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Iggesund vergibt Preise an Verpackungsdesigner

August 2015 – Als eines der führenden europäischen Unternehmen für hochqualitative Verpackungen aus Papier und Pappe schrieb ‚Iggesund Paperboard’ im Februar dieses Jahres einen Wettbewerb aus. Designer aus aller Welt sollten ihre Entwürfe für besonders nachhaltige Verkaufsverpackungen einreichen. Von der Resonanz seines Aufrufs zeigte sich der schwedische Betrieb mehr als beeindruckt: Rund 200 Ideen gingen ein – drei wurden jetzt ausgezeichnet. Doch auch mit vielen der weiteren Designer werden Dialoge über künftige Einsatzmöglichkeiten ihrer Verpackungen geführt.
Der 1. Preis: Maikel Roberts Verpackungssystem für Toiletten- oder Küchenpapier.
Für die Studenten aus Stockholm Jessica Bergdahl, Moa Ahlström und Linnea Löfgren hat sich die Teilnahme an dem Wettbewerb gelohnt. Ihre Chips-Verpackung mit Dreifachfunktion erhielt den zweiten Preis beim Wettbewerb.
‚Alpha Design’ aus Bulgarien erhielt den dritten Preis für den Entwurf einer E-Book-Reader-Hülle.

Iggesund prämiert nachhaltige Verpackungsentwürfe

Der erste Platz ging nach Madrid. Von dem neuartigen Verpackungssystem für Toiletten- und Küchenpapierrollen zeigte sich die Jury besonders beeindruckt. Durch die Möglichkeit einer optimalen Palettenbeladung werden Zeit und Geld gespart, zudem erhielte der Alltagsgegenstand eine besonders edle Produktpräsentation am POS, so die Verpackungsexperten.

Dem Sieger folgte eine Gemeinschaftsarbeit dreier schwedischer Studenten. Ihre innovative Chips-Verpackung erfüllt drei Funktionen gleichzeitig – sie hält den Inhalt gegenüber herkömmlichen Tüten länger frisch, dient auseinandergefaltet als tiefer Teller. Und der Deckel muss nur abgenommen und umgedreht werden – schon ist das Schälchen für den Dip auch dabei.

Über den dritten Preis freute sich eine Designagentur aus Bulgarien. Sie erhielt die Ehrung für einen Halter von E-Book-Readern. Neben dessen Schutzfunktion wurde auch seine einfache Individualisierungsmöglichkeit positiv bewertet, Alle drei Arbeiten wurden aus umweltfreundlicher Pappe hergestellt.
Mit seinem Wettbewerb für besonders nachhaltige Verpackungen stärkte ‚Iggesund’ nicht nur eines seiner Haupt-Unternehmensziele, sondern traf auch den Zahn der Zeit. Denn immer mehr Verbraucher achten auf Ökolabels.

Keine länderspezifischen Unterschiede in Europa

Einer der Gründe für die Ausschreibung des Wettbewerbs lag in der Hoffnung, länderspezifische Unterschiede beim Verpackungskauf aufdecken zu können. Doch in diesem Aspekt wurden die Initiatoren enttäuscht: Europäische Konsumenten sind sich ähnlicher als erwartet. Unter anderem die aktuell von ‚TetraPak’ in Auftrag gegebene Verbraucherstudie 'Environment Research 2015' zeigt, dass ein Großteil aller europäischer Haushalte unabhängig vom Wohnsitz hohe Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Alltagsverpackungen stellt.

Gut 6.000 Verbraucher aus insgesamt zwölf EU-Staaten wurden befragt, 75 Prozent sind nach eigenen Angaben bereit, für ökologisch wertvolle Produktverpackungen auch tiefer in die Tasche zu greifen. Paralleluntersuchungen gelangen zum identischen Ergebnis. Sie zeigen zudem auf, dass Umweltaspekte vor allem in Schwellenländern wie China oder Brasilien eine bedeutende Rolle bei der Kaufentscheidung spielen. In den USA hingegen ist für weniger als ein Viertel die Nachhaltigkeit einer Verpackung ausschlaggebend für einen Erwerb.

Die meisten Verpackungshersteller haben den Bedarf bereits in ihre Produktionen aufgenommen; sie verwenden Rohstoffe aus umweltgerechten Ressourcen und vermindern das Energieaufkommen in Verarbeitungs- und Abfülllwerken.
TIGHTLY PACKED

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