Sie befinden sich hier: 1980-1989.
Verpackungstrends III
1980-1989
Blick in die Zeit | Konsumtrends | interpack | Verpackungstrends
Verpackungstrends
Computer im Design, Druck und in der Logistik

Neue Software verändert den Bereich des graphischen Gestaltens und der Druckvorstufe grundlegend. Für die Logistik gibt es erste Programme, die helfen, den Warenfluss zu steuern. Das „just in time“-Konzept, das Toyota bereits seit den 50er Jahren praktiziert, wird Anfang der 80er Jahre zum Maßstab für die ganze Branche. Die Handelslogistik setzt auf den Strichcode EAN und auch hier ist der neuste Stand der Computertechnologie gefragt.
Besser regeln, kontrollieren, dokumentieren
Für die Food- und Pharmaindustrie liegt die Bedeutung der Computer in der verbesserten Kontrolle, Regelung und Dokumentation von Vorgängen. Nach dem Schema Sollwert/Abweichung vom Sollwert werden Fehler erfasst, auf einem Bildschirm angezeigt und als Protokoll gespeichert. Auch für das Kennzeichnen gibt es bessere Verfahren. Statt mit Druckertypen und Klischees wird mit Nadel- und Tintenstrahldruckern gearbeitet. Laser für das Codieren sind noch zu teuer, um eine breite Anwendung zu finden.
Wirkungsgrad ist entscheidend
Für Anwendungen, bei denen kein hohes Maß an Flexibilität gefordert ist, perfektionieren Hersteller die mechanischen Funktionen ihrer Maschinen mit bewährten Steuerungs- und Antriebskonzepten. Egal welcher Lösungsansatz gewählt wird, alle Maschinen müssen höhere Produktivität auf kleinerem Raum zu geringeren Kosten bieten. Da bei „just in time“-Lieferung Ausfälle eine fatale Kettenreaktion auslösen, erhält die Verlässlichkeit der Technik eine noch höhere Bedeutung.
Mehr Informationen
Kleines Format, große Leistung (1981)
© Uhlmann
Bisher war die Leistung kompakter Kartoniermaschinen auf 100 bis 150 Kartons in der Minute begrenzt. Eine Neuentwicklung von Uhlmann (D) wurde auf die speziellen Anforderungen der Pharmaindustrie abgestimmt und gewährt eine optimierte Leistungsfähigkeit bei der Verpackung von Blistern. Die formatneutrale Kartoniermaschine C1 öffnet, füllt und verschließt 300 Kartons pro Minute. Die Maschine setzt sich aus in sich geschlossenen Modulen zusammen, ist weniger störanfällig und hat einen minimalen Platzbedarf von nur 1,20 x 1 m.









