Der Nanotechnologie gehört die Zukunft © agsandrew / fotolia.com

Verpackungen im Nanozeitalter.

 GROSSE ZUKUNFT FÜR KLEINE TEILCHEN.  Bereits heute gibt es mehr als 1.000 Konsumprodukte, die auf Nanotechnologie beruhen. Für die nächsten vier bis fünf Jahre prognostizieren Marktforscher dem Trend des 21. Jahrhunderts weltweit ein steigendes Marktvolumen mit durchschnittlich jährlichen Wachstumsraten von knapp 25 Prozent. Insbesondere im Verpackungsbereich wird den Experten zufolge ein Anstieg bei der Nutzung nanotechnologisch-optimierter Produkte erwartet: bei anti-mikrobiellen Arzneimittelverpackungen, beim Recycling von Verpackungsmüll oder bei der Herstellung von Anoden für Lithiumbatterien durch Verpackungschips aus Polysterol.
Mit bloßem Auge nicht zu erkennen: Nanoteilchen revolutionieren den Verpackungsmarkt. © blicsejo / fotolia.com

Mit bloßem Auge nicht zu erkennen: Nanoteilchen revolutionieren den Verpackungsmarkt. © blicsejo / fotolia.com

STARKES WACHSTUM IM PHARMABEREICH ERWARTET

VERPACKUNGEN MIT BESONDERER SCHUTZFUNKTION. Innerhalb der kommenden Jahre soll fast ein Viertel aller Verpackungen mithilfe von Nanomaterialien hergestellt werden. Laut TMR-Analysten soll der erhöhte Einsatz von antibakteriellen Stoffen insbesondere bei der Produktion medizinischer Güter erfolgen. Aufgrund demografischer Entwicklungen und der Zunahme altersbedingter Krankheiten bedarf es zunehmend Verpackungen mit besonders hoher Schutzfunktion und hier bietet die Nanotechnologie entscheidende Vorteile. Bereits im Jahr 2012 entfiel fast die Hälfte des weltweiten Gesamtbedarfs an hygienischen und haltbaren Verpackungen auf den Pharmasektor.
Verpackungschips zur Produktion wertvoller Nanomaterialien für Lithium-Ionen-Batterien.© djama / fotolia.com

Viele Verbraucher entsorgen Verpackungschips im Hausmüll – Polysterol verrottet allerdings erst nach etwa 100 Jahren. US-Forscher haben nun einen Weg gefunden, die Verpackungschips zur Produktion wertvoller Nanomaterialien für Lithium-Ionen-Batterien zu verwenden. © djama / fotolia.com

NANOPARTIKEL AUS VERPACKUNGSCHIPS. Verpackungsflocken sind vor allem zum Polstern und Sichern beim Versand geeignet. Nun haben US-amerikanische Forscher einen Weg gefunden, die entsorgten Verpackungschips zur Produktion wertvoller Nanomaterialien für Lithium-Ionen-Batterien zu verwenden. Zur Herstellung der gewünschten Nanopartikel wird gegenüber herkömmlichen Techniken weniger Energie benötigt; zudem sollen die Batterien leistungsfähiger sein als ihre herkömmlichen Counterparts.

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