© w.r.wagner / pixelio.de

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Steigende Nachfrage an Konfekt und Backwaren prognostiziert

Süßes immer beliebter – auch dank kreativer Verpackungen

Februar 2015 – Dass mit Weihnachten die Lust auf Süßes nicht abbricht, belegt das Ergebnis einer aktuellen Marktforschungsanalyse zum Thema Konfekt und Backwaren. Das Ergebnis: Ob Schokolade, Zuckerkonfekt oder Fruchtgummis – alle lieben Süßes; große und kleine, junge und alte Zuckerschnuten; noch dazu das ganze Jahr über.

Eine immer bedeutendere Rolle für den Erfolg der Naschereien wird deren Verpackungen zugeschrieben, die während der gesamten Lieferkette eine hochwertige Qualität der Ware in geschmacklicher, stofflicher und optischer Hinsicht gewährleisten müssen. Da gilt es für Süßwarenhersteller, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein, Kundenansprüche zu bedienen und Neues zu entwickeln. Neben ansprechendem Verpackungsdesign bei gleichzeitig umweltfreundlicher Materialwahl rücken Positionierung und Darstellung am POS immer mehr in den Vordergrund. Nach Auswertung des Berichts von ‚Technavio’ erwarten die Analysten erfolgsversprechende Lösungen. Die Prognose geht von einer kumulierten jährlichen Wachstumsrate von 5,26 Prozent innerhalb der kommenden vier Jahre aus.

Untersuchungsgrundlagen

Der Report wertet den Ist-Zustand des globalen Konfekt- und Backwarenmarktes unter Berücksichtigung von erwarteten wirtschaftlichen und politischen Faktoren aus. Untersucht wurden die derzeitigen Marktgrößen der drei Konfekt- und Backwarensegmente hinsichtlich regionaler Begebenheiten, aber auch Materialwahl und -gebrauch unter Anrechnung gesellschaftlicher Trends. Vor allem die steigende Nachfrage aus Entwicklungsländern und kreative Neuerungen im Verpackungsbereich sollen das künftige Wachstum ankurbeln.

Der Schmelzpunkt von Schokolade liegt unter der menschlichen Körpertemperatur - um Fettflecken auf Papier, Karton oder Folien zu verhindern, sind kühlende und lichtundurchlässige Materialien vonnöten. © tokamuwi / pixelio.de

Hohe Anforderungen an Verpackungen für Süßes

Nach derzeitiger Kenntnis wurde 1850 erstmals Schokolade in bedrucktes Papier gewickelt und mit Wachs verschlossen. Gute 60 Jahre später ersetzten erste Wickelmaschinen die Handarbeiten. In heutigen Verpackungswerken finden sich Hochleistungsgeräte, die mehr als 300 Tafeln pro Minute in Aluminium hüllen können. Die Anforderungen sind hoch: Der Schmelzpunkt von Schokolade liegt unter der menschlichen Körpertemperatur - um Fettflecken auf Papier, Karton oder Folien zu verhindern, sind kühlende und lichtundurchlässige Materialien vonnöten. Zugleich sollen die Verschlüsse für Senioren möglichst einfach und ebenso kompliziert für Kinder zu öffnen sein. Als Massenprodukt muss die Verpackung bei Spontankäufen an der Kasse möglichst auffallend und anziehend wirken, als Luxus- oder Geschenkartikel vor allem hochwertige optische Reize setzen. Zudem müssen bei der Materialwahl Herstellungskosten und Verarbeitbarkeit ebenso berücksichtigt werden wie Nachhaltigkeit.
Von Couvert- und Twistfaltung über Volleinschlag, Schlauchbeutel für Hohlartikel und Blechdosen, die möglichst lange das Aroma halten bis hin zu Portionsgrößen für Singles ebenso wie für Familien, bietet der globale Verpackungsmarkt für Konfekt und Backwaren jedem Bedarf das Passende – und wird bis ins Jahr 2019 noch zahlreiche weitere Innovationen liefern.
TIGHTLY PACKED

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