betriebe erhalten ein Zertifikat und können ihre Verpackung mit dem Logo „klimaneutral“ versehen. Meyer/Stemmle ist nach eigener Aussage der erste Verpackungspartner für die Bäckereibranche, der klimaneutrale Verpackungen anbietet. Das Unternehmen produziert insgesamt jährlich mehr als zwei Milliarden Faltenbeutel.

Als Visitenkarte

Besonders in der Weihnachtszeit, die Zeit schöner Verpackungen, ist für viele Betriebe eine gute Gelegenheit, dem Kunden Stollen oder Plätzchen in glitzernder Folie oder Tüte zu verkaufen und ihm so direkt eine hervorragende „Visitenkarte“ mit nach Hause zu geben. Auch das Anbringen von Anforderungskarten mit oder ohne Perforation, Flyern oder Coupons für Gewinnspiele, etc. ist auf Verpackungen von Backwaren ideal.

Im Wettbewerb

Erstmals in diesem Jahr gab es in Deutschland einen Brötchentüten-Designwettbewerb, der die Wertigkeit dieses Mediums noch einmal verstärken sollte. Im Sommer schrieb die BÄKO, Deutschlands führender Fachgroßhandel für Bäcker und Konditoren, den bundesweiten Wettbewerb aus, an dem sich Studierende der Kunstakademien, Fachschulen, Fachhochschulen und Hochschulen für Design, visuelle Kommunikation und Künste beteiligen konnten. Gesucht wurden Design-Konzepte für ein neues, ganzjährig verwendbares BÄKO-Motiv auf Faltenbeuteln, Brötchentüten, Rollenpapier, Tragetaschen, Coffee-to-go-Bechern und Servietten. Der Hauptgewinn: Ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro und der Ideengeber für das zentrale Motiv für Millionen von Bäckerverpackungen zu sein.

Im Rahmen der jüngst in Düsseldorf zu Ende gegangenen iba 2009, der Weltmesse des Backens, wurden am 4. Oktober die vier Gewinner ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte Curie Kure, Kommunikationsdesign-Studentin in Hamburg. Ihr Entwurf betont klassische Getreidemotive und markante Produkte, die auf die Zutaten und Ursprünge des Bäckerhandwerks hinweisen.

„Der Verpackung kommt auch bei den Bäckern und Konditoren eine immer größere Bedeutung zu. Wir haben diesen Wettbewerb ausgeschrieben, weil wir neue, branchenunabhängige und unverbrauchte Ideen suchen und die bewährten Verpackungsmaterialien gerne in einem neuen Kontext präsentieren möchten“, resümierte der Geschäftsführer der BÄKO-Zentrale Nord eG, Stefan Strehle, das Ziel des Wettbewerbs.


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