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Erste Hilfe mit Tradition
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Erste Hilfe mit Tradition
Hansaplast ist eine der international führenden Marken im Bereich pharmazeutischer Wundpflege-Produkte. Größte Wirksamkeit, Sicherheit, exzellente Qualität und medizinische Kompetenz mit einem effizienten Verpackungsprozess und aufmerksamkeitsstarkem Design zu verbinden – das gehört wohl zu den anspruchsvollsten Herausforderungen bei der Herstellung der Traditionsmarken-Produkte.
1882 erhielt der Apotheker Paul C. Beiersdorf gemeinsam mit dem Dermatologen Paul Gerson Unna als erster das Patent zur „Herstellung von gestrichenen Pflastern“. Dank dieser sogenannten Guttapercha-Pflastergaze, die fertig zubereitet war, zuverlässig haftete und sich leicht entfernen ließ, konnten Arzneistoffe erstmals auf die Haut aufgebracht und kontrolliert werden. Die Marke „Hansaplast“ wurde dann im Jahr 1922 als „Beiersdorf’s Erste Hilfe Wundauflage“ eingeführt. Bereits 1926 bot Hansaplast eine spezielle Verpackungsform seiner Pflaster in einer praktischen Box für Sport und Reise an. Ständige Weiterentwicklungen und Innovationen haben zu immer weiteren Verbesserungen und Veränderungen der Pflaster geführt – und ein sich immer wieder anpassendes und modernisiertes Verpackungsdesign nach sich gezogen.
In 21 Ländern die Nr. 1
Heute sind mehr als 80 Produkte von Beiersdorf unter dem Markennamen „Hansaplast“ für die unterschiedlichsten Bereiche auf dem Markt. Den Kern der Marke bildet nach wie vor die Wundversorgung. Im Segment „Erste Hilfe Verbände“ hält Hansaplast in 21 Ländern die Nr.1 Position. In Europa ist Hansaplast mit einem Marktanteil von über 35 Prozent eindeutiger Marktführer. Weitere Produktbereiche sind die lokale Schmerz-Therapie, Bandagen, Fußpflege und Lärmschutz.
Verpackungsrelaunch: modern und kompetent
Im vergangenen Jahr hat Beiersdorf einen weiteren Verpackungsrelaunch für die Weltmarke durchgeführt. Logo, Verpackung und Design wurden überarbeitet, um sich auch optisch den Kundenbedürfnissen besser anzupassen. Das neue Logo in kräftigem Rot und Blau wird von einem weißen Bogen unterbrochen, der sich in Kampagnen-Motiven und Werbemitteln fortsetzt. Auch die Schriftart des Logos wurde modernisiert.
Modernes Design mit Funktionalität zu verbinden, ist heute ein unbedingtes Muss. So wurde auch die Öffnungsmechanik der Verpackung überarbeitet, um Handhabung und Entnahme der Pflaster zu vereinfachen. Dank situativer Abbildungen auf der Vorderseite der Verpackungen soll der Konsument auf den ersten Blick erkennen können, welches Pflaster für welchen Einsatzzweck am besten geeignet ist. Die Pflaster-Strips sind einzeln mit transparentem Siegelpapier verpackt: Material, Farbe und Größe des Pflasters sind schon beim Herausnehmen deutlich erkennbar.
Verschiedene Verpackungsfarben grenzen die einzelnen Produktkategorien voneinander ab: Die Fußprodukte sind grün, das klassische Pflastersortiment blau markiert. Die „med Silber“-Pflasterprodukte schimmern in metallischem Blau.
Weniger Verpackung, mehr Effizienz
Das Kosmetikunternehmen Beiersdorf AG hat seinen Sitz in Hamburg, beschäftigt weltweit knapp 22.000 Mitarbeiter und erzielte 2008 einen Umsatz von 5,97 Milliarden Euro. Mit „Nivea“ führt es außerdem die weltweit größte Haut- und Schönheitspflegemarke. Neben Hansaplast gehören auch Marken wie Eucerin, La Prairie, Labello, 8x4, etc. zum international erfolgreichen Markenportfolio. Das Tochterunternehmen tesa SE ist einer der weltweit führenden Hersteller selbstklebender Produkt- und Systemlösungen für Industrie, Gewerbe und Konsumenten. Nach Unternehmensangaben wurden im Jahr 2008 37 Prozent aller verwendeten Verpackungen aus Kunststoff gefertigt. Es folgen Glas mit 36 Prozent, Aluminium (17 Prozent), Karton, Papier und Pappe (6 Prozent) und Verbunde mit vier Prozent. Bereits 1986 etablierte Beiersdorf eine erste Projektgruppe zum Thema „umweltgerechte Verpackungen“. Beiersdorf war darüber hinaus das erste Unternehmen in Deutschland, das im Jahr 1992 Nachfüllbeutel für Nivea-Duschbad einführte. In den darauffolgenden Jahren wurde das Verpackungsmaterial kontinuierlich reduziert.
Jüngste Beispiele sind eine neue Blechoffset-Druckmaschine für die Produktion der jährlich rund 120 Millionen hergestellten Nivea-Dosen. Dank verkürzter Rüstzeiten und höherer Druckgeschwindigkeit spart das Unternehmen rund sechs Prozent (120 Tonnen) des Rohstoffes Aluminium ein. Seit 2008 wird außerdem bei den Produkt- und Transportverpackungen der „Nivea for Men Q 10“-Creme gespart: Die Faltschachtel ist dank Verzicht auf die Fensterfolie jetzt zu 100 Prozent recycelbar, und insgesamt sollen so bei einer Million Verpackungen rund 13,2 Tonnen Verpackungsmaterial eingespart werden können.
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