„SAVE FOOD gelingt nur mit vereinten Kräften”

Bernd Jablonowski - Copyright: Messe Düsseldorf /C.Tillmann

Bernd Jablonowski - Copyright: Messe Düsseldorf /C.Tillmann

Interview mit Bernd Jablonowski


Weltweit werden rund ein Drittel aller produzierten Nahrungsmittel nicht verzehrt, sondern weggeworfen – eine enorme Ressourcenverschwendung. Landwirtschaft, Verarbeiter, Handel, und Verbraucher: Die gesamte Wertschöpfungskette ist für diesen verschwenderischen Umgang verantwortlich.

Um die Aktualität dieses globalen Themas zu unterstreichen und dessen Tragweite sichtbar zu machen, findet am ersten Messetag der diesjährigen interpack der dritte internationale SAVE FOOD Kongress statt. Damit verwandelt sich die Messe Düsseldorf am 4. Mai 2017 erneut zum Hotspot für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette, die sich im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung und -verluste engagieren.

Im Interview verdeutlicht Bernd Jablonowski, Global Portfolio Director Processing and Packaging bei der Messe Düsseldorf, welche wichtige Rolle hierbei die Initiative SAVE FOOD und neue Lösungsansätze der Verpackungsindustrie spielen.

 

1. Lieber Herr Jablonowski, was ist das Anliegen der Initiative SAVE FOOD und können Sie kurz umreißen, was die Idee des SAVE FOOD Kongresses ist?

Es ist unvorstellbar, aber von den jährlich rund 1,3 Milliarden Tonnen weggeworfenen Nahrungsmitteln, würde ein Viertel ausreichen, um die hungernde Weltbevölkerung zu ernähren. Lebensmittelverschwendung durch Konsumenten sowie Lebensmittelverluste auf den Feldern, während den Verarbeitungsprozessen und beim Transport stellen ein großes und ernstzunehmendes Problem auf globaler Ebene dar. Daher haben wir zur interpack 2011, in Kooperation mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), SAVE FOOD ins Leben gerufen. Das Ziel ist es seitdem, zur Lösung einer der größten Herausforderungen der Menschheit beizutragen: Die weltweite Bekämpfung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung. Durch den Erfolg und die große Resonanz den der erste Kongress zur interpack erzeugt hat, haben wir SAVE FOOD dann zur Initiative gemacht. Dieser können seither engagierte Unternehmen aber auch Einzelpersonen beitreten. Außerdem kam das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) als Partner dazu. Mittlerweile sind über 850 Unternehmen, Verbände, Forschungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen Mitglied der Initiative SAVE FOOD.

Am 04. Mai, dem ersten Messetag der interpack 2017, findet der dritte SAVE FOOD Kongress statt. Er beleuchtet die unterschiedlichen Facetten von Nahrungsmittelverlusten und -verschwendung aus verschiedenen Blickwinkeln. Sprecher mit unterschiedlichen Hintergründen präsentieren aktuelle Lösungsansätze sowie Best-Practice-Beispiele. Außerdem bietet unser Kongress mit seinem vielfältigen Programm den nötigen Raum für neue Kooperationen. Diese Allianzen sind unheimlich wichtig, denn der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung und -verluste kann nur mit vereinten Kräften gewonnen werden.

Foto: Teilnehmer des SAVE FOOD Meetings bei Néstle in 2015 - © Messe Düsseldorf/Andreas Wiese

Foto: Teilnehmer des SAVE FOOD Meetings bei Néstle in 2015 - © Messe Düsseldorf/Andreas Wiese

2. SAVE FOOD präsentiert sich in diesem Jahr zum dritten Mal anlässlich der interpack. Warum findet der SAVE FOOD Kongress gerade im Zuge der führenden Fachmesse der Verpackungsbranche und der verwandten Prozessindustrie, statt?

Wir haben die FAO vor Gründung von SAVE FOOD und im Vorfeld der interpack 2011 angesprochen, weil wir uns sicher waren, dass wir die internationalen Kontakte und Branchenkenntnis ideal für die Sache ideal würden nutzen können. Schließlich können die Verpackungsbranche und die verwandte Prozessindustrie einen guten Teil dazu beitragen, dass Nahrungsmittelverschwendung und auch -verluste reduziert werden. In westlichen Industrienationen, wo besonders viel verschwendet wird, können das zum Beispiel intelligente Verpackungen sein, die mit Frischesensoren das Haltbarkeitsdatum ergänzen. Aber auch Verarbeitungs- und Verpackungstechnologie, die die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln verlängert, sorgt dafür, dass weniger ungenutzt entsorgt wird. In den sich entwickelnden Ländern gilt es mit angemessenen Basislösungen den dortigen hohen Lebensmittelverlusten zu begegnen. Durch Mängel in der Infrastruktur und fehlende (Transport-)Verpackungen geht dort ein großer Teil verloren, bevor er überhaupt die Konsumenten erreicht. Und das bei ohnehin oftmals sehr knappen Ressourcen.

