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Verpackungstrends III
1970-1979
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Verpackungstrends
Verfügbarkeit der Verpackungsmaschinen steigt

Die Arbeitsgeschwindigkeit der Verpackungsmaschinen steigt. Entsprechend der Wirtschaftslage steht aber weniger die Erhöhung der Ausbringungsmenge im Fokus. Viel eher geht es darum, dass Verpackungsmaschinen einen Beitrag zur Steigerung der Produktivität und zur Kostensenkung leisten. Der Wirkungsgrad wird erhöht, der Energie- und Materialverbrauch gesenkt. Bedienfreundlichkeit und Übersichtlichkeit steigen. Die Anlagen sind leichter zu reinigen. Neue Modelle brauchen für die gleiche Funktion weniger Platz.
Flexibilität für langfristige Anschaffungen
Bei der Konzeption der Maschinen werden zwei Richtungen verfolgt: Hochleistungsanlagen in kompakter Bauweise, die für eine bestimmte Produktverpackung eingekauft werden, und flexible Maschinen, die zu einer Linie zusammengefasst werden und die für verschiedene Produkte geeignet sind. Hier liegen die Anschaffungskosten höher, dafür sind sie langfristig nutzbar. Die Idee eines Baukastensystems machte die Runde.
Ausblick in neue Zeiten: Die Mikroelektronik
Der Paradigmenwechsel, der sich im folgenden Jahrzehnt ereignet, wirft seine Schatten voraus: die Einführung der Computertechnologie. Mikroprozessoren verändern zum Beispiel die Wägetechnik. Da es noch keine fertigen Komponenten gibt, muss vieles im eigenen Haus geleistet werden, wofür es später Zulieferer gibt. So stellt die Firma Optima (D) 1978 eine Abfüllanlage für Kaffee auf, bei der ein eigens dafür von Optima entwickelter „Mikro-Computer“ die komplexe elektronische Steuerung des Prozesses ermöglicht.
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Modulbauweise (1975)
© CFS
Die Dixie Union (heute CFS, NL) stellt die Thermoformmaschinen der Baureihe DixieVac 2400 vor, die mit unterschiedlich langen und breiten Modulen für die Maschineneinläufe (Folienverformung), die Einlegestrecken und die Maschinenausläufe (Evakuierung, Siegelung, Schneidung, Packungsabtransport etc.) ausgestattet werden. Die Umsetzung dieses modularen Aufbaus ist eine Pionierleistung. Die DixieVac 2400 ist die erste Baureihe, bei der das Unternehmen eine elektronische Steuerung einsetzt.
Quantensprung (1978)
© Quantensprung (1978)
Dem führenden Lieferanten von Teebeutelmaschinen IMA (I) gelingt durch die Übertragung ihres Systems auf Tiefziehmaschinen ein Quantensprung in der Herstellung von Durchdrückverpackungen (Blister) für die pharmazeutische Industrie. Für das Formen, Füllen und Versiegeln der einzelnen Streifen, das anschließende Abzählen und die Kartonierung mit Beipackzettel waren bisher drei Maschinenkomponenten notwendig. Die Blisteranlage C60 vereint alle Funktionen auf 4,5m Länge.









