Eine Verpackung, die den Kunden mit allen Sinnen anspricht. Foto: Sappi

Eine Verpackung, die den Kunden mit allen Sinnen anspricht. Foto: Sappi

Mehr als nur vier Ecken in Papier

Hochwertig verpackte Schokolade

Schokolade ist die wohl weltweit beliebteste Süßigkeit. In klassischer Tafelform, als Pausensnack, Brotaufstrich, Getränkepulver oder Backware ist sie Teil unseres Alltags geworden. Mit dem Trend zum bewussteren Konsum von Lebensmitteln geht auch die Produktion der Schokolade zunehmend weg vom Massenprodukt und hin zur exklusiven Handarbeit. Die Sorgfalt und Liebe zum Detail, die viele Manufakturen heutzutage wieder in ihre Produkte investieren, spiegelt sich nicht nur in dem besonderen Geschmack der Schokolade wieder, sondern ist oft schon auf den ersten Blick am Verpackungsdesign erkennbar. Edle Kartonagen mit Prägungen, Hologramm- oder Foliendruck machen aus jeder Verpackung ein exklusives Luxusprodukt. Individuelle Farbpaletten mit abstrakten Mustern und Formen, Zeichnungen, Fotografien und außergewöhnliche Schriftzüge erinnern mehr an Gemälde als an einfache Lebensmittelverpackungen.
Mit einer Mischung aus Zeichnungen, Schriftzügen und Fotografien beeindrucken die edlen Schokoladenverpackungen des spanischen Chocolatiers Daniel von Dlaúa. Foto: We Are Small

Mit einer Mischung aus Zeichnungen, Schriftzügen und Fotografien beeindrucken die edlen Schokoladenverpackungen des spanischen Chocolatiers Daniel von Dlaúa. Foto: We Are Small

Coole Verpackung

Aber neben der Schönheit zählt bei der Verpackung der Kakaotafeln auch die Funktionalität. Die empfindlichen Produkte müssen vor Kälte, Wärme, Aromaverlust und Beschädigung geschützt werden. Klassisch besteht die Schokoladenverpackung aus einer schützenden Innenschicht gegen Aromaverlust; zum Beispiel aus Aluminiumfolie oder beschichtetem Papier. Außen kommt meist Karton und Papier zum Einsatz. Industrie und Forschungsunternehmen widmen sich darüber hinaus auch gezielt Verpackungen, die besonders gut gegen Hitze isolieren. Unter anderem mit metallkaschierten Kartons, die ähnlich wirken wie isolierende Einkaufstaschen für Tiefkühlprodukte.
Der Name „Chocolates with attitude“ sagt eigentlich schon alles aus über die Verpackungsidee des Bessermachen Designstudios. Für jeden Typ ein eigener Geschmack mit individuellem Design. Foto: Besserm

Der Name „Chocolates with attitude“ sagt eigentlich schon alles aus über die Verpackungsidee des Bessermachen Designstudios. Für jeden Typ ein eigener Geschmack mit individuellem Design. Foto: Bessermachen Designstudio / Packiii

Fernab vom Standard

Und, wer sagt eigentlich, dass Schokolade immer rechteckig oder quadratisch verpackt werden muss? Besonders ausgefallen ging es bei der Kreation der fiktiven Schokoladenverpackung „Meteor“ zu, die die AR Packaging Group gemeinsam mit dem Spezialpapierhersteller Sappi erdachte und als Muster der Fachöffentlichkeit präsentierte. Entstanden ist ein Vieleck, das sich automatisiert verarbeiten lässt wie eine quaderförmige Verpackung. Ohne teure manuelle Arbeitsschritte, und ohne, auf Veredelungen zu verzichten. Trotz der ungewöhnlichen Form lässt sich die Verpackung wie eine Standardschachtel aufrichten, befüllen und vertreiben: in kleinen und großen Mengen und in allen Geschwindigkeitsstufen. Ein gutes Beispiel dafür, dass man mit Verpackungen Aufmerksamkeit erzielt – und Auszeichnungen, wie in diesem Fall den Paperlinx Deutschland Award zum Verpackungsdrucker des Jahres.
Zu schön zum Aufreißen: Die Kollektion der Mast Brothers mit abstrakten Mustern und Formen ist inspiriert von der Architektur und Kunst der 70er und 80er Jahre. Foto: Courtesy of Mast

Zu schön zum Aufreißen: Die Kollektion der Mast Brothers mit abstrakten Mustern und Formen ist inspiriert von der Architektur und Kunst der 70er und 80er Jahre. Foto: Courtesy of Mast

TIGHTLY PACKED

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