TEILNAHME AM SAVE FOOD KONGRESS

Die Teilnahme am SAVE FOOD Kongress (9:00 bis 18:00 Uhr) ist kostenlos und nicht an den Besuch der interpack gekoppelt. Eine Anmeldung bis zum 4. Mai ist jedoch erforderlich, da nur ein begrenztes Kontingent an Tickets verfügbar ist. Diese sind erhältlich unter www.save-food.de/ticket.
Foto: SAVE FOOD-Konferenz im Congress Center Süd- © Constanze Tillmann

Foto: SAVE FOOD-Konferenz im Congress Center Süd - © Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

3. Was sind die Kernthemen der diesjährigen Veranstaltung und auf welche Speaker können die Teilnehmer diesmal gespannt sein?

Wir beleuchten das Thema dieses Mal aus den verschiedensten Dimensionen – von einem lokalen Blickwinkel bis zur globalen Perspektive. So stellt die FAO beispielsweise eine Studie vor, die in Indien durchgeführt und durch Beiträge der Initiative SAVE FOOD finanziert wurde. Sie analysiert anhand verschiedener Grundnahrungsmittelklassen die Situation der Verluste und zeigt Ansatzpunkte zur Reduktion auf. Solche Studien, die alle Stufen der Wertschöpfungskette untersuchen und Lösungsansätze sowie Gegenmaßen aufzeigen, sind eine wichtige Grundlage zur Eindämmung von Nahrungsmittelverlusten. Ein wesentliches Problem ist nämlich das geringe Wissen darüber, wo und in welchem Maß genau solche Verluste auftreten.

Wir haben auch zum diesjährigen Kongress hochkarätige politische Redner in Düsseldorf. So beispielsweise den EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis und Dr. Klaus Heider, Leiter der Abteilung „Ernährungspolitik, Produktsicherheit, Innovation“ im deutschen Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, der die Initiative der Bundesregierung „Zu gut für die Tonne!“ vorstellen wird.

Ein spannender Beitrag dürfte auch die Präsentation vonDr. Prajal Pradhan,, vom Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, werden. Er beleuchtet die Auswirkungen des Problems auf das Weltklima – schließlich bedeuten Nahrungsmittelverluste und -verschwendung eine riesige Vergeudung an Ressourcen mit entsprechendem CO2-Ausstoß. Mit dem deutschen Regisseur und Filmemacher Valentin Thurn und Selina Juul, der Gründerin der gemeinnützigen Organisation „Stop Wasting Food” erwarten wir in der Sache sehr engagierte Sprecher. Sie geben in ihren Vorträgen Einblicke in ihr Schaffen und zeigen, wie sie sich im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung engagieren. Abgerundet wird das Programm durch die Präsentation einiger Projekte, die jeweils für unterschiedliche Stufen der Wertschöpfungskette konzipiert wurden. So zum Beispiel Apps gegen Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie oder Konzepte zur Unterstützung lokaler Landwirte in Nigeria.

Foto: Dr. Ren Wang, Assistant Director-General, Agriculture and Consumer Protection Department, FAO - © Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

Foto: Dr. Ren Wang, Assistant Director-General, Agriculture and Consumer Protection Department, FAO - © Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

4. Beim SAVE FOOD Kongress 2014 wurde unter anderem anhand von Fallstudien aus Kenia gezeigt, wie sich Nahrungsmittelverluste in Entwicklungs- und Schwellenländern wirksam bekämpfen lassen. Was hat sich seitdem getan und wie haben sich die Projekte weiterentwickelt?

