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Konsumtrends
1970-1979
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Konsumtrends
Snacks und take-away

Die neue Freiheit, anders zu leben, verändert den Konsumbedarf. Single-Haushalte fragen kleinere Portionen nach, berufstätige Frauen brauchen Produkte, die sich schnell zubereiten lassen. Mit den größeren Bewegungsräumen und dem Zuwachs an Entscheidungsmöglichkeiten entsteht ein Lebensstil des unverbindlichen Ausprobierens und des Unterwegs-Seins. Zu der Kultur des Fastfood gehören die Snacks, die in der Freizeit, im Büro und am Abend vor dem Fernsehen konsumiert werden.
Hightech im Supermarkt
Gänzlich futuristisch muten Ende der siebziger Jahre die ersten elektronischen Registrierkassen an. Die Kassiererin erfasst einen auf der Verpackung abgebildeten Strichcode. Grundlage für diese Kassensysteme ist eine Vereinbarung über die Produktkennzeichnung. In den USA wird 1973 UPC (Universal-Product-Code) eingeführt. In Europa kommt 1977 eine Vereinbarung über die EAN (European Article Number) zustande.
Bunte Markenwelt
Manche Markenverpackung mit einem seit Jahrzehnten unveränderten Gesicht bekommt ein modisches Lifting. Nicht immer ist das zum Vorteil der Marke – wenn die Verbindung zur Tradition gekappt wird, verliert das Produkt in den Augen der Verbraucher seine Einmaligkeit. Andere Marken fallen der Internationalisierung der Unternehmen zum Opfer, die ihre Produktlinien möglichst effektiv und länderübergreifend führen wollen.









