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Verpackungstrends
Bahn frei für die Prozessdaten

Die Qualität und Effizienz im Produktionsprozess hängt zunehmend davon ab, wie schnell und wie umfassend Daten gesammelt, verknüpft und ausgewertet werden. Abpackende Unternehmen sind daher daran interessiert, den Verpackungsbereich in das Datenfeld ihres Unternehmens zu integrieren. Dazu muss jedoch gewährleistet sein, dass die Kommunikation zwischen allen Komponenten dieses Datenfeldes reibungslos funktioniert. Die OMAC Workgroup Packaging stellt auf der interpack 2002 dazu ihre „Guidelines 2.0“ vor. OMAC steht für „Open Modular Architecture Controls“. In dieser Vereinigung haben sich 1997 Hersteller und Verwender von Software und Komponenten für Automatisierungslösungen zusammengeschlossen, um herstellerunabhängige Standards für offene, modulare Steuerungskonzepte zu definieren.
Zen im Maschinenbau
In den nächsten Jahren gibt es Folgeversionen, jeweils mit dem neusten Entwicklungsstand und einer neuen Release-Nummer. Die Branche begrüßt die Richtlinien, wie diese jedoch im Detail für die Automatisierung einer Verpackungsmaschine zu interpretieren sind, darüber besteht keine Einigkeit. Die einen arbeiten mit einem Konzept der verteilten Intelligenz, die anderen bestehen auf der Notwendigkeit eines zentralen Prozessors. Eine dritte Meinung, sozusagen die Zen-Lösung, geht davon aus, dass die Entweder-Oder-Entscheidung der falsche Weg ist, sondern dass eine zeitgemäße Automatisierungstechnik beides enthalten kann, zentrale und dezentrale Elemente.
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Optimal dezentral (2001)
© Siemens
Unter dem Dach des Motion-Control-Systems Simotion führt Siemens (D) jetzt Simotion D ein. Diese Hardware-Plattform ist mit Blick auf die Erfordernisse des modularen Maschinenbaus entwickelt worden: Die Architektur integriert dezentrale Antriebssteuerungen und bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl von Achsen zu steuern. Durch die Integration der Simotion-Funktionalität in die Regelungsbaugruppe des Antriebssystems Sinamics S120 D ist der Aufbau klar strukturiert, was die Konfiguration komfortabel macht.
Schokolade fein gemacht (2002)
© Bühler AG
Mit der Serie Finer bietet die Bühler AG (CH) ein Fünfwalzwerk für Schokolade, das sich durch ein modulares Maschinenkonzept auszeichnet. Die Zugänglichkeit für die Reinigung ist noch einmal erheblich verbessert. Die Steuerung basiert auf SPS. Ein berührungsloses System zum Messen des Feinheitsgrades sorgt für beste Verarbeitungsqualität. Die Serie Finer ist die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte, die auf der ersten interpack 1958 ihren Ausgang nahm (Foto). Die Technik der SFG revolutioniert den Prozess des Feinwalzens. Erstmals wird der Walzenabstand nicht mechanisch, sondern hydraulisch reguliert.