Es ist eine erschreckende Zahl, aber rund 300.000 Tonnen der kenianischen Mangos gehen jährlich verloren. Laut der auf dem SAVE FOOD Kongress 2014 vorgestellten Studien, sind etwa eine ungeschützte oder zu lange Lagerung, die zu langsame Verarbeitung und unzureichender Schutz beim Transport für die Verluste verantwortlich. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat SAVE FOOD mit dem kenianischen Selfmade-Unternehmen Azuri Health das Mango-Projekt ins Leben gerufen, bei dem durch den gezielten Einsatz von Verarbeitungs- und Verpackungstechnologien Mango-Verluste verhindert werden. Dank der finanziellen Unterstützung durch SAVE FOOD sowie dem Know-how und Engagement unserer Mitglieder hat sich das Projekt seht gut entwickelt und arbeitet daran, die Trockenfrüchte auch ins europäische Ausland zu exportieren. . Diese Erfolgsgeschichte zeigt, dass gute Ideen und vereinte Kräfte einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Lebensmittelverlusten leisten können. Zudem wurde bewiesen, dass aus einem entsprechenden Engagement eine Win-win-Situation für alle Beteiligten entstehen kann. Schließlich geht es für die involvierten Unternehmen nicht nur um die gute Sache, sondern auch um neue Geschäftsfelder.

5. Allianzen zwischen allen beteiligten Akteuren der Nahrungsmittel-Wertschöpfungskette zu bilden und zu stärken, ist ein essenzielles Ziel der Initiative SAVE FOOD. Welche Rolle spielt der Kongress vor diesem Hintergrund?

Die Bildung von Allianzen ist für den Erfolg von Projekten im Kampf gegen Nahrungsmittelverschwendung und -verluste unerlässlich. Denn nur, wenn Industrie, Landwirtschaft, Handel und Politik eng zusammenarbeiten, können die Ursachen innerhalb der Wertschöpfungskette bekämpft werden. Als internationales Event, das 170.000 Besucher aus über 160 Ländern anzieht, ist die interpack der ideale Ort, um Kontakte zu knüpfen. In den messefreien Jahren organisieren wir zusätzlich zu den SAVE FOOD Kongressen sogenannte SAVE FOOD Meetings. Dort kommen die Mitglieder der Initiative zum Austausch bei einem Markenartikler bzw. Industrievertreter zusammen, um sich auszutauschen und Best Cases vorzustellen. Bisher haben zwei solche Veranstaltungen stattgefunden. Das erste SAVE FOOD Meeting 2015 bei Nestlé in Vevey in der Schweiz und das zweite in Zusammenarbeit mit zwei spanischen Industrieverbänden in Madrid. Dort war sogar die spanische Königin Letizia unter den Gästen.
Foto: Verleihung des SAVE FOOD Schulpreises 2014, © Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

Foto: Verleihung des SAVE FOOD Schulpreises 2014, © Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

6. Im Rahmen der Veranstaltung am 4. Mai 2017 wird außerdem der SAVE FOOD Schulpreis verliehen. Was hat es damit auf sich und warum ist es wichtig, dass sich Jugendliche frühzeitig mit den Themen Lebensmittelverschwendung und -verluste beschäftigen?


Ich halte es für immens wichtig, schon früh ein Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu wecken. Kinder und Jugendliche sollten beispielsweise wissen, dass optisch nicht ganz „perfektes“ Obst auch gut schmeckt oder, dass beim Mittagessen übrig gebliebenes Essen nicht direkt entsorgt, sondern vielleicht auch eingefroren werden kann. Es geht ganz allgemein um die Vermittlung einer Wertschätzung von Nahrungsmitteln. Mit dem SAVE FOOD Schulpreis regen wir Schüler der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 an, darüber nachzudenken, wie unsere Gesellschaft weniger Lebensmittel verschwenden kann. Die Schüler präsentieren ihre Ideen in der Sonderschau innovationparc auf der interpack. Die besten Ideen werden dann beim SAVE FOOD Kongress ausgezeichnet.

7. Der innovationparc wird sich als messeeigenes Sonderforum während der kompletten Laufzeit dem Thema SAVE FOOD widmen. Worauf können sich die Besucher hier freuen?

Im innovationparc stellen rund 20 Unternehmen ihre Lösungen und Produkte vor, die sich gegen Nahrungsmittelverschwendung und -verluste richten. Außerdem gibt es ein Vortragsforum, das während der gesamten Messedauer für Vorträge der beteiligten Unternehmen und Organisationen genutzt wird. Zu den Exponaten gehören unter anderem die Finalisten-Beiträge des WorldStar Awards, den die World Packaging Organization (WPO) indiesem Jahr erstmals in der Kategorie SAVE FOOD vergeben wird. Die Gewinner des Awards werden im Rahmen des SAVE FOOD Kongresses vorgestellt. Der innovationparc findet auf etwa 2.500 Quadratmetern in einer hochwertigen Zeltkonstruktion zwischen den Hallen 2 und 3 statt.

