Erfolgreiche zweite Ausgabe des Food Processing & Packaging Exposyums in Kenia

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Mitglied der interpack-Produktfamilie deutlich gewachsen


Das zweite Food Processing & Packaging Exposyum (FPPE), das vom 18. bis 20. November 2014 im Kenyatta International Conference Centre (KICC) in Nairobi/Kenia stattfand, ist äußerst erfolgreich verlaufen. Positives Feedback kam sogar von höchster politischer Stelle: Am Rande der Veranstaltung gratulierte der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta den Verantwortlichen im persönlichen Gespräch und bewertete das von StarlingExpo in Kooperation mit der Messe Düsseldorf realisierte spezielle Konzept des FPPE ausdrücklich als sehr geeignet, dringend benötigte Technologien nach Kenia zu bringen. Mehr als 1.000 Teilnehmer aus Kenia und den angrenzenden ostafrikanischen Staaten besuchten die Kombination aus Ausstellung und Symposium.

Das Exposyum vermittelte den Teilnehmern mit praxisnahen Inhalten von lokalen Experten sowie internationalen Ausstellern einen 360 Grad-Marktüberblick zum Schwerpunktthema Nahrungsmittelverluste bzw. effiziente Nahrungsmittelverarbeitung und -verpackung. Unternehmen aus diesem Bereich stellten ihre bedarfsgerechten Lösungen vor, politische Institutionen erläuterten Rahmenbedingungen bzw. mögliche Hilfestellungen für Zulieferer lokaler Produzenten, während diese wiederum umgekehrt ihre Anforderungen skizzierten. Die FAO nutzte den Rahmen für eine ganztägige Konferenz zum Thema Nahrungsmittelverluste. Deren Referenten leiteten Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Nahrungsmittelverlusten in Kenia und Ostafrika aus praktischen Anwendungsbeispielen verschiedener Länder und Branchen ab.

„Mit dem Processing & Packaging Exposyum bringen wir Angebot von und Nachfrage nach bedarfsgerechter Verpackungs- und Prozesstechnologie vor Ort zusammen. Dadurch schaffen wir getreu unserer Handlungsmaxime eine ‚Basis für Business‘ für unsere Kunden und leisten gleichzeitig im Rahmen der Initiative save Food einen wichtigen Beitrag gegen Nahrungsmittelverluste – gerade in Subsahara-Afrika ein sehr dringliches Problem“, erläutert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

„In diesem Jahr haben wir es erneut geschafft, eine besonders gelungene Mischung an Beiträgen hochkarätiger Sprecher im Rahmen des Exposyums zusammenzustellen. Dieses einzigartige Konzept macht es potenziellen Zulieferern lokaler Nahrungsmittelproduzenten durch die vermittelten Runduminformationen sowie die Kontakte zu Schlüsselfiguren der Branche und der Politik besonders einfach, einen Fuß in einen vielversprechenden Zukunftsmarkt zu bekommen“, so Urs Albert Ingold, CEO der StarlingExpo AG.

Das unterstreichen auch die Stimmen der Aussteller. Jean-Claude Nduwimanai, Sales Manager von Miele, Italien: „Bei unserer ersten Teilnahme 2013 konnten wir viele Neukontakte generieren. Drei davon haben uns auf der Messe besucht, um uns konkrete Aufträge zu erteilen. Das hatten wir nicht erwartet. Für uns war das FPPE 2014 sehr erfolgreich.“

Martina Claus, Referentin für die Marktentwicklung Afrika im VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen: „Das Konzept der Veranstaltung hat uns voll überzeugt und die Teilnehmer unseres Gemeinschaftsstandes haben wichtige neue Kontakte knüpfen können. Wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder.“

Auch die Besucher waren voll des Lobes. So beispielsweise Dr. Michael Wawire von der Jomo-Kenyatta Universität für Landwirtschaft und Technologie, der sich im Auftrag der Industrie mit Verpackungsfragen beschäftigt. Er war begeistert von den Produkten des deutschen Ausstellers Mall + Herlan: „Die Flaschen und Flacons aus Aluminium sind eine mir bislang unbekannte Innovation, die Anbietern von Konsumprodukten ganz neue Dimensionen eröffnen und dabei ein hohes Maß an Flexibilität erlauben.“

Bereits die Vorzeichen des FPPE Kenia 2014 waren sehr positiv gewesen. So war sowohl die Ausstellungsfläche als auch die Zahl der Aussteller gegenüber der Premierenveranstaltung deutlich gewachsen. Es nahmen 65 Unternehmen und Organisationen teil – eine deutliche Steigerung gegenüber der Premiere vor einem Jahr mit damals 21 Ausstellern. Unter den ausstellenden Organisationen war auch der VDMA mit einem Gemeinschaftsstand mit sieben Teilnehmern vertreten. Außerdem präsentierte sich die Initiative save Food der Partner FAO, UNEP und Messe Düsseldorf mit einem Stand, an dem 14 Unternehmen und Verbände beteiligt waren. Über die drei Tage des Exposyums wurden rund 40 Vorträge gehalten.

Das nächste Food Processing & Packaging Exposyum findet vom 03. –05. November 2015 in Nairobi/Kenia statt.

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