© GDS Infographics /Flickr.com

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Was wollen Verbraucher wirklich?

Juni 2015 – Anforderungen an Verpackungen steigen seit Jahren in jedem Segment – auf welche Details Verbraucher im Jahr 2015 am meisten achten, wurde anhand unterschiedlicher Studien recherchiert. Je nach Land stehen digitale Kommunikationsmöglichkeiten, Nachhaltigkeit und rabattierfähige Umhüllungen ganz oben auf der Pro-Liste zum Erwerb.

Technik, Natur und geringe Kosten

In Industrienationen rund um den Globus herrscht bei Verbrauchern grundsätzlich ein relativ einheitliches Bild zu geforderten Verpackungsmerkmalen. Leicht und kompakt, umweltfreundlich und funktionell und Smartphone-kompatibel sollen sie sein. Dazu spielt das Layout eine bedeutende Rolle. Gewünscht werden Kommunikationsmöglichkeiten und Informationsübertragungen via Smartphone am POS. Doch am wichtigsten scheint die Recyclingmöglichkeit des Verpackungsmaterials zu sein. Gut 90 Prozent der befragten Verbraucher greifen zu Schachteln und Flaschen mit zertifizierten Umweltlabels.

Nationale Unterschiede im Vergleich

Laut einer Studie des internationalen Marktforschungsinstituts ‚PRS’ bevorzugen chinesische Konsumenten reichhaltig gestaltetes Verpackungsdesign, während Skandinavier es eher schlicht mögen. Besonders wohlhabende und junge Chinesen sind neugierig auf neue Produkte und fühlen sich zu bekannten Marken der westlichen Welt hingezogen.

Dass Verpackungen sich auf die Produktzufriedenheit auswirken, zeigt die Studie von ‚MeadWestvaco Corporation’ mit über 5.075 Befragten aus Brasilien, China, Deutschland, Frankreich und den USA. Ein Drittel der Verbraucher hält danach Verpackung für ‚wichtig’ oder ‚sehr wichtig’ für die Beurteilung ihrer allgemeinen Zufriedenheit mit Konsumgütern.

Deutsche mögen Verpackungen, die funktionell und sicher sind, und legen großen Wert auf visuelle und haptische Aspekte. Gegenüber Neuerungen sind sie weniger aufgeschlossen, als andere Nationen, da sie erwarten, dass die Produkte komplizierter oder verwirrender werden könnten

Unentschlossenheit in den USA

In den USA zeigt sich beim Thema ‚Multichannel-Marketing’ Zwiegespaltenheit. Die Studie der Managementberatung ‚Accenture’ macht deutlich, dass US-amerikanische Käufer grundsätzlich personalisierte Produktangebote und Rabattaktionen schätzen und während des Einkaufens Echtzeitangebote erhalten möchten, aber bei der Preisgabe persönlicher Daten oder des Standortes eher zurückhaltend sind. Einzig auf Nachfragen zu demografische Daten wie Alter und Geschlecht würde geantwortet, kaum jemand möchte seine soziale Lebenssituation, medizinische Angaben oder Social-Media-Kontakte den Händlern preisgegeben.
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