07.05.2014

Verband Metallverpackungen e.V. (VMV) METAL PACKAGING PLAZA

interpack 2014 Metallverpackungsbranche treibt Konzept „permanent material“ voran

 






interpack 2014


Metallverpackungsbranche treibt Konzept „permanent material“ voran




Unendlich verfügbar und dazu ressourcenschonend wie kein anderes Verpackungsmaterial: Die Rede ist von Metall – und das wahrsten Sinne des Wortes. Auf der Sonderschau „Metal Packaging Plaza“ in Halle 11 der interpack  2014 gibt es nicht nur Neues zu sehen, sondern auch viel Neues zu hören aus der Welt dieses erstklassigen und nachhaltigen Werkstoffs. So ist zum Beispiel. Kernthema und roter Faden des Messeauftritts des Verband Metallverpackungen e. V. (VMV), seines europäischen Dachverbandes Empac sowie der europäischen Vereinigung für Verpackungsstahl (APEAL) das maßgeblich von der Metallverpackungsbranche geprägte Konzept des „permanent material“. Es beschreibt den endlosen Lebenszyklus und das daraus resultierende Potenzial des Werkstoffs Metall. „Mit dem Konzept ‚permanent material‘ unterstreichen wir als Branche unseren Willen und unsere Leistungsfähigkeit für eine rohstoffeffiziente Gesellschaft, die den Zugang zu unbegrenzten, natürlichen Ressourcen für künftige Generationen sichert.“, erklärt Jörg Höppner, Geschäftsführer des VMV.


 


Die vielfältigen Aspekte, die Metall als Verpackungslösung auszeichnen, repräsentiert das zentrale „Metal Packaging Forum“sowohl mit einer kreativen und futuristisch anmutenden Standgestaltung, vor allem aber mit einem umfangreichen Vortragsprogramm. „Für diesen Event konnten wir namhafte Experten aus Industrie und Handel, Wissenschaft, politischer Interessenvertretung sowie unabhängige, auf Nachhaltigkeit und Verpackung spezialisierte Fachleute gewinnen, die dem Fachpublikum das Konzept des „permanent material“ aus unterschiedlichen Perspektiven, aber immer mit Blick auf seinen Wirkungsgrad für die Nachhaltigkeitsstrategien, näherbringen werden“, erklärt Gordon Shade, Geschäftsführer von Empac.


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„permanent material“ aus politischer und wissenschaftlicher Sicht


Welche Rolle „permanent materials“ aufgrund ihrer unendlichen Recyclingfähigkeit zukünftig auf der politischen Bühne spielen könnten, darüber berichtet Joris Nachtergaele, External Affairs director von Metal Packaging Europe. Denn für eine zukünftige, ressourcenschonende europäische Wirtschaftspolitik sollen nach dem Willen der EU-Kommission und mit Billigung des EU-Parlaments künftig neben „erneuerbaren“ und „nicht erneuerbaren“ Ressourcen auch „dauerhaft verfügbare“ Werkstoffe als eigene Kategorie berücksichtigt werden.


 


Einen wissenschaftlichen Blick auf das Konzept der dauerhaften Materialien gewährt Sabrina Neugebauer, Diplom-Wirtschaftsingenieurin an der Technischen Universität Berlin. Anhand der Erstellung von Ökobilanzen legte sie unlängst die wissenschaftliche Basis für die Bewertung von Metall als „permanent material“ und zeigte dessen nachhaltige Wirkung auf die Ressourcenschonung. Weitere aktuelle Forschungsergebnisse zur Nachhaltigkeitsperformance von Verpackungsstahl im Vergleich zu anderen Packmitteln sowie die aktuellen Recyclingzahlen von 2012 präsentiert der STEEL DAY, zu dem APEAL und seine Mitglieder einladen. (1.211 Zeichen)


 


 


Nachhaltigkeit als Herausforderung und Innovationsmotor für Industrie und Handel


Dass Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung auch ein Innovationsmotor sein können – darüber spricht Christoph Lammertz, Head of Global Category Management, LANXESS Deutschland GmbH. Er präsentiert in seinem Praxisbeispiel eine neue Generation von Stahlfässern, die deutlich weniger Material bei gleicher Performance benötigen und so wertvolle Ressourcen einsparen.  


 


Auch für Industrie und Handel sind ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und zukunftsfähige, intelligente Verpackungslösungen von zunehmender Bedeutung. Einschätzungen dazu geben Louis Lindenberg, Global Packaging Sustainability Director von Unilever, sowie Bruno Garnier, Expert in Sustainable Packaging der Carrefour Group. Ergänzend dazu erklärt Alison Austin, unabhängige Beraterin für Nachhaltigkeit im Einzelhandel, inwieweit Metallverpackungen speziell den Einzelhandel aber auch die Verbraucher bei nachhaltigem Handeln unterstützen können.


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Vom Stahlfass zum Bürocontainer


Eine etwas andere Sicht auf Metallverpackungen gewährt die italienische Architektin und Gründerin des Studiododici, Francesca Cutini. Ihre Möbelkreationen aus recycelten Stahlfässern spiegeln Umweltschutz und die Wiederverwertbarkeit der Materialien wider und zeigen, welchen Nutzen die Kreislaufwirtschaft von Metallverpackungen für das eigene Zuhause haben kann.


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permanent material


Aufgrund seiner Zusammensetzung aus den Elementen Eisen (Fe), der Basis von Stahl, beziehungsweise Aluminium (Al) ist Metall ein permanenter, also dauerhafter und in seiner primären Qualität verfügbarer Werkstoff. Denn Elemente sind nicht zerstörbar. Sie wechseln je nach Einsatz sie lediglich Ort und Gestalt. So können Dosen, Kanister oder Verschlüsse zwar das Ende ihres Lebenszyklus erreichen, nicht aber das Material. Es befindet sich in einem fortwährenden Materialkreislauf und bleibt in seiner Struktur und seinen Eigenschaften immer gleich. Im Laufe dieses permanenten Kreislaufs  kann aus einer Metallverpackung jedweder andere Gegenstand aus Metall werden. Und das schont Rohstoffe und Energie. Durch den Einsatz einer Tonne gebrauchter Verpackungen aus Stahl werden zum Beispiel. 1,5 Tonnen Eisenerz und eine halbe Tonne Kohle eingespart. Die Energieverbräuche lassen sich um 70 Prozent reduzieren, die Emissionen sogar um 80 Prozent.


 







 



 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


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Weitere Informationen zum Metal Packaging Forum gibt es unter www.metallverpackungen.de


Verband Metallverpackungen e. V. (VMV)


Sibylle Vollmer


Tersteegenstraße 14, 40474 Düsseldorf


Tel: 0211-4 54 65 23, Fax: 0211-4 54 65 30, svollmer@metallverpackungen.de


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