Foto: Renate Künast, Vorsitzende des Ausschusses im Deutschen Bundestag für Recht und Verbraucherschutz, auf der SAVE FOOD-Konferenz 2014. © Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

Foto: Renate Künast, Vorsitzende des Ausschusses im Deutschen Bundestag für Recht und Verbraucherschutz, auf der SAVE FOOD-Konferenz 2014. © Messe Düsseldorf/Constanze Tillmann

8. Gerade Verpackungstechnologien können mit intelligenten Lösungen erheblich zur Verhinderung von Nahrungsmittelverlusten und -verschwendung beitragen. Was für Ansätze gibt es in dieser Richtung?

In den westlichen Industrienationen, wo Verschwendung von Nahrungsmitteln das Hauptproblem darstellt, können die bereits erwähnten intelligenten Verpackungen mit eingebauten Sensoren als Ergänzung zum Haltbarkeitsdatum dafür sorgen, dass weniger ungenutzt entsorgt wird. Solche Sensoren können beispielsweise Zeit-Temperatur-Indikatoren sein, die anzeigen, dass die Kühlkette eingehalten wurde. Es gibt aber auch spezielle Folien, die sich verfärben, wenn das Produkt verdorben ist. Sehen sie normal aus, kann man das Lebensmittel bedenkenlos verzehren, auch wenn das Haltbarkeitsdatum bereits überschritten ist. Neben diesen Smart-Packaging-Ansätzen tragen aber auch alle Technologien zur Reduktion von Verschwendung bei, die die Haltbarkeit von Nahrungsmitteln verlängern. Man darf gespannt sein, welche Neuheiten auf der interpack 2017 vorgestellt werden.

9. Weltweit werden pro Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Nahrungsmittel verschwendet. In welchem Bereich innerhalb der Wertschöpfungskette sehen Sie das größte Optimierungspotenzial gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen?

Das hängt sehr von der Region auf der Welt und auch von der jeweils betrachteten Nahrungsmittelklasse ab. Neue Technologien und Verpackungslösungen spielen wie erwähnt in Industrienationen eine wichtige Rolle, aber auch kleinere Verpackungsgrößen für die steigende Zahl an Single-Haushalten können eine sinnvolle Maßnahme in vielen Regionen sein. In sich entwickelnden Ländern, in denen die meisten Nahrungsmittel auf den frühen Stufen der Wertschöpfungskette bei und nach der Ernte verloren gehen, helfen Basislösungen für die Verarbeitung und das Verpacken von Nahrungsmitteln. Daran mangelt es nämlich häufig, sodass auch empfindliche Produkte den teilweise extremen klimatischen Bedingungen oder Schädlingen ausgesetzt sind und so schnell verderben. Hinzu kommt die mangelhafte Infrastruktur mit schwieriger Logistik oft ohne funktionierende Kühlketten.

10. Zu guter Letzt würden wir gerne Ihre Prognose hören: Wie und wann wird im Hinblick auf Lebensmittelverluste ein Umdenken stattfinden? Denken Sie, dass wir es schaffen können, dass in Zukunft nur noch so viel Nahrungsmittel erzeugt werden, wie auch gegessen werden?

Das Umdenken im Umgang mit Lebensmitteln muss bei allen Beteiligten der Nahrungsmittel-Wertschöpfungskette stattfinden – von der Politik über die Landwirtschaft und Handel hin zu uns als Konsumenten. Die Politik ist aufgefordert, die Rahmenbedingungen entsprechend zu gestalten, während für die Landwirtschaft ein ressourcenschonendes Wirtschaften und die Bekämpfung von Verlusten im Vordergrund stehen. Der Handel hingegen muss seine Sortimente und das Lieferkettenmanagement so ausrichten, dass Lebensmittelverluste eingedämmt werden. Ganz wichtig ist auch der Appell an uns als Konsumenten: Wir müssen bewusster werden im Umgang mit Nahrungsmitteln und uns im Klaren sein, dass wir beispielsweise mit dem Anspruch nur optisch perfektes Obst und Gemüse kaufen zu wollen, den Ausschuss in den früheren Stufen der Wertschöpfungskette direkt beeinflussen. Nur wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, schaffen wir es, dass es künftig weniger Lebensmittelverluste und -verschwendung gibt. Eine Reduktion auf null ist sicher nicht realistisch, aber jeder vermiedene Verlust ist eine aktive Schonung der begrenzten Ressourcen unseres Planeten.
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