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Nr. 1 im Markt für Süßgebäck: Mehr als 2.500 Mitarbeiter produzieren bei Bahlsen jährlich etwa 142.000 Tonnen Kekse. © Bahlsen GmbH & Co. KG 

Ein goldener Keks für das Krümelmonster

Im Jahr 1935 feierte die Salzstange auf dem deutschen Markt Premiere – und ist bis heute der ungebrochene Kassenschlager für Kindergeburtstage, Fußballabende & Co. Dass Bahlsen auch mit süßem Gebäck schon früh die Nase vorn hatte, beweist nach 125 Jahren Erfolgsgeschichte der Leibniz-Keks.

Die klassische Verpackungsvariante: optimal für den Appetit zwischen den Mahlzeiten und geeignet für gleich mehrere hungrige Mäuler! © Bahlsen GmbH & Co. KG 

Die klassische Verpackungsvariante: optimal für den Appetit zwischen den Mahlzeiten und geeignet für gleich mehrere hungrige Mäuler! © Bahlsen GmbH & Co. KG 

MIT 52 ZÄHNEN UND IN 55 LÄNDERN

Er stand Pate für den Namen des Kekses, der seit mehr als einem Jahrhundert Menschen in aller Welt begeistert: der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz aus Hannover. In der Hauptstadt Niedersachsens hat das Familienunternehmen seinen Stammsitz, und von dort aus begann im Jahr 1891 der Siegeszug der knackigen Süßigkeit. Trotz ihres Alters hat sie noch immer alle ihre Zähne: 52 an der Zahl. Auch in ökonomischer Hinsicht hält der Erfolg an: mehr als zwei Milliarden verkaufte Kekse in über 55 Ländern im Jahr 2015. In Deutschland belegt Bahlsen nach eigenen Angaben mit einem Anteil von beinahe 12 Prozent und rund 535 Millionen Euro Jahresumsatz den ersten Platz des gesamten Süßgebäckmarkts.
Noch vor Henry Ford führt Firmengründer Hermann Bahlsen im Jahr 1905 als erster in Europa die Fließbandproduktion in seinen Werken ein und löst damit die traditionelle Herstellung in Backstuben ab.
Hermann Bahlsen bringt den Begriff „Cakes“ 1911 aus England nach Deutschland. Da die Deutschen Schwierigkeiten mit der Aussprache haben, erfindet Bahlsen den Ausdruck „Keks“, der einige Jahre später sogar in den Duden aufgenommen wird.
2013 wurde der „goldene Leibniz Keks“ an der Außenfassade des Stammhauses in Hannover gestohlen. Bahlsen bietet eine Spende von 52.000 Butterkeksen an 52 soziale Einrichtungen an. Daraufhin bringt der Langfinger, der bis heute als Krümelmonster bezeichnet wird, den Keks zurück.
Portions-Tüten: mit Keksen in Mini-Form für Senioren und Singles.
On the Go-Pack: Von der Fahrradtour über den Schwimmbadbesuch bis hin zur Wanderung - die praktischen Verpackungen sind äußerst handlich und passen in jede Tasche!
Warum hat der Leibniz-Keks 52 Zähne? „Weil er sonst nicht schmecken würde“, sagt Unternehmenschef Werner M. Bahlsen.
Nur die mit 52 ‚gesunden’ Zähnen kommen in die Verpackung.

Verpackung zwischen Tradition und Moderne

Für den Erfolg des Unternehmens gelten neben zahlreichen Geschmacks- auch die diversen Verpackungsvarianten. Die Markeninszenierung der Firma zeigt sich in ihrer gelungenen Mischung aus Tradition und Moderne und spricht damit unterschiedlichste Zielgruppen an. Schon der Start war innovativ, denn die Leibniz-Butterkeks-Verpackung war als eine der ersten luftdicht verschlossen! Die damalige ‚H. Bahlsens Cakes-Fabrik’ warb mir der sogenannten TET-Packungen. TET stand angelehnt an die alt-ägyptische Hieroglyphe für ‚ewig’, ‚ewiglich’ oder ‚dauernd’.
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Eine Neuheit im Jahr 1905: Die Leibniz TET-Packungen für Schutz vor Luft, Staub und Feuchtigkeit. © Bahlsen GmbH & Co. KG 


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