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Hervorragende Barriere-Eigenschaften, Hygiene, Sicherheit, Convenience, Nachhaltigkeit und die Möglichkeit, punktgenau zu dosieren – das sind die großen Vorteile der Aluminium-Tube. Die Branche fühlt sich den wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen und präsentierte trotz Krise beeindruckende Zahlen für 2008.

Schlank sein ist „in“ – das gilt auch für Verpackungen. Der Trend zur schlanken Verpackung ist seit Jahrzehnten zu beobachten. Alu-Tuben überzeugen hier besonders und haben noch viele weitere Vorteile. Ob für kosmetische, pharmazeutische oder technische Produkte, für Lebensmittel- oder Haushaltsprodukte: Tuben sind unzerbrechlich, leicht, sauber und handlich.

Eine große Erfindung

Erfunden wurde die Aluminium-Tube vor über 165 Jahren von dem amerikanischen Maler John Rand, der sich darüber geärgert haben soll, dass die Farbe auf seiner Palette immer wieder eintrocknete. So erfand er schließlich eine Art Ur-Form der Aluminium-Tube, die bereits quetsch- und gut dosierbar war. Am 11. Oktober 1841 meldete er sie zum Patent an. Nach und nach entwickelten weitere Investoren immer ausgeklügeltere Formen, Funktionen und Designs. Ab 1886 gab es erste Versuche, Tuben mit anderen Inhalten als Farbe zu füllen – zunächst mit Zahnpasta. So fanden nach und nach immer mehr Produkte ihren Weg in die Tube. Seit 1913 werden Alu-Tuben industriell hergestellt und stehen heute mit dem Image eines „All-time-Klassikers“ in sämtlichen Regalen am PoS.

Eine interne Untersuchung der „european tube manufacturers association“ (etma) bestätigte, dass Aluminiumtuben in der Konsumgüterindustrie nach wie vor als Premium-Packmittel gelten. Zu den Vorzügen gehören natürlich unbedingt die guten Barriere-Eigenschaften, Hygiene, Sicherheit, Convenience, Nachhaltigkeit und die Möglichkeit, punktgenau zu dosieren.

Aufklärungsbedarf in Sachen Design

Auch wenn Tuben derzeit optisch stark aufrüsten, gibt es nach wie vor einen großen Aufklärungsbedarf hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich Design, Bedruck und Dekoration. Auch wenn es längst nicht mehr nur runde, sondern auch eckige Tuben gibt, werde besonders beim Tubendesign das Potenzial der technischen und kreativen Möglichkeiten noch nicht ausgenutzt, reklamiert die etma. Eckige Tuben beispielsweise können im üblichen Fließpressverfahren zunächst in runder Form hergestellt werden, um dann vor dem Verpacken mit Hilfe einer entsprechenden Matrize eckig geformt zu werden. So lassen sich inzwischen sogar 16-eckige Tuben herstellen, und der Weg für noch ausgefallenere Designs und eine weit größere Druckvielfalt sollte langsam frei werden. Denn natürlich sind es die Produkte mit Blickfangcharakter, die von den Markenherstellern nachgefragt werden.

Nachhaltiger Umweltschutz

Auch in Sachen Nachhaltigkeit, Recycling und Umweltschutz überzeugen die Alu-Tuben. Heutzutage steht jedes Produkt im Fokus der kritischen Öffentlichkeit, und die Tube muss sich hier nicht verstecken. Aluminium gehört zu den Rohstoffen, die in der Natur im Überfluss vorhanden sind und ohne Materialverlust leicht wiederverwertet werden können. Acht Prozent der Erdkruste bestehen aus Aluminium. So wird diese natürliche Ressource zum achthäufigsten Element des Erdmantels. Außerdem werden alle Packmittel aus Leichtmetall heute in einem geschlossenen Recycling-Kreislauf geführt. Durch den Einsatz von wiederverwertbarem Aluminium können bis zu 95 Prozent der Energie eingespart werden, die für die Herstellung von Primär-Aluminum notwendig wären.

2008: Wachstum trotz Krise

Für 2008 konnte die europäische Tubenindustrie noch beeindruckende Zahlen präsentieren – trotz des bereits äußerst schwierigen 4. Quartals: Die Mitglieder der etma produzierten insgesamt 10,394 Milliarden Tuben. Das entspricht einem Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Alles in allem werden etwa 80 Prozent aller in Europa hergestellten Tuben von etma-Mitgliedern produziert. 40 Prozent des Marktes entfallen dabei auf Aluminium-Tuben, jeweils 30 Prozent auf Tuben aus Kunststoff und Laminat.

Happy birthday

Die etma feiert in diesen Tagen ihren 50. Geburtstag. Am 25. April 1959 in Paris gegründet, waren seinerzeit Unternehmen aus Deutschland und England dabei. Bereits 1960 kamen Firmen aus Frankreich, Italien und Österreich hinzu. Bis 1970 ergänzten Tubenproduzenten aus Spanien, Portugal, Griechenland, Finnland und Schweden die Liste der Mitglieder. Während die etma-Mitglieder im Jahr 1960 noch insgesamt gut zwei Milliarden Tuben produzierten, stieg die Jahresproduktion von drei Milliarden im Jahr 1980 über rund sieben Milliarden im Jahr 2000 bis hin zu den mehr als zehn Milliarden Tuben im vergangenen Jahr. Derzeit sind 52 Unternehmen aus 19 Ländern in der etma vereint.

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