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Der amerikanische Präsident Ronald Reagan rief 1984 den „Frozen Food Day“ ins Leben. Seitdem wird er jährlich am 6. März in den USA gefeiert. © nd3000 / fotolia.com

Trendfaktor Ready-to-eat: Verpackungshersteller für Tiefkühlprodukte profitieren

Es wird niemanden wundern, wenn er erfährt, dass die Idee zur Schockgefrierung von Lebensmitteln für längere Haltbarkeit aus dem hohen Norden stammt. Genau genommen hat die Tiefkühlkost seine Ursprünge in Neufundland. Dorthin unternahm der Meeresbiologe und Erfinder der Tiefkühlkost Clarence Birdseye in den Jahren 1915-1922 mehrere Forschungsreisen und beobachtete die einheimischen Inuit, wie sie frischen Fisch oder Fleisch nach dem Fang bei eisigen Temperaturen von bis zu minus 45 °Celsius in den kalten Wind hängten und die Lebensmittel so den ganzen Winter über haltbar machten. Fasziniert von der Technik kehrte Birdseye nach Amerika zurück und erstand mit sieben Dollar Startkapital sein erstes Tiefkühl-Equipment bestehend aus Eis, Salz und einem Ventilator mit Elektroantrieb. 1930 war seine Erfindung ausgereift. Ein kleines Lebensmittelgeschäft in den USA verkaufte als erstes Unternehmen die schockgefrosteten Lebensmittel.
 © Langnese / Unilever Deutschland GmbH

Steht auf der Tiefkühlpackung "tiefgekühlt" oder "Tiefkühlkost" oder "tiefgefroren" oder "gefrostet", dann handelt es sich um tiefgefrorene Lebensmittel im Sinne der Tiefkühlverordnung. Vorgeschrieben sind Lagerung und Transport bei mindestens minus 18 °C. © Langnese / Unilever Deutschland GmbH

© Zandonella GmbH

Die Bio-Box von Sandro’s Bioeis ist Cradle-to-Cradle® zertifiziert, trägt das Keimlingzeichen der DIN CERTCO und der European Bioplastics nach EN 13432 und das Deutsche staatliche Siegel "Ohne Gentechnik". © Zandonella GmbH

Praktisch aus dem Tiefkühler

© Conditorei Coppenrath & Wiese KG

Heute bietet der deutsche Handel dem Verbraucher in seinen Tiefkühltruhen bundesweit mehr als 17.000 tiefgefrorene Artikel an. Der Pro-Kopf-Verbrauch jedes Bundesbürgers liegt bei über 41 Kilogramm. 1960 lag der Wert noch durchschnittlich 400 Gramm. © Conditorei Coppenrath & Wiese KG

Verpackungen für Tiefkühlprodukte unterliegen strengen Auflagen und übernehmen bei der Qualitätssicherung der Lebensmittel eine entscheidende Rolle. Besondere Verbundmaterialien und Folien gewährleisten die notwendigen Barriereeigenschaften, um die gefrorenen Lebensmittel vor Verschmutzung, Befall durch Mikroorganismen, Austrocknung, Eindringen von Feuchtigkeit, vor Druck und Stoß, aber auch vor Aromaverlust zu schützen.

Lebensmittelrechtliche Kennzeichnungsvorschriften schreiben vor, welche Angaben auf industriell hergestellten Tiefkühlprodukten gemacht werden müssen. Nicht fehlen dürfen in Deutschland Informationen zu

  • Verkehrsbezeichnung (z.B. Schwarzwälder Kirschtorte, Fischstäbchen),
  • Namen und Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers,
  • Verzeichnis der Zutaten,
  • Mindesthaltbarkeitsdatum,
  • Füllmenge,
  • Kennzeichnung mit „tiefgefroren", „tiefgekühlt", „gefrostet" oder„Tiefkühlkost",
  • Zeitraum der Lagerung und die notwendige Lagertemperatur,
  • Hinweis „Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren" oder ähnlichem Hinweis,
  • Angabe zur Feststellung der Charge.
Von den strengen Verordnungen zur Kennzeichnungspflicht ausgenommen waren bisher einzeln abgepackte Tiefkühlbackwaren. Nach neuen Bestimmungen der Fertigverpackungsverordnung müssen selbst Füllmengen von über 100 Gramm auch bei durchsichtigen Fertigverpackungen von als ofenfrisch deklarierten Backwaren ausnahmslos mit genauen Angaben zum Nettogewicht gekennzeichnet werden.

Frustration-free packaging heißt das Zauberwort

Für Berufstätige sind Tiefkühlfertigprodukte eine praktische Alternative, sich zeitökonomisch mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. © FRoSTA AG

Für Berufstätige sind Tiefkühlfertigprodukte eine praktische Alternative, sich zeitökonomisch mit Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. © FRoSTA AG

Wie ist eine Faltschachtel, insbesondere für Tiefkühlkost, einfach und problemlos zu öffnen und wiederverschließbar? Eine Lösung hat der Kartonspezialist ‚A&R Carton’ im Angebot. Ein direkt in den Karton eingearbeiteter Kunststoffstreifen zum Aufziehen ermöglicht ein präzises und auch für ältere Verbraucher müheloses Öffnen der Packung. Der Kunststoffstreifen befindet sich direkt auf der PE-Beschichtung; Fettdichte und Barriereeigenschaften werden somit nicht beeinträchtigt. Eine Negativprägung am Anfang des Aufreißstreifens sowie seitlich angebrachte Hilfsrillungen erleichtern das Öffnen und Wiederverschließen der Box durch einfaches Zusammenstecken.
Praktisch muss es sein: ready-to-bake, "already-ready" "pre-baked"Produkte liegen im Trend. © EDEKA Aktiengesellschaft

Praktisch muss es sein: ready-to-bake, "already-ready" "pre-baked"Produkte liegen im Trend. © EDEKA Aktiengesellschaft

Wiederverschließbare Fischstäbchen-Verpackung © A&R Carton

Wiederverschließbare Fischstäbchen-Verpackung © A&R Carton

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