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Konsumtrends
1980-1989
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Konsumtrends
Luxus und „low-fat”

Beim Konsum spielt das Thema Luxus und Opulenz eine große Rolle. Markenartikel werden nicht nur im stillen Bewusstsein ihrer Qualität konsumiert, sondern als Mittel der Selbstdarstellung genutzt. Aus den USA kommt die Fitnesswelle – Millionen machen mit Jane Fonda Aerobic. In amerikanischen Supermärkten ziehen die „No” und die „Low” Produkte ein: low-cal, low-salt, sugar free, no cholesterol etc. Das Gegenstück zum Luxus ist der Trend zum Discounter, der in dieser Zeit starke Zuwachsraten erreicht. Das Konzept der No-Name-Produkte (generische Produkte) wird ergänzt bzw. abgelöst von den erfolgreichen Handelsmarken.
Discounter ändern Kaufverhalten
Der Trend zu Supermärkten mit immer größeren Flächen ist erst einmal zum Stillstand gekommen. Es wird versucht, sich mit neuen Serviceangeboten zu differenzieren, denn die Treue der Verbraucher zu Märkten und zu Marken lässt nach – der Einzelhandel sucht eine Antwort auf den Trend zum Discounter. Neben der Veränderung der Kundenansprache stehen auch interne Abläufe auf dem Prüfstand. So wird in Deutschland eine stärkere Vereinheitlichung bei den Mehrwegsystemen für Getränke gefordert. Eine einschneidende Veränderung für das Warenmanagement sind die Scannerkassen und die Strichcodes, die sich nun im Einzelhandel durchsetzen. 1981 wird in der Fachpresse berichtet, dass in US-Supermärkten 10.000 dieser Scanner-Kassen aufgestellt wurden.









